Autor Thema: (Fast) Keine Studien zur Komplementärmedizin, Krebspatienten enttäuscht  (Gelesen 6778 mal)

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Pharmahersteller für mehr Forschung in der Alternativmedizin
Dienstag, 4. Dezember 2012

Berlin – Mehr Forschung in der Komplementär- und Alternativmedizin hat der Bundes­verband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) gefordert. Der Verband begrüßte in diesem Zusammenhang eine entsprechende Forderung des von der Europäischen Union geförderten Forschungsnetzwerks „Roadmap for European CAM research“ (CAMbrella).

„Es ist wichtig, gerade in diesem Therapiebereich die Forschungs­anstrengungen zu intensivieren“, sagt Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BPI. Die Komplementär- und Alternativmedizin werde in der Bevölkerung immer beliebter, sei aber ein stark vernachlässigtes Forschungsgebiet.
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Die Wissenschaftler des CAMbrella-Projektes hatten Mitte November berichtet, dass trotz der Bedeutung der Komplementärmedizin verwertbares Wissen über die Verbreitung entsprechender Medizindienstleistungen „nicht vorhanden ist“. Weder seien in den meisten europäischen Ländern bisher die Bedürfnisse der Bürger untersucht worden, noch gebe es gesichertes Wissen über die Situation der Anbieter. Die Wissenschaftler forderten daher ein koordiniertes gesamteuropäisches Vorgehen um das Wissen über dieses Medizingebiet zu verbessern.

aerzteblatt.de

    Jeder zweite Europäer setzt auf Alternativmedizin

Laut dem BPI sind die Deutschen in Europa Spitzenreiter bei der Inanspruchnahme komplementär- und alternativmedizinischer Leistungen wie Akupunktur, Physiotherapie oder Naturheilverfahren. Viele Krankenkassen haben überdies integrierte Versorgungsverträge abgeschlossen und übernehmen in diesem Rahmen die Kosten für homöopathische Therapien.

Dass Forschung in diesem Bereich auch in Deutschland trotzdem noch relativ selten stattfindet, liegt laut dem BPI daran, dass sie entgegen den Patientenwünschen an den Hochschulen kaum verankert ist und die entsprechenden Lehrstühle bislang weitgehend über Stiftungen finanziert werden müssen. „Wir brauchen ........ http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52624