Autor Thema: Medikament "vorbeugend gegen Krebs"  (Gelesen 1859 mal)

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Medikament "vorbeugend gegen Krebs"
« am: 17. März 2013, 23:03 »



Warum Aspirin und Metformin vor Krebs schützen


Freitag, 20. April 2012

dapd

Dundee – Salicylat, der aktive Wirkstoff von Acetylsalicylsäure (ASS), aktiviert in den Zellen ein Energiesparenzym, das das Zellwachstum hemmt. Diese Entdeckung in Science (2012; doi: 10.1126/science.1215327) könnte die seit längerem diskutierte krebspräventive Wirkung von ASS erklären. Es gibt Überschneidungen mit dem Wirkungsmechanismus des oralen Antidiabetikums Metformin, dessen Anwendung ebenfalls mit einer Senkung der Krebsrate in Verbindung gebracht wird.

Das in den 1980er Jahren von Grahame Hardie, Universität Dundee, entdeckte Enzym AMPK (für AMP-activated protein kinase) reguliert in den Zellen den Energiestoffwechsel. Seine Funktion wird von Biochemikern als ein Schutzmechanismus vor Energiemangel gedeutet. Der Tritt auf die Sparbremse hat zur Folge, dass Zellteilungen verschoben werden. Betroffen ist damit auch die Proliferation energiehungriger Tumoren.

.............. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49930/Warum-Aspirin-und-Metformin-vor-Krebs-schuetzen


PS.: ASS greift "den Magen" an! Magenkrebsrisiko bei Dauertherapie?

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Krebssterblichkeit: ASS weniger präventiv
« Antwort #1 am: 17. März 2013, 23:05 »



Krebssterblichkeit: ASS weniger präventiv

Montag, 13. August 2012

Acetylsalicylsaeure in polarisiertem Licht dpa

Atlanta – Eine große Kohortenstudie der American Cancer Society bestätigt die krebspräventive Wirkung der regelmäßigen Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS). Die Wirkung fiel laut der Publikation im Journal of the National Cancer Institute (2012; doi: 10.1093/jnci/djs318) jedoch weniger stark aus als in früheren Meta-Analysen, die die Ergebnisse älterer randomisierter Studien zusammenfassen.

Nicht wenige Experten halten die krebspräventive Wirkung von ASS für eine fixe Idee des Oxford-Mediziners Peter Rothwell – die dieser aber mit großer Beharrlichkeit verfolgt. Mehrfach hat das Team die Ergebnisse von randomisierter Studien, die in den vergangenen Jahrzehnten zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durchgeführt wurden, in Meta-Analysen zusammengefasst. Jedes Mal zeigten die Ergebnisse, dass Menschen, die regelmäßig ASS einnehmen, seltener an Krebs sterben. Zuletzt hatte Rothwell eine Reduktion der Krebsmortalität um 37 Prozent ermittelt (Lancet 2012; 379: 1602-1612).

Dies hat den Epidemiologen Eric Jacobs von der American Cancer Society in Atlanta jetzt zu einer Analyse der „hauseigenen“ Präventionsstudie bewogen. Die Cancer Prevention Study ist zwar keine randomisierte Studie, sondern „nur“ eine Beobachtungsstudie. Sie verteilt nicht Personen nach dem Zufallsprinzip auf mehrere Gruppen, um die Wirkung von Medikamenten, hier ASS, mit Placebo zu vergleichen. Sie setzt lediglich das Schicksal von Personen, die – aus welchem Grund auch immer – ASS eingenommen mit anderen Personen in Beziehung.
Die Evidenz ist .......... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51257/Krebssterblichkeit-ASS-weniger-praeventiv

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ASS senkt Risiko von Krebs und Metastasen
« Antwort #2 am: 17. März 2013, 23:06 »



ASS senkt Risiko von Krebs und Metastasen

Mittwoch, 21. März 2012

dpa

Oxford – Britische Meta-Analytiker untermauern in drei neuen Übersichten ihre Ansicht, dass die tägliche Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) vor Krebserkrankungen schützt. Nach den neuen Studien soll ASS auch Metastasen verhindern. Des Weiteren soll das Risiko von Blutungen geringer sein als bisher angenommen. Die Ergebnisse stoßen bei Editorialisten jedoch auf Bedenken.

Bereits dreimal – 2007, 2010 und 2011 – hat das Team um Peter Rothwell von der Universität Oxford im Lancet in Meta-Analysen zu belegen versucht, dass ASS vor Kolorektalkarzinomen und anderen Krebserkrankungen schützt. Jedes Mal hatten die Meta-Analytiker frühere randomisierte klinische Studien ausgewertet, die zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durchgeführt wurden. Dies ist auch dieses Mal der Fall. Die Meta-Analytiker konnten jedoch durch den Einschluss weiterer Studien ihre Datenbasis verbreitern.

............... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49581/ASS-senkt-Risiko-von-Krebs-und-Metastasen

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ASS: In der Primärprävention überwiegen die Risiken

Dienstag, 10. Januar 2012

dpa

London – Während die Therapie mit Acetylsalicylsäure (ASS) nach Herzinfarkt und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen als evidenzbasiert eingestuft wird, ist der Einsatz in der Primärprävention umstritten. Nach den Ergebnissen einer Meta-Analyse in den Archives of Internal Medicine (2012; doi: 10.1001/archinternmed.2011.628) überwiegen die Nachteile.

Die Gruppe um Kausik Ray von der St. George's Universität in London stützt ihre Meta-Analyse auf neun randomisierte klinische Studien mit jeweils mehr als 1.000 Teilnehmern. Sie litten weder an einer koronaren Herzkrankheit, noch war es bei ihnen zu einem Herzinfarkt gekommen, als sie im Durchschnittsalter von 57 Jahren die Primärprävention mit ASS (oder einem Placebo) begannen. Das Ziel der Primärprävention war die Vermeidung kardiovaskulärer Ereignisse, die bei diesen relativ gesunden Probanden in der relativ kurzen Nachbeobachtungszeit von etwa 6 Jahren jedoch recht selten eintraten: Ray zählt in 700.000 Personen-Jahren gerade einmal 2169 Herzinfarkte, davon 592 mit tödlichem Ausgang.

................ http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48697/ASS-In-der-Primaerpraevention-ueberwiegen-die-Risiken