Autor Thema: Ärztekammer Wien .......  (Gelesen 5947 mal)

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Ärztekammer Wien .......
« am: 10. März 2013, 18:43 »


Ausschreibungen

Patientenombudsmann/Patientenombudsfrau der Ärztekammer für Wien


Die Ärztekammer für Wien ist die Interessenvertretung der Ärztinnen und Ärzte in Wien und eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Sie ist unter anderem zur Entgegennahme und Bearbeitung von Beschwerden über Ärztinnen und Ärzte in Wien zuständig und auch zur Einrichtung von Informations- und Beschwerdestellen für Patienten bei Beschwerden gegen frei praktizierende Ärztinnen und Ärzte verpflichtet.

Um eine objektive und unabhängige Beratung der Patienten in Zusammenhang mit der Tätigkeit von Ärztinnen und Ärzten in Wien zu gewährleisten, wird die Ärztekammer zukünftig einen Patientenombudsmann/eine Patientenombudsfrau als unabhängige und weisungsungebundene Einrichtung etablieren.

Der Patientenombudsmann/die Patientenombudsfrau hat folgende Aufgaben:

........ http://www.aekwien.at/index.php/aerztekammer/ausschreibungen

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Patientenombudsmann/Patientenombudsfrau für die Ärztekammer in Wien, wozu eigentlich?



Von: Petutschnig Hans-Peter, Dr. [mailto:petutschnig@aekwien.at]
Gesendet: Freitag, 08. März 2013 14:47
An: Krebspatienten
Betreff: AW: ÄK. Ombudsmann

S.g. Herr Erlacher,

die Tätigkeit umfasst alle Ärztinnen und Ärzte in Wien. Ein Recht auf Unterlagen hat er nicht, da eine gesetzliche Ermächtigung diesbezüglich leider fehlt.


freundliche Grüße
KAD-Stv. Dr. Hans-Peter Petutschnig

Leiter der Abteilung Medien und Fortbildung
der Ärztekammer für Wien
1010 Wien, Weihburggasse 10-12, 6. St., Zi. 6.10 
Tel. +43 1 51501-1223
Fax +43 1 5126023-1273
E-Mail: hpp@aekwien.at

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Von: Krebspatienten [mailto:info@krebspatienten.at]
Gesendet: Freitag, 08. März 2013 13:05
An: Petutschnig Hans-Peter, Dr.
Betreff: AW: ÄK. Ombudsmann

Sehr geehrter Herr Dr. Petutschnig,

betrifft die Tätigkeit nur niedergelassene Ärzte, oder auch KAV und Privatkliniken?

Hat der künftige ÄK. Ombudsmann das Recht alle Unterlagen von Ärzten / von Kliniken zu bekommen (vertragliche Verpflichtung mit Ärzteschaft / der Kliniken?), da diese oft erst im Gerichtsverfahren herausgegeben werden.

MfG.

D. Erlacher
           
                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
             Dietmar Erlacher, Bundesobmann
Bereits 400.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at


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Von: Petutschnig Hans-Peter, Dr. [mailto:petutschnig@aekwien.at]
Gesendet: Freitag, 08. März 2013 12:53
An: info@krebspatienten.at
Betreff: AW: ÄK. Ombudsmann

S.g. Herr Erlacher,
zu den zukünftigen Aufgaben des Patientenombudsmann/der Patientenombudsfrau gehört die Behandlung von Beschwerden von Personen oder deren Angehörigen gegen Ärztinnen und Ärzte, die Aufklärung von Mängeln oder Missständen, insbesondere in Zusammenhang mit der ärztlichen Versorgung der Wiener Bevölkerung, die Erteilung von Auskünften gegenüber Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten, die Prüfung von Anregungen sowie die Abgabe von Empfehlungen, insbesondere gegenüber den Organen der Ärztekammer für Wien.
Da eine Zusammenarbeit mit der Wiener Patientenanwaltschaft und weiteren gesetzlichen beruflichen Vertretungen ausdrücklich erwünscht ist, stellt der Patientenombudsmann/die Patientenombudsfrau keine Konkurrenz zur Patientenanwaltschaft dar, sondern ist vielmehr eine Ergänzung.

freundliche Grüße
KAD-Stv. Dr. Hans-Peter Petutschnig


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Von: Krebspatienten [mailto: ]
Gesendet: Freitag, 08. März 2013 00:21
An: Pressestelle
Betreff: ÄK. Ombudsmann

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte informieren Sie uns über die Gründe der Notwendigkeit eines Ombudsmanns in der Wiener Ärztekammer.
Werden dort (auch) Patienten beraten/vertreten, geht es um Vertretung der Ärzte gegenüber der ÄK.?
Oder soll dies ein "Konkurrenzprodukt" zur dzt. Wiener Patientenanwältin sein?

Am Mittwoch beim Gesundheitswirtschaftskongress, am Vortag in unserem Vorstand, heute beim Treffen der Wiener Krebs-SHG wurde darüber "gesprochen".

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher
           
                               K f K
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Ärztekammer Wien will "eigenen Patienten-Ombudsmann"
« Antwort #2 am: 12. März 2013, 20:13 »




Siehe dazu die vorherigen Berichte!




Die Ausschreibung lautet:

Patientenombudsmann/Patientenombudsfrau der Ärztekammer für Wien

Die Ärztekammer für Wien ist die Interessenvertretung der Ärztinnen und Ärzte in Wien und eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Sie ist unter anderem zur Entgegennahme und Bearbeitung von Beschwerden über Ärztinnen und Ärzte in Wien zuständig und auch zur Einrichtung von Informations- und Beschwerdestellen für Patienten bei Beschwerden gegen frei praktizierende Ärztinnen und Ärzte verpflichtet.

Um eine objektive und unabhängige Beratung der Patienten in Zusammenhang mit der Tätigkeit von Ärztinnen und Ärzten in Wien zu gewährleisten, wird die Ärztekammer zukünftig einen Patientenombudsmann/eine Patientenombudsfrau als unabhängige und weisungsungebundene Einrichtung etablieren.

Der Patientenombudsmann/die Patientenombudsfrau hat folgende Aufgaben:

1. Behandlung von Beschwerden von Personen oder deren Angehörigen gegen Ärztinnen und Ärzte
2. Aufklärung von Mängeln oder Missständen, insbesondere in Zusammenhang mit der ärztlichen Versorgung der Wiener Bevölkerung
3. Erteilung von Auskünften gegenüber Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten
4. Prüfung von Anregungen
5. Abgabe von Empfehlungen, insbesondere gegenüber den Organen der Ärztekammer für Wien
6. Zusammenarbeit mit der Wiener Patientenanwaltschaft und weiteren gesetzlichen beruflichen Vertretungen

Sollten sich andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen in Wien an dieser Einrichtung beteiligen, so gelten sinngemäß die Aufgaben auch für diese.

Die Auswahl der Bewerber (männlich und weiblich) erfolgt in Form einer Vorauswahl und der Publikation eines Vorschlags mit einer Bewerberliste von zwei bis maximal fünf Bewerbern. Diese wird durch eine unabhängige Jury aus Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und öffentlichem Leben getroffen. Die Bestellung selbst erfolgt in Form einer Wahl durch in Wien sozialversicherte Personen.

Die Bestellung erfolgt auf die Dauer von fünf Jahren.

Die Bewerber dürfen ausdrücklich keine Mediziner, Ärztinnen und Ärzte oder sonst in Gesundheitsberufen ausgebildete Personen sein, sollen professionelle Erfahrungen im Gesundheits- und Pflege- sowie Sozialversicherungswesen vorweisen, ebenso wie im Gesundheits- und Pflegemanagement sowie im Beschwerdemanagement. Gefordert sind zudem Kommunikationserfahrung und Kenntnisse im Konfliktmanagement sowie berufliche Unabhängigkeit.

Bewerbungsunterlagen sind an die  Ärztekammer Wien, 1010 Wien, Weihburggasse 10-12, schriftlich oder per Mail unter patientenombudsstelle@aekwien.at zu übermitteln. Die Ausschreibung erfolgt öffentlich und ist mit 21. März 2013 befristet.

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Kurier: Debatten zum Ärztekammer-Patienten-Ombudsmann
« Antwort #3 am: 12. März 2013, 20:15 »




Debatten um Anlaufstelle für unzufriedene Patienten Die Wiener Ärztekammer installiert einen eigenen Ombudsmann für Patienten.

   
   
Auch die Wiener Ärztekammer leistet einen Beitrag zum Superwahljahr und ruft die Patienten an die virtuelle Urne: Österreichweit dürfen Sozialversicherte im Sommer online darüber abstimmen, wer die neu geschaffene Position eines Patientenombudsmanns der Kammer bekleiden soll.

Seine Aufgaben sind unter anderem die Behandlung von Beschwerden gegen Ärzte und die Aufklärung von Mängeln bei der medizinischen Versorgung.

Für all das ist seit Jahren an sich die Wiener Patientenanwaltschaft zuständig. Wollen hier die Ärzte ein politisches Gegengewicht zu einer Institution schaffen, die zum Beispiel in der Debatte um die elektronische Gesundheitsakte (Elga) immer wieder mit Kritik an der Kammer aufgefallen ist?

Es gehe nicht um Konkurrenz, sondern um Kooperation und Ergänzung, betont man in der Ärztekammer, streicht aber zugleich hervor, dass die Patientenanwaltschaft wegen der Bestellungsmodalitäten nicht frei von politischer Einflussnahme sei. „Fakt ist: Die jetzige Patientenanwältin Sigrid Pilz war Politikerin und sie wurde von der Politik eingesetzt“, sagt Wiens Ärztekammer-Chef Thomas Szekeres.
Unabhängig?

Pilz, die vor ihrer Bestellung grüne Gemeinderätin war, kontert: „Die Patientenanwaltschaft wird durch ein klares gesetzliches Procedere bestellt. Da mag die Ärztekammer mutmaßen, was sie will.“ – „Wird jemand vom Staat bestellt, heißt das noch nicht, dass er nicht unabhängig ist“, ergänzt Gerald Bachinger, Sprecher der Patientenanwälte. Richter seien ja auch nicht gewählt. Zu hinterfragen sei, ob eine Einrichtung der Standesvertretung unabhängig die Interessen der Patienten vertreten kann.

Geht es nach der Ärztekammer, soll sich der Ombudsmann vor allem um Probleme in Ordinationen kümmern. Sie sind laut Gesetz – anders als Spitäler – nicht zu einer Zusammenarbeit mit der Patientenanwaltschaft verpflichtet, sondern nur dazu eingeladen. „Doch daran wird auch der Ombudsmann nichts ändern“, glaubt Pilz.

Eine Jury prüft derzeit die Bewerber, die nicht aus der Ärzteschaft stammen dürfen. Letztlich sollen zwei bis fünf Kandidaten übrig bleiben, die dann zur Wahl stehen. Die Patienten werden via Inserate und Broschüren in den Ordinationen über die Bewerber informiert.

Nicht-Wiener dürfen laut Kammer mitstimmen, da in Wien auch viele Patienten aus den Bundesländern behandelt werden.
Bilanz

Fälle: 2011 zählte die Wiener Patientenanwaltschaft 12.174 Kontakte, 2914 Anliegen wurden aktenmäßig erfasst und einer Prüfung unterzogen.

Ergebnisse: In insgesamt 416 Fällen konnten Entschädigungen u.a. von Versicherungen und dem Patientenentschädigungsfonds erwirkt werden. Die dabei ausbezahlte Summe lag bei 3,4 Mio. Euro.


http://kurier.at/lebensart/gesundheit/ombudsmann-neue-anlaufstelle-fuer-unzufriedene-patienten-sorgt-fuer-debatten/4.676.023

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Ärztekammer Wien: Neue Patientenombudsstelle
« Antwort #4 am: 04. Mai 2013, 20:07 »



02.05.2013

Neue Patientenombudsstelle: Gewählt wird vom 14. bis 23. Juni 2013
Ärztekammer unterstreicht politische Unabhängigkeit – Einfacher Wahlmodus durch SMS-Wahl

Wien (OTS) – Die Wahl des neuen Wiener Patientenombudsmanns/-frau findet vom 14. bis 23. Juni 2013 statt. In dieser Zeit können alle in Österreich sozialversicherten Personen, die über 16 Jahre alt sind, mittels SMS-Voting ihren Patientenombudsmann/-frau bestimmen. Es ist dies die erste Wahl eines Patientenvertreters, der nicht von politischen Gremien bestimmt, sondern durch die betroffenen Patienten selbst gewählt wird.

Der Modus dabei ist denkbar einfach: Der Wähler sendet ein SMS an die Telefonnummer 0800 60 50 40 und schreibt 1 für Franz Bittner, 2 für Josef Kandlhofer und 3 für Andrea Schwarz-Hausmann. Danach erhält er ein Retour-SMS, wobei er bestätigen muss, dass er über 16 Jahre alt und in Österreich wohnhaft ist sowie über eine aufrechte Sozialversicherung verfügt.

Franz Bittner, Josef Kandlhofer und Andrea Schwarz-Hausmann wurden in einer Vorauswahl von einer unabhängigen Jury unter Vorsitz von Karin Gutiérrez-Lobos, Vizerektorin für Lehre, Gender & Diversity der Medizinischen Universität Wien, als Kandidaten bestimmt. Insgesamt musste die Jury aus 36 Bewerbungen durch eine Punktevergabe die für sie am besten geeigneten Kandidaten wählen.

Bittner ist ehemaliger Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse und war viele Jahre für den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger tätig. Josef Kandlhofer war bis 31. März 2013 Generaldirektor des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger. Andrea Schwarz-Hausmann ist seit 2002 bei der Pensionsversicherungsanstalt tätig.

Den Wählern entstehen keine Kosten

Für Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres stellt vor allem die politische Unabhängigkeit des Wiener Patientenombudsmanns/-frau ein wesentliches Kriterium dar: „Patienten können ihren Ombudsmann beziehungsweise ihre Ombudsfrau des Vertrauens wählen – und das mit einem ganz einfachen Wahlmodus.“ Lediglich ein Handy sei für die Teilnahme an der Wahl nötig.

Sichergestellt sei, dass von jedem Handy nur einmal gewählt werden kann. Weiters werden keine Personendaten wie Namen, Geburtsdaten oder Hauptverbandsnummern erfasst. „Damit ist gewährleistet, dass die Wahl anonym erfolgt“, betont Szekeres. Dem Patienten entstünden auch keine Kosten: „Das Abschicken der zwei SMS-Meldungen ist für die Patienten kostenlos.“

Um Manipulationen auszuschließen, wurde mit der technischen Durchführung eine Firma beauftragt, die über ein entsprechendes SMS-Prüfzertifikat verfügt. Zudem wird die Wahl notariell beglaubigt. Szekeres: „Damit garantieren wir die basisdemokratische Legitimation der neuen Patientenombudsstelle.“

Zu den umfangreichen Aufgaben des neuen Ombudsmanns/-frau wird die Behandlung von Beschwerden von Personen oder deren Angehörigen gegen Ärztinnen und Ärzte, die Aufklärung von Mängeln oder Missständen, insbesondere in Zusammenhang mit der ärztlichen Versorgung der Wiener Bevölkerung, die Erteilung von Auskünften gegenüber Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten, die Prüfung von Anregungen sowie die Abgabe von Empfehlungen, insbesondere gegenüber den Organen der Ärztekammer, gehören.

Ausdrücklich gewünscht wird die Zusammenarbeit mit der Wiener Patientenanwaltschaft und weiteren gesetzlichen beruflichen Vertretungen.

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Ärztekammer Wien: „Wahl zum Patientenombudsmann/-frau“
« Antwort #5 am: 09. Mai 2013, 00:30 »



„Wahl zum Patientenombudsmann/-frau“


Sehr geehrte Damen und Herren!

Eine von der Ärztekammer unabhängige Jury hat aus 36 Bewerbern drei Kandidaten ausgewählt, die sich vom 14. bis 23. Juni 2013 der Wahl zum Patientenombudsmann/-frau per SMS stellen werden. Es ist dies die erste Wahl eines Patientenvertreters, der nicht von politischen Gremien bestimmt, sondern durch die betroffenen Patienten selbst gewählt wird.

Im Rahmen eines Presseempfangs der Wiener Ärztekammer stellen die drei Kandidaten sich und ihr Programm vor. Anschließend gibt es die Möglichkeit, Einzelgespräche mit den Kandidaten zu führen.

Zeit:    Donnerstag, 16. Mai 2013, 10.00 Uhr
Ort:    Sky Restaurant im Kaufhaus Steffl (7. Stock – Business Corner), 1010 Wien, Kärntner Straße 19

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

•   Franz Bittner
Ehemaliger Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse

•   Dr. Josef Kandlhofer
Ehemaliger Generaldirektor des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger

•   Mag. Dr. Andrea Schwarz-Hausmann, MBA
Pensionsversicherungsanstalt, Landesstelle Wien, Rechtsabteilung

Parkplätze sind in der Garage der Ärztekammer für Wien, 1010 Wien, Weihburggasse 10-12, reserviert (bitte unbedingt Aviso an die Pressestelle der Ärztekammer für Wien, Tel.: 515 01/1223 DW, E-Mail: pressestelle@aekwien.at).
 
mit freundlichen Grüßen
Michaela Wörgötter
Abteilung Medien und Fortbildung
der Ärztekammer für Wien
1010 Wien, Weihburggasse 10-12, 6. St., Zi. 6.10
Tel. +43 1 51501-1223
Fax +43 1 5126023-1223
E-Mail: woergoetter@aekwien.at
Homepage: www.aekwien.at

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Patienten-Ombudsmann JETZT wählen
« Antwort #6 am: 16. Juni 2013, 23:15 »

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JETZT - Wahl Patientenombudsmann/Patientenombudsfrau
« Antwort #7 am: 21. Juni 2013, 13:19 »



Bis einschließlich Sonntag, 23. Juni 2013, haben Sie noch Zeit, eine SMS mit Ihrer Wahl zu schicken.




    Preview: Franz Bittner
        „Ich will konkrete Hilfe im Einzelfall geben und Systemfehler aufdecken“
    mehr >

   
    Hon.-Prof.
    Hofrat Dr.
    Josef Kandlhofer
    „Ich werde nicht um Probleme herumreden, sondern sie gemeinsam mit Ihnen lösen!“
    mehr >


    Preview: Mag. Dr. Andrea Schwarz-Hausmann, MBA
    Mag. Dr. Andrea Schwarz-Hausmann, MBA
    „Mein Einsatz für Ihr Recht“
    mehr >

http://www.patientenwahl.at/de

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 Franz Bittner

Programm
http://www.patientenwahl.at/de/kandidatinnen/franz-bittner/programm
Portrait Franz Bittner


„Ich will konkrete Hilfe im Einzelfall geben und Systemfehler aufdecken“

Das österreichische Gesundheitswesen hat bei unserer Bevölkerung, wie auch international, einen sehr guten Ruf. Trotzdem gibt es in der Beziehung zwischen Patientinnen und Patienten sowie den behandelnden Ärztinnen und Ärzten oft Missverständnisse, die für den Einzelnen oft zu großen Problemen werden können.
Was erwarten sich Patientinnen und Patienten?

    Sie erwarten eine individuelle Behandlung ihrer Person.
    Sie wollen sich verstanden wissen.
    Sie wollen, dass ihre körperlichen Beschwerden ernst genommen werden.
    Sie wünschen sich eine kontinuierliche Behandlung durch Ärztinnen und Ärzte ihres Vertrauens.
    Sie wünschen sich eine Therapie, die sie verstehen und der sie vertrauen können.
    Sie wollen nicht von einem Arzt zum anderen hin- und hergeschoben werden.


Um diesen Grundbedürfnissen von Patientinnen und Patienten zu entsprechen, bedarf es eingespielter Teams von Allgemeinmedizinern, Fachärzten und Pflegepersonal. Nicht immer und überall sind diese Voraussetzungen gegeben, und der Patient fühlt sich unverstanden, schlecht behandelt und resigniert.
Auch das „Zusammenspiel“ zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und Spitälern ist manchmal suboptimal. Die Patientinnen und Patienten werden im Kreis weitergereicht, ohne dass sich ihre gesundheitliche Situation wesentlich verbessert. In solchen Fällen werden Kranke – meist durch Systemfehler – zu „Drehtürpatienten“, die dem System viel Geld kosten. Dieses aber könnte sinnvoller für die Betroffenen eingesetzt werden. Natürlich gibt es auch Konflikte zwischen den behandelnden Ärztinnen und Ärzten und ihren Patientinnen und Patienten, die der weiteren Therapie abträglich sind und aufgearbeitet werden müssen.

Für all diese Fälle errichtet die Ärztekammer für Wien eine Ombudsstelle, die völlig unabhängig und weisungsfrei agiert und den betroffenen Patientinnen und Patienten zu ihrem Recht und zu einer besseren Betreuung verhelfen soll.

Für diese Position des Ombudsmanns habe ich mich beworben, da ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse gerade auf diesem Gebiet viele Erfahrungen sammeln und auch vielen Menschen helfen konnte.

    Mein Team und ich werden die Beschwerden, Wünsche und Anregungen, die an die Ombudsstelle herangetragen werden, rasch prüfen und im Sinne der Patientinnen und Patienten handeln.
    Wir werden die Einzelfälle analysieren und Systemfehler aufdecken.
    Wir werden unsere Erfahrungen den Verantwortlichen im Gesundheitswesen mitteilen und Vorschläge zur Beseitigung solcher Fehler einbringen.
    Wir werden mit allen Einrichtungen im Gesundheitswesen – im Sinne der Patientinnen und Patienten – konstruktiv zusammenarbeiten, aber, wenn nötig, auch die Konflikte für die Patientinnen und Patienten führen.
    Wir wollen die Stimme der Patientinnen und Patienten sein und ihr Gehör verschaffen.


Daher bitte ich Sie, für mich zu voten.

Franz Bittner

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http://www.patientenwahl.at/de/kandidatinnen/josef-kandlhofer/programm2


Josef Kandlhofer
Programm


„Ich werde nicht um Probleme herumreden, sondern sie gemeinsam mit Ihnen lösen!“
Im Laufe meiner Tätigkeit in der Sozialversicherung habe ich viel erlebt: Menschen mit Problemen im Gesundheitswesen haben sich an mich gewandt, weil sie oder ihre Angehörigen keinen Ausweg mehr wussten oder weil sie sich im Dschungel des Gesundheitssystems verirrt hatten. Verzweifelt, manchmal wütend, haben sie nach Antworten und Lösungen gesucht. Denn gesundheitliche Probleme belasten alle Betroffenen noch mehr, wenn richtige Hilfe zur rechten Zeit fehlt.

Ich habe mich immer bemüht, zu helfen, aber mir sehr oft die Frage gestellt, warum es niemanden gibt, der hilft, ehe Menschen verzweifeln, wütend werden oder – noch schlimmer – resignieren. Rechtzeitig Hilfe leisten, zur Seite stehen, ehe es zu spät ist – das ist die Aufgabe eines Patientenombudsmanns. So werde ich diese Funktion ausfüllen!

Die beliebte E-Card wurde unter meiner Verantwortung erfolgreich eingeführt. Unter dem Motto: „Das Rezept läuft, und nicht der Patient“ wurde damit auch die Grundlage für das Arzneimittelbewilligungsservice gelegt. Das zeitraubende, oftmals entwürdigende Anstellen der Patientinnen und Patienten beim Chefarzt war damit Vergangenheit.

    Vertrauen
    Wer Hilfe beim Patientenombudsmann sucht, erwartet Vertraulichkeit. Ich werde daher Anfragen und Beschwerden stets vertraulich und persönlich behandeln.
    Unabhängigkeit
    Als Patientenombudsmann bin ich unabhängig und weisungsfrei. Ich werde im Interesse der Hilfe- und Ratsuchenden auch unangenehme Fragen stellen und unangenehme Probleme anpacken.
    Zuhören und Verstehen
    Als Patientenombudsmann betrachte ich das Zuhören als die wichtigste Aufgabe. Nur so kann ich Probleme, die an mich herangetragen werden, auch erkennen und verstehen. Dann kann ich den Menschen helfen, ihren Weg zu gehen oder ein Stück des oft schwierigen Wegs begleiten.
    Zeit nehmen
    Zeit nehmen für das klärende Gespräch mit allen Beteiligten: Ich werde allen Raum geben, um ihre Standpunkte darzulegen. Das ist die unverzichtbare Basis für Lösungen, die alle zufriedenstellen.
    Analysieren und Erklären
    Probleme müssen gemeinsam analysiert werden. Einige Probleme werden sich schnell lösen, wenn „Fachchinesisch“ in einfachen Worten dargestellt wird. Andere hingegen werden schwieriger zu meistern sein und erfordern eine gute Kenntnis des Systems und seiner Möglichkeiten.
    Helfen
    Als Patientenombudsmann unterstütze ich Patientinnen und Patienten bei der Lösung ihrer Probleme. Als Vermittler zwischen ihnen und den Ärztinnen und Ärzten ist mein wichtigstes Anliegen, gemeinsam Lösungen zu finden.
    Expertise und Berufserfahrung
    Als Patientenombudsmann will ich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Meine 40-jährige Erfahrung als Jurist und im Gesundheitswesen werde ich in den Dienst der Patientinnen und Patienten stellen.
    Weg weisen
    Egal, wie steinig der Weg ist, man muss immer einen ersten Schritt tun. Als Patientenombudsmann sehe ich es daher als meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass dieser erste Schritt auch ein richtiger und zielführender Schritt ist.


Als Patientenombudsmann sehe ich meine Aufgabe als Chance, gemeinsam mit Ihnen das Gesundheitssystem zu verändern und zu verbessern. Darum ersuche ich Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme bei der Wahl zum Patientenombudsmann.

Hon.-Prof. Hofrat Dr. Josef Kandlhofer

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Andrea Schwarz-Hausmann
Programm
http://www.patientenwahl.at/de/kandidatinnen/andrea-schwarz-hausmann/programm3



„Mein Einsatz für Ihr Recht“

Verantwortung ist mehr als nur ein Wort. Als Patientenombudsfrau trage ich Verantwortung für die kompetente, schnelle und couragierte Vertretung Ihrer Interessen. Fern von Parteiprogrammen stehen Sie als Patient bei mir im Vordergrund – mein Einsatz für Ihr Recht!

Als promovierte Juristin habe ich viele Jahre die Rechtsangelegenheiten von Sonderkrankenanstalten, Ambulatorien und Kuranstalten betreut. Dabei habe ich erkannt, dass die sachlich objektive Aufarbeitung von Anliegen und Beschwerden im gemeinsamen Gespräch mit den Betroffenen immer zu einer Verbesserung führte. Diese Win-win-Situation für ALLE ist mein Ziel – mein Einsatz für Ihr Recht!

Seit Kurzem vertrete ich die Pensionsversicherungsanstalt auch in gerichtlichen Verfahren und konnte so die Sicht der Versicherten, aber auch der Ärztinnen und Ärzte, im Rahmen von Begutachtungen kennenlernen. Dabei sehe ich, wie wichtig es ist, dass der Versicherte objektiv und fachlich kompetent, von einem Arzt medizinisch als Mensch in seiner Gesamtheit und Individualität, ernst genommen wird. Wenn dies nicht der Fall ist, muss eingegriffen werden – mein Einsatz für Ihr Recht!

Ich bin mir bewusst, dass sowohl Patientinnen und Patienten als auch Ärztinnen und Ärzte berechtigte Anliegen haben. Als Vermittlerin möchte ich beiden Seiten zu höchster Transparenz in allen Situationen verhelfen. Gerade in dieser Hinsicht ist auch meine politische Unabhängigkeit von Vorteil – mein Einsatz für Ihr Recht!

Wir alle, gleichgültig ob als Patient oder als Arzt, sind mit Sparmaßnahmen konfrontiert, die die Qualität unserer Gesundheitsversorgung bedrohen. Als studierte Gesundheitsökonomin verfüge ich über einen reichen Erfahrungsschatz, wie mit einfachen, aber wirkungsvollen Methoden notwendige Einsparungen bei Aufrechterhaltung der Qualität vorgenommen werden können – mein Einsatz für Ihr Recht!

Mein Einsatz für Ihr Recht in sieben Punkten:

    Als politisch unabhängige Interessenvertreterin nehme ich Sie und Ihre Sorgen ernst.
    Transparenz und akzeptable Lösungen sind mein Ziel als Ihre Fürsprecherin in Sachen Gesundheit.
    Einsparungen dürfen nicht zulasten der Patientinnen und Patienten gehen.
    Ich orientiere mich an Ihren Bedürfnissen und scheue mich nicht, Anregungen für politische Änderungen offen auszusprechen.
    Für Sie ein persönlicher Ansprechpartner und verständnisvoller Zuhörer zu sein – dies kennzeichnet meine Tätigkeit und meine beruflichen Grundsätze.
    Lassen Sie uns zusammen die Probleme anpacken, die Chancen nutzen und die Lösungen forcieren.
    Ihre Entscheidung, meine Herausforderung – Vertreten werden, statt Ratlosigkeit.



Warum sollen Sie gerade mich wählen? Ich stehe mit meinen 46 Lebensjahren mitten im beruflichen Leben und kenne die Anliegen der Patientinnen und Patienten, aber auch der Ärztinnen und Ärzte. Ich finde es wichtig, eine wirkungsvolle Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten zu schaffen, die ein starkes und konstruktives Bindeglied zwischen Patientinnen und Patienten sowie der Ärzteschaft darstellt, ohne durch gesetzliche Vorgaben oder politische Einflussnahme im Tätigkeitsfeld eingeschränkt zu sein. Im Zentrum des Gesundheitswesens sollte immer das Arzt-Patienten-Verhältnis stehen. Dieses Verhältnis zu stärken, ist mein wichtigstes Ziel. Daher – mein Einsatz für Ihr Recht!

Mag. Dr. Andrea Schwarz-Hausmann, MBA


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Wie kann ich wählen?


http://www.patientenwahl.at/de/wahl/sms-wahlmodus



« Letzte Änderung: 21. Juni 2013, 13:48 von admin »

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Franz Bittner ist neuer Patientenombudsmann in Wien

Der neue Patientenombudsmann in Wien heißt Franz Bittner. Er konnte sich mit 6.974 Stimmen (47,03 Prozent) gegen seine Konkurrenten Josef Kandlhofer (6.804, 45,88 Prozent) und Andrea Schwarz-Hausmann (1.051, 7,09 Prozent) durchsetzen. Insgesamt haben 14.829 Patientinnen und Patienten ihre Stimme abgegeben. Die Amtszeit des neuen Patientenombudsmanns beträgt fünf Jahre.

Bittner wird voraussichtlich Anfang September seine Tätigkeit aufnehmen. Zu seinen Aufgaben wird die Behandlung von Beschwerden von Personen oder deren Angehörigen über Ärztinnen und Ärzte, die Aufklärung von Mängeln oder Missständen, insbesondere in Zusammenhang mit der ärztlichen Versorgung der Wiener Bevölkerung, die Erteilung von Auskünften gegenüber Patienten sowie Ärztinnen und Ärzten, die Prüfung von Anregungen sowie die Abgabe von Empfehlungen, insbesondere gegenüber den Organen der Ärztekammer, gehören.

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Strahlentherapie: Ärztekammer warnt vor Unterversorgung
« Antwort #9 am: 02. Juli 2013, 00:27 »




Strahlentherapie: Ärztekammer warnt vor Unterversorgung

Standards schon jetzt nicht erreicht - 600 Patienten allein in Wien nicht versorgt


Wien (OTS) - Der Obmann der Bundesfachgruppe Strahlentherapie in der
Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Robert Hawliczek, warnt vor einem
groben Versorgungsproblem bei der Strahlentherapie als einer
zentralen Säule der Krebsbehandlung. Sollte beispielsweise die
Ambulanz im AKH ihre Leistungen um bis zu 30 Prozent zurückfahren,
würde das bedeuten, dass jährlich rund 600 Patientinnen und Patienten
mehr auf schon jetzt endlosen Wartelisten landen. Aber auch in den
anderen Bundesländern sei die Lage alles andere als rosig:
Österreichweit fehlten mindestens 18 Geräte, um Krebskranke nach
westeuropäischem Standard versorgen zu können. "Das Angebot noch
weiter auszudünnen, wäre grob fahrlässig und den Betroffenen
gegenüber verantwortungslos", so Hawliczek am Samstag in einer
Aussendung.
Die geplante - vorübergehende - Schließung der
strahlentherapeutischen Ambulanz am Wiener AKH ist für Hawliczek "ein
Paradebeispiel dafür, wie die Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen die
Versorgung verschlechtern. Die Maßnahme steht symptomatisch für
Rationierungen und Leistungseinschränkungen, die uns im Zuge der
Gesundheitsreform ereilen werden." Dennoch scheue die Politik nicht
davor zurück, im Hinblick auf die Versorgungsqualität hemmungslos
"Schönfärberei" zu betreiben. Tatsächlich entsprächen schon jetzt
weder Kapazität noch Qualität westlichen Standards, dazu komme auch
noch die Personalausdünnung an Universitäten. Vor allem im Wiener
Raum sei das Versorgungsproblem massiv; die vorübergehende Schließung
der AKH-Ambulanz und die im Anschluss geplante Leistungsreduktion um
bis zu 30 Prozent würden die Situation weiter verschärfen. Hawliczek:
"Die Ambulanz müsste dann bis zu 600 Patientinnen und Patienten pro
Jahr abweisen." Längere Wartezeiten seien unzumutbar, weil sie
Krebspatienten unmittelbar gefährden. Es sei skurril, wenn die
Erfolge der Frühdiagnose durch Therapieverzögerung wieder verspielt
würden.
Die einzige Lösung des Dilemmas sieht der Experte in einer
Aufstockung der Ressourcen. "Anders wird es nicht gehen. Der Bedarf
steigt massiv. Wir brauchen dringend Fachkräfte und
Linearbeschleuniger, also Geräte, um die Kranken zu behandeln.
Andernfalls werden wir es nicht schaffen, quantitativ und qualitativ
einen westeuropäischen Standard zu erreichen und den Krebspatienten
das zu geben, was ihnen zusteht", betonte Hawliczek abschließend.
(slv)