Autor Thema: Man wird behindert ......  (Gelesen 3130 mal)

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Man wird behindert ......
« am: 24. Mai 2010, 10:00 »

Text: Dipl.-Pol. Christiane Link · http://www.bizeps.or.at/person.php?wer=clk

erstellt am: 21. Mai 2010 09:32 Uhr

Fraport statt Tatort

Lieber Flughafen Frankfurt, lieber Fraport,

wie konntest Du nur wissen, dass ich am letzten Sonntag den Tatort verpasst habe? Ja, ich war mit Freunden türkisch essen und konnte daher nicht wie sonst meine Portion Spannung für die Woche genießen. Schön, dass Du mir heute dann doch ein wenig Spannung verschafft hast. Das Leben wäre ja sonst zu langweilig.

Ich kam mit der Lufthansa-Maschine aus London City bei Dir an und Deine Packer haben auch gleich den Rollstuhl ausgeladen. Er stand auf dem Flugfeld und wartet darauf, dass ich aus dem Flugzeug gebracht werde, aber das sollte noch eine Weile dauern. Du weißt ja selbst, Du kannst ganz schön hartnäckig sein, was Deinen Assistenzservice angeht, aber dazu später mehr.

Bei mir an Bord war ................... http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=11310


Fraport statt Tatort

Lieber Flughafen Frankfurt, lieber Fraport,

Flugzeugansicht von unten
wie konntest Du nur wissen, dass ich am letzten Sonntag den Tatort verpasst habe? Ja, ich war mit Freunden türkisch essen und konnte daher nicht wie sonst meine Portion Spannung für die Woche genießen. Schön, dass Du mir heute dann doch ein wenig Spannung verschafft hast. Das Leben wäre ja sonst zu langweilig.

Ich kam mit der Lufthansa-Maschine aus London City bei Dir an und Deine Packer haben auch gleich den Rollstuhl ausgeladen. Er stand auf dem Flugfeld und wartet darauf, dass ich aus dem Flugzeug gebracht werde, aber das sollte noch eine Weile dauern. Du weißt ja selbst, Du kannst ganz schön hartnäckig sein, was Deinen Assistenzservice angeht, aber dazu später mehr.

Bei mir an Bord war

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Landau: Behinderte haben Recht auf Zugang zum Arbeitsmarkt
« Antwort #1 am: 27. Mai 2010, 09:38 »
KATHPRESS/Soziales/Landau/Behinderte/Armut
2010-05-26 / 11:56:45 / Kathpress
Landau: Behinderte haben Recht auf Zugang zum Arbeitsmarkt

utl: Wiener Caritasdirektor bei Podiumsdiskussion über "Behinderung,
Armut und soziale Ausgrenzung": Flexible Übergänge zwischen
Sozialleistungen und Erwerbsarbeit nötig =
   Wien, 26.05.10 (KAP) Der Wiener Caritasdirektor Msgr. Michael Landau
hat ausreichende Zugänge von Menschen mit Behinderung zur
Erwerbsarbeit gefordert. Das sei ein "ganz wichtiger Faktor", wenn
es um Armutsvermeidung und -bekämpfung in dieser Bevölkerungsgruppe
gehe, betonte Landau am Dienstagabend bei einer Podiumsdiskussion
über "Behinderung, Armut und soziale Ausgrenzung". Konkret forderte
er flexible Übergänge zwischen Sozialleistungen und Erwerbsarbeit;
z.B. solle Menschen in psychischen Krisen ermöglicht werden, in
geringem Stundenausmaß berufstätig zu sein, oder in
Beschäftigungstherapien Eingebundene sollten in die
Pensionsversicherung eingebunden werden, was ihnen derzeit durch die
Abgeltung mit Taschengeld statt mit Lohn verwehrt bleibe.
In den Arbeitsmarkt integrierende Dienste wie Arbeitsassistenz oder
Job-Coaching würden auch in Zukunft unerlässlich sein, so Landau.
Dies durchzusetzen, sei eine Frage des politischen Willens, nicht
des Könnens, unterstrich der Caritasdirektor: "Behindert ist, wer
behindert wird."
Landau sprach bei einem Informationstag, den das Sozialministerium
anlässlich des EU-Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer
Ausgrenzung in der Messe Wien veranstaltete. Mit Landau diskutierten
u.a. Günther Schuster, Leiter des mitveranstaltenden
Bundessozialamtes, sowie Behindertenanwalt Erwin Buchinger.
Sozialminister Rudolf Hundstorfer hatte bereits am Nachmittag
Schwerpunkte seines Ressorts zum Europäischen Jahr dargelegt.
Mehr auf www.kathpress.at (ende) rme/
nnnn

Edi

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 Menschen mit Behinderung: Auf der Leinwand gefeiert, in der Realität oft unerwünscht
vor 14 Stunden (Donnerstag, 12. August 2010, 18:10)

In Spanien war Pablo Pineda bereits vor dem Kinofilm ein Medienstar: Er ist der erste Europäer mit Down Syndrom, der ein Hochschulstudium absolviert hat. Jetzt ist er in seiner ersten Filmrolle zu bewundern. Heute läuft in den deutschen Kinos „Me Too – Wer will schon normal sein?“ an.

Der Film erzählt die Geschichte des 34-jährigen Daniel (Pablo Pineda), der trotz Down-Syndrom sein Studium mit Auszeichnung beendet hat und sich in eine Kollegin verliebt. Während Pineda und der Film international mit guten Kritiken belohnt wurden, entsteht gleichzeitig europaweit – nicht zuletzt durch die Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik – ein zunehmend behindertenfeindliches Klima.

So wurde vor kurzem die Präimplantationsdiagnostik (PID) vom deutschen Bundesgerichtshof in engen Grenzen für zulässig erklärt. Und dass mit dieser genetischen Untersuchungsmethode eine Selektion behinderten Lebens verbunden ist, ist wohl unbestritten.

Die Argumentation der Richter, dass auf diese Weise Spätabtreibungen verhindert werden könnten, ist allerdings nachvollziehbar. So ist zwar immerhin beim Abbruch aus medizinischer Indikation nicht die Behinderung des Kindes ausschlaggebend, sondern dass die Schwangere sich in einer für sie ausweglosen Notlage befindet und sich deshalb nach intensivem Abwägen und Beratung für diesen Schritt entscheidet, dennoch zeigt die Praxis, dass Embryonen häufig wegen festgestellter Behinderungen abgetrieben werden.

Doch wo soll diese Entwicklung enden? Der Bundesgerichtshof hat ausdrücklich festgestellt, dass die PID nur zur Entdeckung schwerster genetischer Schäden erlaubt werden darf. Die spanische Firma Dexeus wirbt aber beispielsweise unter www.dexeus.com auch in Deutschland und in deutscher Sprache für ihre Dienste.

Und zu den 50 monogenen Erbkrankheiten, die anhand der PID analysiert werden können und die von der Firma aufgeführt werden, gehört auch das fragile X-Syndrom, eine unterschiedlich stark ausgeprägte Intelligenzminderung, deren Schwere von Lernproblemen bis hin zu schwergradiger kognitiver Beeinträchtigung reichen kann.

Da ist die Befürchtung, ob Lernprobleme eine PID legitimieren und ob diese Methode nicht doch letztendlich den Weg zu Designerbabys ebnet, nicht von der Hand zu weisen. So meinte der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, wohl zu Recht gegenüber Focus online: „Da kann man noch so schön drum herum reden: PID bedeutet eine Auslese, was lebenswert ist und was nicht.“
blog.aerzteblatt.de

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Down Syndrom,
« Antwort #3 am: 22. April 2012, 18:04 »


18.3.12, 11-14h, Wien: Down Syndrom, „Symposium - Talent und/oder Behinderung“

Komme zu „Symposium - Talent und/oder Behinderung“

Sonntag, 18. März von 11:00 bis 14:00 .

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