Autor Thema: Venen  (Gelesen 7228 mal)

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Tanja

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Venen
« am: 13. Juli 2008, 14:33 »
Venenkrankheiten schneller erkennen - Fragebogen hilft Ärzten und Patienten

Düren, 10. Juli 2008. Ein von der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) entwickelter Patientenfragebogen soll Ärzten und Betroffenen bei der Diagnose behandlungsbedürftiger Venenerkrankungen helfen. Die Antwortmöglichkeiten der neun Fragen sind mit einem Punktewert versehen. Die Gesamtpunktzahl gibt einen Hinweis darauf, ob eine chronische Venenkrankheit vorliegen könnte. Der Fragebogen steht ab sofort auch im Downloadbereich der Internetseite der eurocom e.V. (Europäische Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel) unter www.eurocom-info.de zur Verfügung.

Dr. Ernst Pohlen, Geschäftsführer des Industrieverbandes, erläutert, warum die eurocom diese Initiative der DGP unterstützt: „Venenleiden wie Krampfadern, chronische venöse Insuffizienz und die schwerste Ausprägung, das im Volksmund so genannte „offene Bein“ (Ulcus cruris), sind weit verbreitet und gehören daher zu den Volkskrankheiten. Dennoch werden diese Erkrankungen vor allem in frühen Stadien und bei leichterer Ausprägung oft nicht erkannt oder unterschätzt. Die Folge: Viele Venenerkrankte werden nicht ausreichend behandelt, die Erkrankungen können sich verschlimmern. Mit dem Patientenfragebogen der DGP sollen Ärzte und Betroffene für diese Problematik sensibilisiert werden.“

Betroffene können mit Hilfe des Fragebogens schnell und einfach herausfinden, ob mit ihren Venen alles in Ordnung ist oder der Verdacht auf eine Venenerkrankung vorliegt und ein Arzt aufgesucht werden sollte.

Hausärzte sind in der Regel erste Anlaufstelle für Patienten und müssen nach Auffassung der eurocom deshalb unbedingt in die Diagnose und Behandlung von Venenerkrankungen einbezogen werden. Ihnen stehen aber nur wenige Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung. Der Patientenfragebogen ist für sie daher eine hilfreiche Grundlage für das Patientengespräch.

„Erhärtet sich der Verdacht“, so Pohlen weiter, „und liegt eine schwerere Venenerkrankung vor, dann sollte auf jeden Fall ein Phlebologe hinzugezogen werden. Als Basisbehandlung aller Venenerkrankungen gilt übrigens die Therapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen, die auch vom Hausarzt verordnet werden können. Ganz wichtig dabei: Die Verordnung von Kompressionsstrümpfen belastet das Arznei- und Heilmittelbudget nicht.“

Pressekontakt:
Swea Menser, eurocom – european manufacturers federation for compression therapy and orthopaedic devices, Postfach 10 05 08, D - 52305 Düren
Fon: 0 24 21/95 26 52, Fax: 0 24 21/95 26 64, Mail: , www.eurocom-info.de

Die eurocom
eurocom wurde 1998 als Herstellerverband für medizinische Kompressionstherapie gegründet. Seit 2003 sind eurocom auch Hersteller orthopädischer Hilfsmittel angeschlossen. Heute gehören nahezu alle im deutschen Markt operierenden europäischen Unternehmen aus den Bereichen der Kompressionstherapie und orthopädischen Hilfsmittel dem Verband an. Die hohe Beteiligung der Hersteller macht eurocom zu einem wichtigen Akteur und Dialogpartner für die Vertreter gesundheitspolitischer Interessen.



Richi

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Venenschutz plus Pflege – die neuen Kompressionsstrümpfe können mehr
« Antwort #1 am: 12. November 2008, 21:44 »

10.11.2008

Je komfortabler Kompressionsstrümpfe sind, desto konsequenter werden sie von Patienten mit Venenproblemen getragen. Das wissen nicht nur Ärzte und Betroffene, sondern auch die Hersteller der gesunden Strümpfe. Dieses Wissen trägt jetzt Früchte: Kompressions-strümpfe waren noch nie so tragefreundlich, was neuen Produktionsmethoden zu verdan-ken ist.

Wenn es juckt und spannt
Die früher als "Gummistrümpfe" bekannten Beinkleider werden gerade im Sommer ungern getragen. Denn durch den engen Sitz und die hohen Temperaturen kann es passieren, dass die Haut stärker austrocknet. Dadurch kommt es häufig zu Juckreiz und einem unangenehmen Spannungsgefühl. Wer sensible Haut hat, leidet oft das ganze Jahr über an diesen Be-gleiterscheinungen der Kompressionstherapie.

Neue Produktionsmethoden bringen jetzt Pflegeextrakte mit Hilfe der Nanotechnologie ins Garn. Ofa Bamberg, ein bayerisches Unternehmen, das seit 80 Jahren Kompressi-onsstrümpfe fertigt, hat erstmals in Deutschland dauerhaft wirkende Funktionstextilien für den Venenschutz entwickelt.

Die Kompressionsstrümpfe Memory® care concept mit Aloe vera (erhältlich im Sanitäts-haus) nutzen die pflegenden Extrakte der Aloe vera für die Garnherstellung. Die hautfreundlichen Stoffe verschmelzen während des Pro-duktionsprozesses mit den Garnen. Eine spezielle Mikroverkapselung sorgt dafür, dass sie dauerhaft erhalten bleiben und nicht wie bei den aufgesprühten Pflegestoffen schon nach wenigen Waschgängen verloren gehen. Die Mikrokapseln geben während der gesamten Lebensdauer der Strümpfe kontrolliert und kon-tinuierlich ihre Wirkstoffe ab. Das enthaltene "Pflegepaket" reicht für mindestens hundert Wäschen.

So hilft Aloe Vera

Die neue Herstellungsmethode sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Die pflegende Wirkung der Aloe Vera hilft, Juckreiz zu verhindern und schützt die Haut vor dem Aus-trocknen. Die damit "angereicherten" Strümp-fe lassen sich zudem weit leichter anziehen.
Wie wichtig die Basistherapie mit medizinischen Kompressionsstrümpfen ist, kann man unter anderem unter www.ofa.de nachlesen.

Bei weiteren Fragen steht der Ofa Kundenservice unter der Tel: 0951 6047-333 gerne zur Verfügung oder im Internet unter: www.ofa.de

Evi

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Re: Venen
« Antwort #2 am: 09. März 2009, 13:46 »
Schöne und gesunde Beine 
 
Müde, geschwollene Beine sind oft die Folge kranker Venen. Diesem Leiden können Sie leicht vorbeugen, wenn Sie täglich 15 Minuten stramm gehen. Denn Sie stärken so die Beinmuskulatur und fördern auf diese Weise den Blutrücktransport.

Auch ganz nebenbei können Sie etwas für Ihre Beine tun: Wippen Sie ab und zu bei längerem Stehen abwechselnd auf die Zehen und die Fersen und kreisen bei längerem Sitzen die Füße nach links und rechts. Achten Sie darauf, dass Ihre  Kleidung und Schuhe, nicht einschnüren. Gesund erhalten Sie Ihre Venen auch mit ballaststoffreicher Ernährung und viel Flüssigkeit. Zusätzlich helfen kalt-warme Wechselduschen, um das Gewebe zu stärken und die Durchblutung zu fördern.
 
 
 Lesen Sie dazu auch:
• Venenerkrankungen 
http://www.wissen-gesundheit.de/content.asp?wdid=151&sid=0
 
 Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

Tanja

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Venen Probleme
« Antwort #3 am: 12. April 2012, 13:37 »



Neue Hoffnung durch Radiowellen

Weg mit den Krampfadern

Eine Reportage von Manfred Bölk

Sendung vom Mittwoch, 11.4. | 22.00 Uhr | SWR Fernsehen

Gefäßchirurg Dr. Mory im Gespräch mit Patientin Saskia.

Doch jetzt bekam Saskia die beunruhigende Diagnose: Eine große Vene in Ihrem Oberschenkel ist das eigentliche Problem. Ihre Gesundheit steht auf dem Spiel!

Dieter, 52, hat Karmpfadern an beiden Beinen Jetzt werden sie mit Radiowellen verödet.

Dieter ist viel mit dem Auto unterwegs, und hat oft nach solchen Fahrten schwere, schmerzende Beine. Er hat Krampfadern – wie fast alle in seiner Familie. Dieter weiß, dass mit Krampfadern nicht zu spaßen ist und hat sich erkundigt, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Millionen Erwachsene leiden unter krankhaften Veränderungen der Beinvenen. Es ist ein schleichendes Leiden, es beginnt mit schweren Beinen und geschwollenen Knöcheln, dann werden oberflächliche, fächerförmige Venen sichtbar, die sogenannten "Besenreiser", schließlich kommt es zu fingerdicken Krampfadern.

Dr. Mory markiert Krampfadern für die spätere Operation.

Manchmal entwickeln sich auch lebensbedrohliche Thrombosen. Krampfader-Eingriffe gehören zu den häufigsten Operationen in Deutschland: rund 300.000 Mal pro Jahr finden sie statt. Ist eine Operation unumgänglich, raten die Ärzte den Patienten fast immer zum sogenannten "Stripping", also dazu, die betroffene Vene aus dem Bein herausziehen zu lassen; eine zwar wirksame, aber oft mit unangenehmen Nebenerscheinungen wie Blutergüssen behaftete Technik.

Dr. Mory und Assistent bei einer Radiofrequenz-Behandlung.

Doch einige Krankenhäuser - wie etwa das Klinikum Sindelfingen-Böblingen - wenden seit kurzem eine neue, schonende Methode an: die Radiowellen-Therapie. Sie ist ebenso wirksam, dabei aber fast unblutig – allerdings übernehmen nur wenige gesetzliche Kassen die Kosten. Und dies, obwohl die Behandlung mit Radiowellen sogar weniger kostet als das klassische "Stripping".

Die "Schlaglicht"-Reportage von Manfred Bölk begleitet die drei Patienten Dagmar, Saskia und Dieter bei ihren Behandlungen und zeigt dabei die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der neuen Therapiemethode auf.

http://www.swr.de/schlaglicht/-/id=233258/nid=233258/did=9376238/zuftry/index.html




Werner

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Therapie der oberflächlichen Beinvenenentzündung
« Antwort #4 am: 15. Mai 2012, 21:36 »


14/05/12 08:45

Therapie der oberflächlichen Beinvenenentzündung

Die Therapie der oberflächlichen Beinvenenentzündung hat zwei Hauptziele: die lokale Erkrankung zu lindern und einzudämmen sowie einer tiefen Venenthrombose vorzubeugen …

Für die Metaanalyse des Centre for Aging Sciences der University G. D'Annunzio Foundation in Chieti (Italien) wurde in den einschlägigen Datenbanken bis Ende 2011 recherchiert. In die Metaanalyse gingen die Ergebnisse von 26 randomisierten, kontrollierten Studien (RCT) mit 5.521 Patienten ein. In den Studien wurden u.a. Fondaparinux, niedermolekulares Heparin (NMH), nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), topische Therapiemaßnahmen und chirurgische Eingriffe untersucht.

In einem RCT mit etwa 3.000 Patienten war Fondaparinux über 6 Wochen mit einer signifikant geringeren Ausbreitung der Venenentzündung (relatives Risiko [RR] 0,1; 95%-Konfidenzintervall [KI] 0,03-0,3) sowie der signifikanten Vorbeugung einer tiefen Venenthrombose (RR 0,15; 95%-KI 0,04-0,5) und einer erneuten oberflächlichen Venenentzündung (RR 0,2; 95%-KI 0,1-0,5) assoziiert. Die Rate größerer Blutungen lag im Placebobereich.

Die prophylaktische und die therapeutische Dosierung von NMH ebenso wie NSAR reduzierten signifikant die Ausbreitung oder das Rezidivrisiko der oberflächlichen Venenentzündung (jeweils RR 0,4) ohne signifikante Wirkung auf die tiefe Venenthrombose oder größere Blutungen. Lokale Therapiemaßnahmen linderten die örtliche Symptomatik, weitere Ergebnisse waren nicht verfügbar. Die chirurgische Therapie und zusätzlich Stützstrümpfe verringerten die Rate tiefer Venenthrombosen stärker als Stützstrümpfe allein.

Fazit: Fondaparinux über 6 Wochen kann bei oberflächlicher Venenentzündung als wirksame Therapieoption gelten. Die übrigen Maßnahmen wie auch neue orale Thrombin- und aktivierte Faktor-X-Inhibitoren müssten noch näher untersucht werden.

Werner

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Re: Venen
« Antwort #5 am: 18. Mai 2012, 01:49 »


OA Dr. Obermayer über minimalinvasive Krampfaderoperationen

http://www.vielgesundheit.at/venenerkrankungen/venenchirurgie

Krankhafte Venen können schwerwiegende Probleme verursachen. Wenn der venöse Rückfluss gestört ist, müssen sie entfernt werden. Abnützung, Verkalkung, Entzündung und im schlimmsten Fall der Verschluss einer Vene sind die häufigsten Probleme. OA Dr. Alfred Obermayer, Facharzt für Chirurgie, erklärt operative Behandlungsmöglichkeiten.

Rückfragehinweise:

Ordination Dr. Alfred Obermayer
Mantlergasse 26/2/2, 1130 Wien

    Erstellt am Donnerstag, 03. November 2011 18:42
    Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. März 2012 17:07

Werner

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Venen, Krampfadern, Thrombose,
« Antwort #6 am: 30. August 2012, 21:50 »



http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/aktuelle-sendung/verteilseite546.html


Hauptsache gesund | 30.08.2012 | 21:00 Uhr Von Krampfader bis Thrombose – Was tun?

Was ist das dritthöchste Herz-Kreislauf-Risiko nach Herzinfarkt und Schlaganfall? Die Venenthrombose. "Hauptsache gesund" erklärt, welche Signale darauf hinweisen und welche Behandlungsmethoden es gibt. [mehr]
 


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Hauptsache gesund | 30.08.2012 | 21:00 Uhr Vom kosmetischen Problem zur behandlungsbedürftigen Krankheit
 
Sogenannte Besenreiser sind zwar unschön, sind aber nicht gefährlich. Wer dagegen Krampfadern entwickelt, sollte unbedingt zum Arzt gehen. [mehr]
 


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Hauptsache gesund | 30.08.2012 | 21:00 Uhr Konservative Therapie

Wer unter Venenschwäche leidet, sollte einem weiteren Ausleiern seiner Blutgefäße entgegenwirken. Wechselduschen, kalte Güsse und die 3 S-3 L-Regel können sehr effektiv helfen. [mehr]
 


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Hauptsache gesund | 30.08.2012 | 21:00 Uhr Krampfader-OP: Stripping, Schaum und Laser
 
Krampfadern lassen sich ganz unterschiedlich operieren: Die Techniken reichen vom Veröden der Venen bis zum Ziehen. [mehr]
 


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Hauptsache gesund | 30.08.2012 | 21:00 Uhr Der Fall Frida Kahlo

Die mexikanische Malerin Frida Kahlo litt lebenslang unter starken Schmerzen. Mit 47 Jahren starb sie an einer Lungenembolie. Mediziner gehen heute davon aus, dass die Malerin an einer Autoimmunerkrankung litt. [mehr]
 


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Hauptsache gesund | 30.08.2012 | 21:00 Uhr Von Thrombose zur Embolie

Die Fähigkeit des Blutes, zu verklumpen ist lebenswichtig. Geschieht das jedoch am falschen Ort, kann es zu lebensbedrohlichen Gefäßverschlüssen kommen. [mehr]