Autor Thema: Knochenmetastasen  (Gelesen 5764 mal)

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Knochenmetastasen
« am: 10. März 2013, 18:18 »




Knochenmetastasen: Neue Schmerztherapie durch Bestrahlung soll Lebensqualität und Lebenserwartung verbessern

Wien (OTS) - An der Universitätsklinik für Nuklearmedizin der MedUni
Wien startet in Kürze eine großangelegte europaweite Studie. Darin
wird erstmals untersucht, inwieweit sogenannte Alpha-Strahler die
Lebensqualität und Lebenserwartung von Menschen mit Knochenmetastasen
erhöhen. Die bisherigen Erfahrungen mit ähnlich wirkenden Substanzen
sind vielversprechend.

Vor allem bei Brust-, Prostata- und Lungenkrebs bilden sich häufig
Knochenmetastasen, die vielfach starke Schmerzen verursachen und die
Morbidität erhöhen. Zur Behandlung dieser gefährlichen bösartigen
Veränderungen werden in einer klinischen Studie an der MedUni Wien
demnächst erstmals sogenannte Alpha-Strahler eingesetzt.

Helmut Sinzinger, Leiter der Universitätsklinik für Nuklearmedizin
der MedUni Wien am AKH Wien, über die neue Generation der
nuklearmedizinischen Therapie: "Vom Einsatz der neuen Alpha-Strahler
erwarten wir aufgrund erster Daten eine noch höhere Wirksamkeit. Der
Grund ist das verwendete radioaktive Isotop Radium 223. Es scheint
noch wirksamer zu sein als die bisher verwendeten Beta-Strahler und
hat zudem geringere Nebenwirkungen."

Wissenschaftlich untersucht wird in der Studie einerseits, inwieweit
sich die Lebenswartung durch die neuen Alpha-Strahler gegenüber den
Beta-Strahlern erhöht. Andererseits wird erhoben, ob sich durch das
Isotop Radium 223 die Schmerztherapie bei Knochenmetastasen weiter
verbessern lässt.

Weniger Schmerzmedikamente nötig, Stabilisierung der
Knochenmetastasen

Die Erwartungen an die neue Therapie sind groß. Denn bereits bei den
bisher zur Schmerztherapie bei Knochenmetastasen zugelassenen
Beta-Strahlern konnten ForscherInnen der MedUni Wien erstmals zeigen,
dass diese Therapie zusätzlich auch die Lebenserwartung und
Lebensqualität der betroffenen Menschen deutlich verbessert.

Die Lebensqualität verbessert sich laut Sinzinger bei den betroffenen
Menschen vor allem dadurch, dass weniger bzw. keine
Schmerzmedikamente nötig sind. Zusätzlich werden die
Knochenmetastasen durch die Therapie stabilisiert, wodurch sich die
Lebenserwartung verbessert. Die Verabreichung sowohl der Alpha- als
auch der Beta-Strahler erfolgt intravenös, die Injektionen werden im
Abstand von mehreren Wochen bis wenigen Monaten wiederholt
verabreicht.

Medizinische Universität Wien - Kurzprofil

Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der
traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten
Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte
medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit ihren
31 Universitätskliniken, 12 medizintheoretischen Zentren und
zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den
bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im
biomedizinischen Bereich. Für die klinische Forschung stehen über
48.000m2 Forschungsfläche zur Verfügung.

Tanja

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Bei Metastasen in der Wirbelsäule
« Antwort #1 am: 11. August 2013, 22:49 »



31.07.2013    Bei Metastasen in der Wirbelsäule   

   Manche Krebsarten wie schwarzer Hautkrebs neigen zur Bildung von Metastasen in der Wirbelsäule. Eine stereotaktische Bestrahlung kann Symptome lindern. [mehr...]

http://www.krebsgesellschaft.de/news_detail,4063,,235194,detail.html

Richi

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 Radium-223-dichlorid (Xofigo): Radiotherapie für Patienten mit symptomatischen Knochenmetastasen, 2014


    Zuletzt aktualisiert am Samstag, 15. März 2014 17:35

Frei#  Vorläufige PZ-Online-Bewertung: Sprunginnovation

"Mit Radium-223-dichlorid (Xofigo® 1000 kBq/ml Injektionslösung, Bayer) steht seit Januar 2014 erstmals eine Radiotherapie für Patienten mit symptomatischen Knochenmetastasen und ohne bekannte viszerale Metastasen beim kastrationsresistenten Prostatakarzinom zur Verfügung.

Radium-223-dichlorid wird ............ http://www.medknowledge.de/aktuelle-medikamente-auf-dem-markt/158-2014/neu/658-radium-223-dichlorid-xofigo-radiotherapie-fuer-patienten-mit-symptomatischen-knochenmetastasen-2014.html