Autor Thema: Lungenkrebs - der neue "Frauen-Krebs"  (Gelesen 3027 mal)

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Edi

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Lungenkrebs - der neue "Frauen-Krebs"
« am: 21. Februar 2013, 21:00 »



Mehr Frauen von Lungen- statt Brustkrebs betroffen

Trend wird sich in einigen Jahren jedoch langsam wieder umkehren


Mailand (pte009/13.02.2013/10:15) - Der Lungenkrebs ist auf dem Weg, Brustkrebs als häufigste Krebstodesursache zu überholen, wie die Universita degli Studi di Milano http://www.unimi.it ermittelt hat. Das ist in England und Polen bereits der Fall. Dieser Anstieg spiegelt die Zunahme der Frauen wider, die in den 1960er- und 1970er-Jahren begonnen haben zu rauchen. Die Todesfälle durch Lungenkrebs werden laut Carlo La Vecchia in den nächsten Jahren ansteigen. Heute beginnen aber weniger junge Europäerinnen mit dem Rauchen, was eine Trendumkehr bewirken könnte.

Über 82.000 Todesfälle im Jahr

2013 werden laut den Wissenschaftlern schätzungsweise 82.640 Frauen an Lungenkrebs sterben und 88.886 an Brustkrebs. 2015 wird sich dieses Verhältnis geändert haben und mehr Patientinnen an Lungenkrebs sterben. Die Forscher analysierten die Krebserkrankungen in der gesamten EU. Details der Studie wurden in den Annals of Oncology http://annonc.oxfordjournals.org veröffentlicht.

Sie gingen dabei von den 27 Mitgliedstaaten von 2007 aus und untersuchten sechs Länder einzeln. Dazu gehörten Frankreich, Deutschland, Italien Polen, Spanien und Großbritannien. Analysiert wurden alle Krebsarten mit einem Schwerpunkt auf Magen-, Darm-, Bauchspeicheldrüsen-, Lungen-, Prostata-, Brust- und Gebärmutterkrebs sowie Leukämie.

Bauspeicheldrüsenkrebs auf dem Vormarsch

Die Zahlen zeigen, dass - obwohl immer mehr Menschen an Krebs erkranken - insgesamt weniger an den Folgen sterben. Verantwortlich für die Zunahme ist die höhere Lebenserwartung. Trotz der Abnahme der Anzahl steigt die Todesrate durch Lungenkrebs bei Frauen in Europa. Die Zahl der Todesfälle bei Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Männern und Frauen geht wegen weniger Therapieformen ebenfalls nicht zurück.

"Diese Krebserkrankung zeigt keine Anzeichen für einen Rückgang in der Zukunft. Rauchen und Diabetes sind für etwa ein Drittel dieser Erkrankungen verantwortlich. Wir wissen nicht, was den Rest auslöst", so La Vecchia. Beim Lungenkrebs erwartet der Wissenschaftler einen Rückgang der Erkrankungen um das Jahr 2020 oder 2025, da eine neue Generation von Frauen seltener raucht.

(Ende)
Aussender:    pressetext.redaktion

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Aha, BM. Stöger soll handeln? Ja wie denn? Mit Bonuszahlungen an diec Wirte?


Liebe ÖVP-Frauen,

glaubt ihr wirklich, dass sich wegen so einer OTS-Aussendung Stöger "umdreht"?
Was soll diese Alibiaktion? Wollt ihr überhaupt, dass etwas geschieht?
Dass Frauen vor tödlichem Tabakrauch geschützt werden,
ebenso das Ungeborene, Kleinkinder, Jugendliche?
Dann macht ordentlich Dampf!
Macht eine Ministeranklage gegen den Raucherschutzminister!




Lungenkrebs-Studie: Gesundheitsminister soll präventive Maßnahmen für Frauen setzen!

Wien, 13. Februar 2012 (ÖVP-PK) In Bezug auf die aktuelle
epidemiologische Studie zum Thema Lungenkrebs bei Frauen schlagen
die ÖVP-Frauen Alarm: "Es ist ein Gebot der Stunde zu handeln. Der
Gesundheitsminister ist aufgefordert, Maßnahmen zur Prävention für
junge Mädchen und Frauen zu setzen", sagt die Bundesleiterin der
ÖVP-Frauen Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm. ****

Die heute veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung zeige,
dass von rund 1,3 Millionen Todesopfern durch bösartige
Erkrankungen in den 27 EU-Mitgliedsländern rund 737.700 Männer und
etwa 576.500 Frauen betroffen seien. "Es ist erschreckend, dass die
Sterblichkeit an Lungenkrebs bei Frauen in Österreich deutlich
gestiegen ist", zeigt sich Schittenhelm betroffen.

Trotz des Rückgangs der bösartigen Lungentumore bei den Männern
in Österreich um 20 Prozent in den vergangen zehn Jahren, war
Lungenkrebs immer noch die häufigste Krebstodesursache bei den
Männern. Bei Frauen stieg die Neuerkrankungsrate im selben Zeitraum
um 18 Prozent an, die Sterblichkeit an Lungenkrebs erhöhte sich bei
Frauen um 15 Prozent. Bundesleiterin Schittenhelm betont dazu: "Wir
wissen, dass auch immer mehr Frauen rauchen und Rauchen der
Hauptgrund für Lungenkrebs ist. Die Alarmglocken sollten beim
Gesundheitsminister daher schrillen und ich fordere ihn auf, hier
präventiv tätig zu werden!"


Anmerkung:

So, das war es dann!

Und deshalb sollen wir Krebspatienten die VP-NR. wählen?

Primitiv, primitiver, zu vergessen!

Tanja

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Lungenkrebs - der neue "Frauen-Krebs"
« Antwort #2 am: 30. Mai 2013, 20:11 »





Immer mehr Raucherinnen sterben an Krebs

Viele tödliche Krebserkrankungen hängen mit dem Rauchen zusammen.
Dem Statistischen Bundesamt zufolge hat sich die Zahl der Todesopfer unter den Raucherinnen in den vergangenen 30 Jahren sogar fast verdreifacht - trotz aller Nichtraucherkampagnen.

Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen:
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/toedlicher-tabakkonsum-immer-mehr-raucherinnen-sterben-an-krebs-1.1682757