Autor Thema: Brustkrebs-Vorsorge auch für mich?  (Gelesen 5697 mal)

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Brustkrebs-Vorsorge auch für mich?
« am: 06. Februar 2013, 20:56 »



St. Pölten, 06. Februar 2013

Dion/ÖA-Wu

NÖGKK: Keine Angst vor Brustkrebs

NÖ Gebietskrankenkasse lädt zur kostenlosen Vortragsreihe

Ab Herbst dieses Jahres wird in Österreich ein nationales Brustkrebsfrüherkennungs-Programm eingeführt. Dabei soll jede Frau zwischen dem 45. und 69. Lebensjahr alle zwei Jahre zur Mammographie eingeladen werden. Die Expertenmeinungen dazu sind unterschiedlich: Einerseits vergrößert die frühzeitige Erkennung von bösartigen Tumoren deren Heilungschancen immens, andererseits können auch Tumore entdeckt werden, die aufgrund ihres fehlenden oder langsamen Wachstums nie auffällig geworden wären.

Die NÖ Gebietskrankenkasse konnte zu diesem Thema den Top-Experten Prim. Dr. Hans Mosser als Referenten für eine Vortragsreihe in ganz Niederösterreich gewinnen. Mosser erläutert dabei die Bedeutung und die Risikofaktoren von Brustkrebs, zeigt Möglichkeiten der Brustkrebsvorsorge - auch punkto Lebensstil - auf und beleuchtet das Für und Wider einer Früherkennung.
Die Vorträge finden von Februar bis Mai 2013 jeweils ab 18:30 Uhr statt. Für eine Teil-nahme ist eine Anmeldung erbeten!

Nähere Informationen zu den Terminen und den Veranstaltungsorten gibt es in den Service-Centern der NÖGKK oder im Internet unter www.noegkk.at.

Sissi

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Brustkrebs-Screening
« Antwort #1 am: 17. Januar 2014, 00:37 »
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Anleitung zum Brustkrebs-Screening

GUDRUN SPRINGER

10. Dezember 2013, 12:50



In Österreich läuft am 1. Jänner 2014 das Brustkrebs-Screening an - Frauen ab 45 werden alle zwei Jahre zur Mammografie eingeladen

Die wichtigsten Fragen zur Früherkennung

http://derstandard.at/1385170437890/Anleitung-zum-Brustkrebs-Screening





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Österreichisches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm
« Antwort #2 am: 02. Februar 2014, 00:37 »




Österreichisches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm:
Zweite Einladungswelle an 67.000 Österreicherinnen wird am 03.02. verschickt


Wien (OTS) - Am 3. Februar wird die zweite Einladungswelle im Rahmen
des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms verschickt.
67.000 Frauen der Geburtenjahrgänge 1945-1946 in allen Bundesländern
erhalten damit eine Einladung zur Früherkennungsmammographie.

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist Anfang
2014 gestartet. In der ersten Einladungswelle erhielten ab 2. Jänner
2014 rund 63.000 Österreicherinnen der Geburtenjahrgänge 1944-1945
ihre persönliche Einladung zur Mammographie. Mit dem 3. Februar
startet in Kürze der Versand der zweiten Tranche für die
Geburtenjahrgänge 1945-1946.

Durch die automatische Einladung per Post soll ein
niederschwelliger Zugang für alle Frauen der Zielgruppe zur
Früherkennungsmammographie angeboten werden. Eine ärztliche Zuweisung
ist damit nicht mehr notwendig. Die Frau kann mit dem Brief, dem eine
Liste der radiologischen Standorte in ihrem Wohnbundesland beiliegt,
direkt einen Termin für die Untersuchung vereinbaren. "Der
niederschwellige Zugang durch persönliche Einladungen ist uns
besonders wichtig. Wir erreichen nun auch Frauen, für die
Brustkrebs-Früherkennung bisher kein Thema war - und das in
strukturierter, qualitätsgesicherter Art und Weise durch
systematische Einladungen", so Mag.a Karin Eger, Programmleiterin des
Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms. Das Interesse am
neuen Programm ist groß. Bei der Telefon-Serviceline gehen jeden Tag
rund 600 Anrufe ein.
Automatische Einladung und Selbsteinladung zur
Früherkennungsuntersuchung

Frauen zwischen 45 und 69 Jahren werden automatisch alle zwei
Jahre per Post zur Mammographie eingeladen. Frauen zwischen 40 und 44
Jahren sowie zwischen 70 und 74 Jahren können auf Wunsch bei der
Telefon-Serviceline eine Einladung anfordern. Im Gegensatz dazu
orientieren sich viele europäische Länder an der Empfehlung der EU
und laden ausschließlich Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr
ein. "Wir sind stolz darauf, dass wir im Österreichischen
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm die Zielgruppe weiter gefasst
haben, und dadurch mehr Frauen erreichen als international üblich",
so Dr.in Marianne Bernhart, programmverantwortliche Medizinerin.
Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ersetzt alle
bisherigen Mammogaphie-Angebote und bietet verbesserte
Qualitätsstandards. Es richtet sich an gesunde, symptomlose Frauen.
Bereits erkrankte Frauen, Frauen mit genetisch erhöhtem Risiko und
anderen Indikationen werden wie bisher von ihren Ärztinnen und Ärzten
betreut. Zur Abklärung von Beschwerden, Veränderungen und/oder eines
Verdachts auf Brustkrebs bzw. andere Brusterkrankungen gibt es
selbstverständlich weiterhin (diagnostische) Mammographien. Eine
Mammographie mittels ärztlicher Zuweisung ist hier altersunabhängig
und jederzeit möglich.
Einladungen gestaffelt nach Geburtsjahrgängen

Die Einladungen zur Früherkennungsmammographie werden monatlich
gestaffelt nach Geburtsjahrgängen verschickt. Insgesamt werden 2014
und 2015 rund 1,5 Millionen Frauen österreichweit eingeladen.
Begonnen wurde im Jänner 2014 mit Einladungen an Frauen der Jahrgänge
1944-1945. Im Februar folgen die Jahrgänge 1945-1946. Eine Übersicht,
wann eine Frau eines bestimmten Geburtsjahrganges voraussichtlich
eine Einladung erhält, findet sich auf der Programm-Website
www.frueh-erkennen.at. Durch die Inanspruchnahme einer Mammographie
in den letzten 24 Monaten kann es vereinzelt auch Ausnahmen bezüglich
des Einladungsdatums geben. Den genauen Termin für den
Einladungsversand kann jede Frau bei der Telefon-Serviceline
erfragen.
Keine Überweisung mehr nötig - Vorverlegung der Einladung
möglich

Seit Programmstart sind keine ärztlichen Zuweisungen zur
Früherkennungsmammographie mehr möglich. Der Einladungsbrief ersetzt
nun die Zuweisung und ist drei Monate gültig. Hat sich eine Frau vor
Start des Programms, also zum Beispiel im Herbst oder Winter 2013,
eine ärztliche Zuweisung ausstellen lassen, so kann sie mit dieser
weiterhin die Vorsorge-Mammographie in Anspruch nehmen. Diese vor dem
Programmstart ausgestellten Zuweisungen bleiben bis zum Ende der
Übergangsfrist am 30.06.2014 gültig.

Es ist des Weiteren möglich im Rahmen des Programms den
Einladungstermin vorzuverlegen oder nach hinten zu verschieben. Hat
eine Frau beispielsweise schon drei Jahre nicht mehr oder noch nie
eine Früherkennungsmammographie durchführen lassen, so kann sie bei
der Telefon-Serviceline eine Vorverlegung der Einladung veranlassen.
Sie bekommt die Einladung dann zum nächstmöglichen Versandtermin, das
kann zwischen fünf und acht Wochen dauern.

Das neue Brustkrebs-Früherkennungsprogramm richtet sich an gesunde
Frauen ohne Symptome einer Brusterkrankung. Selbstverständlich wird
es weiterhin diagnostische Mammographien zur Abklärung von
Auffälligkeiten und/oder Veränderungen mit Verdacht auf Brustkrebs
oder andere Brusterkrankungen geben. Eine diagnostische
Mammographieuntersuchung mittels ärztlicher Zuweisung ist in solchen
Fällen jederzeit und altersunabhängig möglich.

Mehrsprachige Informationen unter www.frueh-erkennen.at
Telefon-Serviceline: 0800 500 181 (Mo-Fr 8:00-18:00 Uhr)

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm bietet einen
qualitätsgesicherten, systematischen Ablauf für Frauen in Österreich.
Es ersetzt alle bisherigen Mammographie-Angebote zur Früherkennung
von Brustkrebs. Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren erhalten
alle 24 Monate eine persönliche Einladung zugesandt, die als direkte
Berechtigung für eine Mammographie gilt; eine Zuweisung zur
Untersuchung ist nicht mehr notwendig. Frauen im Alter von 40 bis 44
Jahren sowie von 70 bis 74 Jahren können einen Einladungsbrief über
die kostenlose Telefon-Serviceline anfordern.

Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening gilt derzeit als
die verlässlichste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.
Umfassende Qualitätskriterien für die Untersuchung - wie eine
standardisierte Doppelbefundung nach dem 4-Augen-Prinzip sowie
neueste technische Geräte - und verbindliche Zertifizierungen für die
am Früherkennungsprogramm teilnehmenden Radiologinnen und Radiologen
sichern die hohe Qualität des Programms. Die Möglichkeit zur
"diagnostischen Mammographie", die der Abklärung von Beschwerden oder
eines Krankheitsverdachts dient, wird nicht verändert.

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist eine
gemeinsame Initiative von Bund, Sozialversicherung, Ländern und
Österreichischer Ärztekammer.