Autor Thema: Deutsche Einrichtungen/Gesellschaften Onkologie  (Gelesen 8645 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 4.492
  • Geschlecht: Männlich
Deutsche Einrichtungen/Gesellschaften Onkologie
« am: 21. März 2013, 21:32 »


5.000.- Euro für orale Therapie, mit der Vorgabe "Verlängerung der Überlebenszeit um 3 bis 5 Monate, keine Seltenheit.
Zudem entstehen, oft bedeutende, Nebenwirkungen.

Wie ist das nun mit
a) Lebensverlängerung
und
b) Lebensqualität
und
c) Ethik


Hier einige Infos zu einen aktuellen Streit.


8. März 2013 - DGHO-Frühjahrstagung 2013: Patientennutzen stärker in den Fokus rücken
Bei der Beurteilung neuer Arzneimittel in der Hämatologie und Onkologie darf die Entscheidung über Art und Umfang der Erstattung durch die Gesetzliche Krankenversicherung nicht allein von einer möglichen Verlängerung der Überlebenszeit abhängig gemacht werden. Die bisherigen Erfahrungen mit der frühen Nutzenbewertung nach AMNOG zeigen noch deutlichen Optimierungsbedarf: Patientenbezogene Parameter wie die Lebensqualität müssen stärker berücksichtigt und Patienten in den Bewertungsprozess eingebunden werden.
„Die klinische Forschung in der Onkologie hat das Zeitalter, in dem das Überleben der einzig relevante Parameter für klinische Studien war, eindeutig hinter sich gelassen“, betonte Prof. David Cella von der Northwestern University Feinberg Medical School, Chicago, bei einem Gastvortrag anlässlich der Frühjahrstagung der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V.. Zwar blieben traditionelle Endpunkte in onkologischen Studien wie das Gesamtüberleben und das progressionsfreie Überleben weiterhin wichtig: „Sie berücksichtigen aber nicht, wie Patienten eine Krebsbehandlung und ihre Folgen subjektiv erleben“, so Cella, der sich weltweit einen Namen als Experte für Health-Outcome-Forschung gemacht hat.

Nicht nur das Überleben ist relevant
Für Cella ist es deswegen heute Standard, in der Onkologie auch die Lebensqualität der Patienten systematisch und mit Hilfe validierter Scores zu erheben: „Damit sollte so früh wie möglich in der Arzneimittelentwicklung begonnen werden, am besten schon in den frühen Phase II-Studien.“ Cella betonte, dass die Lebensqualität nicht nur ein wichtiger subjektiver Parameter sei. Sie könne teilweise sogar als ein Frühindikator für längerfristige Endpunkte wie Überleben oder progressionsfreies Überleben genutzt werden. So wisse man heute, dass es eine Korrelation zwischen Lebensqualitäts-Scores und klinischen Krankheitsparametern gebe. Eine Verringerung der Lebensqualität eilt dem objektiven, radiolo-gischen Nachweis einer Progression oft voraus.

Wie problematisch eine zu starke Fixierung auf den Endpunkt „Überleben“ sein kann, machte der Medizinische Leiter der DGHO, Prof. Bernhard Wörmann, am Beispiel der Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen deutlich: Gerade bei jenen Krebserkrankungen, bei denen im metastasierten Stadium eine ganze Reihe an Therapien und Folgetherapien zur Verfügung steht, sagt das Gesamtüberleben häufig wenig aus. Der Grund: Fast alle Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen, erhalten nach einem Fortschreiten der Erkrankung andere Behandlungen, die ihrerseits die Sterblichkeit beeinflussen. Die Messung der Lebensqualität komme daher gerade in der palliativen Situation den tatsächlichen Patientenbedürfnissen oft sehr viel näher.

AMNOG-Prozess mit Optimierungsspielräumen
Die Diskussion über den Stellenwert patientenbezogener Endpunkte wurde bei der DGHO-Frühjahrstagung vor dem Hintergrund der frühen Nutzenbewertung geführt. Seit dem Anfang 2011 in Kraft getretenen Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) müssen neue Medikamente in Deutschland im Anschluss an die arzneimittelrechtliche Zulassung eine weitere „Zulassung“ durchlaufen, bei der bewertet wird, welchen Zusatznutzen das Medikament im Vergleich zu existierenden Therapien hat. Abhängig vom Ergebnis dieses Verfahrens kann der Hersteller das Präparat entweder nur zu einem Festpreis in den Markt bringen, oder aber er kann bei nachgewiesenem Zusatznutzen in Preisverhandlungen mit den Krankenkassen einsteigen.

Formal werden bei der Ermittlung des Zusatznutzens eines Präparats durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nicht nur die Mortalität, sondern auch Morbidität, Lebensqualität und Nebenwirkungen berücksichtigt. Die Realität sieht oft anders aus: Seit 2011 haben zehn onkologische Präparate die frühe Nutzenbewertung durchlaufen. Bei der Hälfte hat sich die Bewertung primär auf das Überleben gestützt. Und in vielen Fällen weicht die Einschätzung des IQWiG von der Einschätzung der hämatologisch-onkologischen Experten sowie des Gemeinsamen Bundesausschusses ab, der letztlich den Grad des Zusatznutzens abschließend festlegt.

Patienten haben kaum Gelegenheit, sich zu äußern
„Das alles zeigt, dass wir es, positiv formuliert, mit einem lernenden System zu tun haben. Wir hoffen im Interesse unserer Patienten, dass der Lernprozess nicht zu lange dauert“, so Wörmann. Für problematisch hält die DGHO, dass die Stimme der Patienten im Bewertungsprozess der frühen Nutzenbewertung kaum Gehör findet. Zwar ist eine Anhörung von Patientenvertretern im Prinzip vorgesehen. Die Patientenorganisationen haben aber nur drei Wochen Zeit, sich auf Basis des von den Herstellern eingereichten Dossiers in die Materie einzulesen. Das ist für viele Organisationen viel zu kurz. „Die Konsequenz ist, dass einige der Entscheidungen der letzten anderthalb Jahre deutlich einen Mangel an Patienteneinbindung erkennen lassen“, so Wörmann.

DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie
Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. besteht seit 75 Jahren und hat heute mehr als 2.750 Mitglieder, die in der Erforschung und Behandlung hämatologischer und onkologischer Erkrankungen tätig sind. Mit der Ausarbeitung von Aus-, Fort- und Weiterbildungscurricula, der Erstellung von Behandlungsleitlinien und Behandlungsempfehlungen sowie mit der Durchführung von Fachtagungen und Fortbildungsseminaren fördert die Fachgesellschaft die hochwertige Versorgung von Patienten mit hämatologischen und onkologischen Erkrankungen.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
21.03.2013
Offener Brief: Zur Pressemitteilung der DGHO anlässlich der DGHO-Frühjahrstagung vom 7./8.3.2013
Sehr geehrter Herr Wörmann,
mit großer Verwunderung haben wir Ihre Äußerungen in der Pressemitteilung der DGHO vom 8. März 2013 zu ihrer Frühjahrstagung zur Kenntnis genommen.
Wir stimmen völlig mit Ihnen überein, dass die Bewertung eines Onkologikums nicht allein von einer möglichen Verlängerung der Überlebenszeit abhängig gemacht werden sollte. Nicht nachvollziehbar ist für uns daher die Behauptung, das IQWiG berücksichtige bei seiner Bewertung Morbidität, Lebensqualität und Nebenwirkungen nur formal. Jeder, auch die DGHO, kann sich in den öffentlich verfügbaren Bewertungen des IQWiG davon überzeugen, dass das Gegenteil zutrifft. Es gibt keine einzige Dossierbewertung zu Onkologika, in der nicht diese Endpunkte einer aufmerksamen inhaltlichen Bewertung unterzogen worden wären.
Ihre Aussagen in der Pressemitteilung überraschen uns umso mehr, als Herr Dr. Vervölgyi aus dem Ressort Arzneimittelbewertung auf Ihre Einladung hin auf derselben Veranstaltung das Vorgehen des IQWiG dargelegt hat. Dabei hat er explizit erläutert, dass das IQWiG regelhaft anstrebt, neben der Mortalität auch die Morbidität (Symptome und Komplikationen), die gesundheitsbezogene Lebensqualität sowie Nebenwirkungen in die Bewertung von Onkologika mit einzubeziehen. Herr Dr. Vervölgyi hat darüber hinaus dargestellt, in welchen Bewertungen von Onkologika solche Daten zur Verfügung standen. So sind z. B. in die Bewertung von Abirateron für Patienten mit Prostatakarzinom Symptome wie Schmerz oder skelettale Ereignisse eingegangen. In den Studien zu Ipilimumab und Vemurafenib mit Patienten mit Melanom wurde die gesundheitsbezogene Lebensqualität gemessen und in die Bewertung einbezogen. Herr Vervölgyi hat im Detail erläutert, welche Mängel die Dossiers bezüglich dieser Endpunkte hatten: Teilweise war die Validität der Erhebungsinstrumente aus den Dossiers nicht abschließend klar, die Relevanz der beobachteten Effekte konnte nicht abgeschätzt werden und wegen mangelhafter Datenerhebung und Auswertung waren die Ergebnisse zu diesen Endpunkten häufig mit großer Unsicherheit behaftet. Herr Vervölgyi hat aufgezeigt, wie diese Probleme gelöst werden können, indem er unter anderem einen methodischen Ansatz zur Bewertung der Relevanz von Effekten vorgestellt hat.
Die Haltung des IQWiG zur Frage der Endpunkte für die Bewertung von Onkologika sollte Ihnen aus einer Reihe von Anhörungen des G-BA zu Dossierbewertungen bekannt sein, in denen wir die Notwendigkeit, valide Daten zur Morbidität (z. B. zu Symptomen) und zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität zu erheben, immer wieder thematisiert haben. Wir verweisen z. B. auf die Anhörungen zu Vandetanib und Axetinib, bei denen Sie anwesend waren.
Nicht zuletzt geht die große Bedeutung patientenrelevanter Endpunkte für die IQWiG-Bewertungen seit Jahren aus dem Methodenpapier des IQWiG eindeutig hervor.
Wir erlauben uns ergänzend darauf hinzuweisen, dass es im Gegensatz zu Ihrer aktuellen Pressemitteilung gerade die DGHO ist, die versucht, die Bedeutung von Nebenwirkungen in Relation zur Mortalität zu relativieren, siehe etwa die Stellungnahme zur Bewertung von Vemurafinib.
Unverständlich ist uns auch Ihre Aussage, dass die Stimme der Patienten im Bewertungsprozess kaum Gehör finde. Zu allererst sind es die Beschreibungen von Symptomatik und gesundheitsbezogener Lebensqualität sowie von Nebenwirkungen durch die in die Studien eingeschlossenen Patienten selbst, die das Ergebnis der Nutzenbewertung bestimmen. Hier gehen die Erfahrungen von betroffenen Patienten direkt (und methodisch valide) in die Aussage zum Zusatznutzen ein. Innerhalb des Bewertungsprozesses bindet das IQWiG regelhaft Patienten ein. Darüber hinaus sind die Gremien des G-BA kontinuierlich mit Patientenvertretern besetzt. Die Beiträge der Patientenvertretung im G-BA konnten Sie selbst wiederholt während der Anhörungen zu Dossierbewertungen erleben.
Im Interesse einer verbesserten Datengrundlage für eine aussagekräftige Bewertung von Onkologika wäre es aus unserer Sicht sinnvoll, wenn sich die DGHO für eine valide und fachlich adäquate Datenerhebung und -auswertung in Studien einsetzen würde. Daraus würde mehr Nutzen für Patienten entstehen als aus einer irreführenden Darstellung der frühen Nutzenbewertung.
gez. Prof. Jürgen Windeler und Dr. Beate Wieseler
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Frühe Nutzenbewertung: IQWiG widerspricht onkologischer Fachgesellschaft
Donnerstag, 21. März 2013
Köln – Mit einem offenen Brief hat sich das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) an die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizi¬nische Onkologie (DGHO) gewandt und Aussagen der Fachgesellschaft zurückgewiesen. „Wir stimmen völlig mit Ihnen überein, dass die Bewertung eines Onkologikums nicht allein von einer möglichen Verlängerung der Überlebenszeit abhängig gemacht werden sollte. Nicht nachvollziehbar ist für uns daher die Behauptung, das IQWiG berücksichtige bei seiner Bewertung Morbidität, Lebensqualität und Nebenwirkungen nur formal“, heißt es in dem Brief.
Das IQWiG bezieht sich auf eine Presseveröffentlichung der DGHO vom 8. März. Die Fachgesellschaft fordert darin, patientenbezogene Parameter wie die Lebensqualität bei der Bewertung von Arzneimitteln stärker zu berücksichtigen. Bei der Beurteilung neuer Arzneimittel in der Hämatologie und Onkologie dürfe die Bewertung nicht allein von einer möglichen Verlängerung der Überlebenszeit abhängen, so die DGHO in der Veröffent¬lichung.
„Es gibt keine einzige Dossierbewertung zu Onkologika, in der nicht diese Endpunkte einer aufmerksamen inhaltlichen Bewertung unterzogen worden wären“, meinen dagegen Jürgen Windeler und Beate Wieseler vom IQWiG. So seien in die Bewertung von Abirateron für Patienten mit Prostatakarzinom Symptome wie Schmerz oder skelettale Ereignisse eingegangen. In den Studien zu Ipilimumab und Vemurafenib mit Patienten mit Melanom habe das IQWiG die gesundheitsbezogene Lebensqualität in die Bewertung einbezogen.
 „Nicht zuletzt geht die große Bedeutung patientenrelevanter Endpunkte für die IQWiG-Bewertungen seit Jahren aus dem Methodenpapier des IQWiG eindeutig hervor“, heißt es in dem Brief des IQWiG weiter.
Unverständlich sei auch die Aussage der DGHO, dass die Stimme der Patienten im Bewertungsprozess kaum Gehör finde. Zuerst seien es die Beschreibungen von Symptomatik und gesundheitsbezogener Lebensqualität sowie von Nebenwirkungen durch die in die Studien eingeschlossenen Patienten selbst, die das Ergebnis der Nutzenbewertung bestimmten. Dabei gingen die Erfahrungen von betroffenen Patienten direkt und methodisch valide in die Aussage zum Zusatznutzen ein, so das Qualitätsinstitut.
Die DGHO hatte in der Veröffentlichung am 8. März dagegen gemeint, dass die Gremien Patientenvertreter nur „im Prinzip“ anhörten. Die Patientenorganisationen hätten nur drei Wochen Zeit, sich auf Basis des von den Herstellern eingereichten Dossiers in die Materie einzulesen. Das sei für viele Organisationen viel zu kurz. „Die Konsequenz ist, dass einige der Entscheidungen der letzten anderthalb Jahre deutlich einen Mangel an Patienteneinbindung erkennen lassen“, so die DGHO. © hil/aerzteblatt.de


Jutta

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 957
  • Geschlecht: Weiblich
Krebsinformations­dienst mit neuem Angebot
« Antwort #1 am: 21. März 2014, 22:41 »




Krebsinformations­dienst mit neuem Angebot für medizinische Fachkreise

Freitag, 21. März 2014

Heidelberg – Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) bietet ein erweitertes Angebot speziell für Ärzte, beruflich Pflegende und medizinisches Fachpersonal. Unter der neuen, kostenfreien Servicenummer 0800 - 430 40 50 (Mo bis Fr 8:00 bis 20:00 Uhr) oder per E-Mail unter kid.med@dkfz.de erhalten Fachkreise einen schnellen Zugang zu individuell zugeschnittenen, aktuellen, wissenschaftlich fundierten Informationen aus allen onkologischen Themengebieten.

„Durch unsere Finanzierung aus öffentlichen Mitteln können wir neutral informieren, ohne kommerzielle Einflussnahme“, betonte Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes. Ihr zufolge ist der Dienst für Anfragen von Fachleuten gut gerüstet: Alle Themenfelder der Onkologie – von der Krebsprävention, der Früher­kennung, der Diagnostik bis hin zur Therapie – werden in einer evidenzbasierten Wissensdatenbank abgedeckt.

Darüber hinaus umfasst die Datenbank auch Informationen zu Hintergrund und Stellenwert von mehr als 150 komplementären und alternativen Methoden sowie ein bundesweites Adressverzeichnis mit psychosozialen Unterstützungsangeboten für Krebspatienten.

Darüber hinaus erhalten Interessiert unter www.krebsinformationsdienst.de einen Überblick über zahlreiche Krebsthemen und durch Links, Quellen und Hinweise auf Fachliteratur einen einfachen Einstieg in eine gezielte Recherche. Auf den Seiten finden Fachkreise außerdem eine große Auswahl an Informationsblättern und Broschüren zur Weitergabe an Patienten.

aerzteblatt.de

hilde

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 572
  • Geschlecht: Weiblich
Deutsche Krebsgesellschaft
« Antwort #2 am: 02. Juli 2014, 01:07 »



Wenn Sie Darstellungsprobleme haben, gelangen Sie hier zur HTML-Ansicht.
I N H A L T
Themen
> Monatsthema: Krebs und Sexualität

> Neues aus der Forschung – live von den Kongressen

Ärzte
> Onkologische Expertise aktuell vom ASCO Annual Meeting 2014

> Kongressberichte vom ASCO Annual Meeting 2014

> Interviews vom Jahreskongress der European Hematology Association (EHA) 2014

> Literaturtipp:

Wichtige Links

Sehr geehrte Frau .....

wenn eine Krebserkrankung den Körper verändert, kann dies Auswirkungen auf Partnerschaft und Sexualleben haben. Manche Krebspatienten erfahren konkrete körperliche Einschränkungen, für andere ist die Erkrankung mit psychischen Belastungen verbunden, die Lust auf körperliche Liebe unmöglich machen. Sich damit dem Partner anzuvertrauen, ist nicht leicht. Wie Krebs die Sexualität beeinträchtigen kann und wie Betroffene damit umgehen können, erfahren Sie in unserem aktuellen Monatsthema. Außerdem berichten wir über Fortschritte in der Krebsforschung - in Video-Interviews live von wichtigsten Kongressen.

Im Fachbereich finden Sie unter anderem neue Expertenrunden und Interviews sowie aktuelle Kongressberichte vom ASCO Annual Meeting 2014. Des Weiteren haben wir für Sie neue Interviews vom Kongress der European Association of Urology (EAU) 2014 und unseren Literaturtipp bereitgestellt.
Ihr dkg-web-Team!
T H E M E N
 
Monatsthema: Krebs und Sexualität

 

Eine Vielzahl körperlicher Aspekte kann dazu führen, dass Menschen nach einer Krebserkrankung ihre Sexualität als problematisch erleben. Sehr belastende Veränderungen der körperlichen Integrität sind beispielsweise eine Brustamputation, der Verlust einer Extremität oder ein künstlicher Darmausgang. Solche Eingriffe können Gefühle wie Scham oder sogar Ekel auslösen. Professionelle Hilfe finden Betroffenen in dieser Situation u. a. bei einem Psychoonkologen.
http://www.krebsgesellschaft.de/thema_juli2014
Neues aus der Forschung – live von den Kongressen

 

Die Krebsforschung schreitet rasant voran. Bevor die neuesten Erkenntnisse Einzug in den Behandlungsalltag halten, werden sie auf nationalen und internationalen Kongressen vorgestellt und diskutiert. In Video-Interviews berichten unsere Experten live von den wichtigsten Kongressen über Neuigkeiten bei gynäkologischen und urologischen Tumoren, Lungenkrebs sowie Nierenkrebs.
http://www.krebsgesellschaft.de/forschung_aktuell
Für Ä R Z T E
Hinweis der Redaktion: Einige Links der folgenden Themen führen zunächst zu einer LOGIN-SEITE da die Inhalte laut Heilmittelwerbegesetz nur Fachleuten zugänglich gemacht werden dürfen.
Onkologische Expertise aktuell vom ASCO Annual Meeting 2014

 

Das weltweit bedeutendste Kongress-Highlight der Onkologie, das ASCO Annual Meeting, hat auch in diesem Jahr wieder mehr als 25.000 Experten aus aller Welt in Chicago zusammengeführt. Wir berichten über die neuesten Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für die klinische Praxis. Aktuelle Expertenkommentare und Video-Experteninterviews lassen Sie an den relevanten Neuigkeiten vom ASCO Annual Meeting 2014 teilhaben.
http://www.krebsgesellschaft.de/asco_2014
Kongressberichte vom ASCO Annual Meeting 2014

 

Unsere Berichterstattung zum ASCO Annual Meeting 2014 umfasst neben Interviews und Expertenrunden auch Berichte zu den wichtigsten Abstracts und Themen des Kongresses. Unter anderem berichten wir über die kombinierte Immuntherapie mit Nivolumab plus Ipilimumab beim Melanom, über die Wirksamkeit von CD38-Antikörpern beim Multiplen Myelom und über Neuigkeiten bei der Behandlung des metastasierten oder lokal nicht kontrollierbaren hepatozellulären Karzinoms (HCC).
http://www.krebsgesellschaft.de/asco_2014
 

 
Sorafenib für Behandlung des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms zugelassen

 

Die Zulassung von Sorafenib (Nexavar®) wurde von der EMA kürzlich für die Therapie von Patienten mit progressivem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem, differenzierten Schilddrüsenkarzinom erweitert, das gegenüber radioaktivem Jod refraktär ist. In der DECISION-Studie verlängerte Sorafenib das progressionsfreie Überleben im Vergleich zu Placebo signifikant von 5,8 auf 10,8 Monate (HR 0,59; 95% CI 0,46–0,76; p<0,001), was einem um 41 Prozent verminderten Progressions- und Sterberisiko entspricht. Die vor allem dermalen und gastrointestinalen Nebenwirkungen waren typisch für TKI. Weitere Informationen zur Therapie bei Patienten mit Radiojod-refraktärem DTC finden Sie auch unter:
http://www.peervoice.com/pvr147
 

 
Interviews vom Kongress der European Hematology Association (EHA) 2014

 

PD Dr. Hillengaß, Heidelberg, berichtet im Interview live vom EHA-Kongress über neue Entwicklungen beim Multiplen Myelom und erläutert den aktuellen Stand der Diskussionen zum optimalen Zeitpunkt der Stammzelltransplantation. Prof. Niederwieser kommentiert im Experteninterview die neuen Erkenntnisse zur Pathophysiologie der akuten myeloischen Leukämie (AML) und berichtet über eine aktuelle Studie zu Therapie der Polycythaemia vera.
http://www.krebsgesellschaft.de/eha_2014
Literaturtipp:

 

Die Therapieresistenz des malignen Melanoms gegenüber Chemotherapeutika frustrierte lange Zeit die medizinische Fachwelt. Das verbesserte sich in den letzten fünf Jahren zwar, aber ein Melanompatient im Stadium IV der Erkrankung kann in der Regel weiterhin nicht geheilt werden. Die Ausgabe 6/14 von Der Onkologe widmet sich diesem Thema. D. Schadendorf und H. Bernhard fassen in ihrem Beitrag „Medikamentöse Systemtherapie des Melanoms“ die Entwicklung der neuen zielgerichteten Therapeutika zusammen, die aktuell zu einer Reihe von Neuzulassungen geführt hat. Der gesamte Artikel steht für Sie zum Download bereit unter
http://www.krebsgesellschaft.de/zs_deronkologe
W I C H T I G E     L I N K S
http://www.krebsgesellschaft.de/thema_juni2014

http://www.krebsgesellschaft.de/nachrichten

http://www.krebsgesellschaft.de/onko_app