Autor Thema: Mein (liebes) PSA  (Gelesen 5632 mal)

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Werner

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Mein (liebes) PSA
« am: 18. Juni 2013, 01:18 »


http://www.myprostate.eu/?req=download_center


Holt mal die alten Befunde heraus

und dann gehts los,

PSA-Verdoppelung(en)?,

nicht nur PSA, sondern auch ....

Testosteron

DHT

etc. eintragen!


Gutes Beispiel: http://www.myprostate.eu/?req=user&id=450&page=graphic


Was hältst DU davon?


Werner

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Neues zum PSA-Screening ..::..
« Antwort #1 am: 30. Juni 2013, 18:16 »




Neues zum PSA-Screening ..::..

Eine solche Reihenuntersuchung Gesunder auf Prostatakrebs mittels PSA-Test
wird seit langem kontrovers diskutiert. Nun gibt es dazu neue Ergebnisse
von der europäischen Studie ERSPC und aus der amerikanischen
SEER-Datenbank. Nähere Informationen erhalten Sie hier:
http://www.prostata.de/m_1211_psascreening.html

admin

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Mein (liebes) PSA - Infos
« Antwort #2 am: 07. September 2013, 23:05 »



a) Das beste europäische Forum dazu: www.prostatakrebse.de


b) Gute Infos, und für das Anlegen der Krankengeschichte etc: http://www.myprostate.eu/?req=report_create

Richi

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Frag den Arzt: Wann einen PSA-Test?
« Antwort #3 am: 08. September 2013, 00:12 »




Urologen für differenzierten Einsatz des PSA-Tests


03.09.2013


DGU-Präsident Michael Stöckle


Jährlich sterben rund 11 000 Männer in Deutschland an Prostatakrebs. Eine Früherkennung mittels Bluttest ist möglich - aber umstritten. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) will die hitzige Debatte auf ihrer Jahrestagung beruhigen.
Mit einem Bluttest können Ärzte das Risiko für Prostatakrebs abschätzen, Frühstadien erkennen und die Zahl tumorbedingter Todesfälle senken. Vom PSA-Test als generelles Früherkennungsprogramm rät die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) dennoch ab. Die Endergebnisse langjähriger internationaler Studien stünden noch aus, erklärte Präsident Prof. Michael Stöckle vor dem Jahreskongress der Gesellschaft Mitte September der Nachrichtenagentur dpa. Nur sie erlaubten eine Schaden-Nutzen-Betrachtung für ein generelles PSA- Screening.
 
dpa: Warum ist die PSA-Früherkennung des Prostatakarzinoms umstritten?
 
Stöckle: Wie bei jedem Früherkennungsprogramm werden Befunde und Krankheitsstadien entdeckt und oft behandelt, deren Nichtentdeckung und Nichtbehandlung den Betroffenen nicht geschadet hätten. In der Folge kann es auch beim PSA-Test zu Überdiagnostik und Übertherapie kommen. Deren tatsächliches Ausmaß wird aber erst die endgültige Auswertung der europäischen PSA-Screening-Studie (ERSPC) zeigen. In der Öffentlichkeit werden jedoch immer wieder Zwischenergebnisse als vermeintliche Endergebnisse präsentiert - und sorgen für hitzige Kontroversen um den PSA-Test.

dpa: Wird der PSA-Test schon erfolgreich anderswo eingesetzt?
 
Stöckle: Eine flächendeckende Screening-Empfehlung gibt es derzeit in keinem Land der Welt. Seit Einführung des PSA-Tests in den USA ist die Sterblichkeit dort um rund 35 Prozent gesunken, die Häufigkeit metastasierter Prostatakarzinome sogar um 50 Prozent. Für die USA gibt es seriöse Hochrechnungen, wonach sie sich bei einer Abschaffung des Tests innerhalb von zehn Jahren verdreifachen würde. Auch in Deutschland ist die Sterblichkeitsrate während der letzten Jahre gesunken, wenn auch nicht im gleichen Umfang wie in den USA.
 
dpa: Aber auch die DGU sieht einen Massentest kritisch, was wäre aus Ihrer Sicht denn der richtige Weg?
 
Stöckle: Ein Massenscreening wie etwa beim Brustkrebs wird aufgrund der heutigen Studienlage noch nicht empfohlen. Wir plädieren für eine bestmögliche Aufklärung früherkennungsinteressierter Männer und auch der Öffentlichkeit über Vor- und Nachteile. Derzeit sollte jeder Mann selbst entscheiden, ob er einen PSA-Test macht. Das persönliche Erkrankungsrisiko, Lebensalter und geschätzte Lebenserwartung sollten dabei immer berücksichtigt werden. Vor allem Männer, deren Angehörige bereits in sehr jungem Alter erkrankt sind, haben ein vier- bis fünffach erhöhtes Erkrankungsrisiko. Familiäre Prostatakarzinome treten nämlich ungefähr zehn Jahre früher auf als sporadische.
 
dpa: Also ist die Kritik am Masseneinsatz des Bluttests berechtigt?
 
Stöckle: Eine abschließende Schaden-Nutzen-Bewertung des PSA-Tests ist noch nicht möglich. Der beste Umgang mit dem PSA-Test ist derzeit in der S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms definiert. Das heißt: bestmögliche Aufklärung der früherkennungswilligen Männer, differenzierter Einsatz des Tests auf der Grundlage des besten und jeweils aktuellsten medizinischen Wissens. Der Test muss betrachtet werden wie ein hochwirksames Medikament - wohldosiert segensreich, aber falsch eingesetzt kann es schädlich sein.


admin

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PSA, ein Tumormarker?
« Antwort #4 am: 09. September 2013, 23:23 »



PSA, ein Tumormarker?

Mittlerweile dürfte es sich wohl zu jeden, mündigen, alternden Mann durchgesprochen haben, dass das PSA kein Tumormarker ist. Jahrzehntelang forderten wir, auch im krebsforum.at , den PSA-Test in der Österr. Gesundheitsvorsorge, doch vergeblich. Seit rund 20 Jahren gibt es eine PSA-Olympiade an etlichen Kliniken. Dort wird biopsiert, meist nichts gefunden, also wieder Biopsie, etliche Male, bis ….: Operation wird angeraten. Notwendig?

Seit einiger Zeit wissen auch wir, dass ein PSA-Screening wohl nicht dienlich ist, für die Urologen, für die Patienten. Denn was sollten die Urologen tun, mit plötzlich Hunderttausenden erhöhten PSA-Werten? Der Preis ist es nicht, kann doch jeder um zwei Cappuccino den PSA-Test vom Labor direkt durchführen lassen.

In unseren Selbsthilfegruppen "Krebspatienten für Krebspatienten" gab es zig Männer, die bei einem PSA-Wert mit unter zwei einen erschreckend bösartigen Prostatakrebs entfernt bekamen. Anderseits gibt es Tausende, die sich mit einem PSA-Wert von 10, 20, 30 nicht operieren lassen (Op. Risiko und Gefahr Impotenz, Inkontinenz), oft wegen neuer Freundin oder neu verheiratet. zur Beurteilung fehlen die DNA-Bildzytometrien (Prof. Alfred Böcking), die etliche Deutsche Kassen bezahlen (z. B. GEK), von vielen Urologen nicht eingeholt werden, in Österreich sogar niemand in der Lage ist, diese fundiert durchzuführen. Damit könnte die Tumor-Aggressivität festgestellt werden.

Beim Prostatakrebs achtet man „fast nur" auf die PSA-Verdoppelungszeit. Es gibt nämlich keine Prostatakrebs-Tumormarker. Und schon gar nicht einen, der dem Urologen/Krebspatienten sagt: Jetzt muss die Prostata heraus. Dass es das nicht gibt, stimmt mich sehr traurig. Sind wir doch dabei in der Diagnostik meilenweit hinten nach, gegenüber Brustkrebspatientinnen. Und das, obwohl es statistisch gleich viele Prostatakrebspatienten gibt.

Dietmar Erlacher, Bundesobmann KfK, Gesundheitsökonom, Wien


Kommentar, unten, auf: http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/healthcare/prostatakrebs-urologen-raten-von-massenscreenings-ab/8732328.html

Gitti

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Prostatakrebs oder .....? Mein PSA
« Antwort #5 am: 01. November 2016, 21:34 »



Stand: 08.12.2015 11:57 Uhr - Lesezeit: ca.4 Min.
Prostatakrebs: Was bringt der PSA-Wert?
Blutabnahme © picture-alliance/ dpa Mithilfe einer Blutprobe wird der sogenannte PSA-Wert bestimmt.
Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebsart bei Männern und dritthäufigste Krebstodesursache in westlichen Industrieländern. Neben der klassischen Abtastung über den Enddarm, die Männern ab dem 45. Lebensjahr als Vorsorge empfohlen wird und die eine Kassenleistung ist, gibt es noch die Möglichkeit der Früherkennung über die Bestimmung des sogenannten Prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut. Die Kosten für diesen sogenannten PSA-Test übernehmen die Krankenkassen nicht. Übersteigt der PSA-Wert längere Zeit eine altersabhängige Grenze oder steigt er um mehr als 0,75 Nanogramm PSA pro Milliliter Blut pro Jahr (ng/ml), kann das auf einen Tumor hinweisen.

 
Wie hilfreich ist der PSA-Test?
Visite - 08.12.2015 20:15 Uhr Autor/in: Jutta Rosbach
Ein erhöhter PSA-Test kann auf Prostatakrebs hindeuten. Wird ein Karzinom nachgewiesen, bedeutet dies aber nicht zwangsläufig, dass operiert werden muss.

Doch aus einem erhöhten PSA-Wert lässt sich nicht einfach eine bestimmte Krankheit diagnostizieren. Die Ärzte können daraus nur schließen, dass an der Prostata wahrscheinlich irgendetwas nicht in Ordnung ist. Wenn sich der PSA-Wert aber in kurzer Zeit verdoppelt oder verdreifacht, bei einem Tastbefund oder typischen Symptomen wie Blut im Urin, ist eine Gewebeprobe (Biopsie) dringend angeraten.

Ausgangswert ab 45 bestimmen lassen

Experten betrachten es als sinnvoll, den PSA-Wert ab 45, spätestens 50 Jahren einmal bestimmen zu lassen, um einen Ausgangswert für die weitere Zeit zu haben. Ein erhöhter PSA-Wert kann auch irreführend sein, denn er wird von vielen Dingen beeinflusst: Eine Fahrradfahrt am Tag vor der Messung kann die Prostata so reizen, dass der PSA-Wert ansteigt. Auch wer in der Woche vor dem Test Sex hat, erhöht seinen PSA-Wert. Sogar das Pressen beim Stuhlgang kann den PSA-Wert der Vorsteherdrüse ansteigen lassen, ebenso wie eine fiebrige Infektion.

Liegt der PSA-Wert unter 1,0 ng/ml, besteht nach Expertenmeinung ein niedriges Risiko, an Prostatakrebs erkrankt zu sein oder in naher Zukunft zu erkranken. Es reicht dann aus, die PSA-Bestimmung in circa fünf bis zehn Jahren zu wiederholen. Für Männer zwischen 55 und 69 Jahren empfehlen die meisten Ärzte die Früherkennung mit PSA-Test, denn die größte europäische Screening-Studie hat gezeigt: Durch den Test werden viele Prostata-Karzinome früh erkannt und Leben gerettet. Früher waren 80 Prozent der Prostata-Karzinome nicht mehr heilbar, heute sind 80 Prozent heilbar. Und wer seinen Wert kennt, halbiert sein Sterbe-Risiko.

Aktive Überwachung eine Alternative zur OP

VIDEOS
Prof. Thorsten Schlomm  im Interview mit Moderatorin Vera Cordes. 
04:53 min
Interview zum Thema PSA-Test
08.12.2015 20:15 Uhr
Visite
Ab wann sollten Männer ihren PSA-Wert kennen? Prof. Thorsten Schlomm im Interview mit Moderatorin Vera Cordes. Video (04:53 min)
Fakt ist aber auch: In Deutschland wird als Folge der PSA-Früherkennung  oft zu schnell operiert – mit dem Risiko von Impotenz und Inkontinenz.  70 Prozent der 70-Jährigen haben Prostatakrebs, aber nur jeder Fünfzigste verstirbt auch daran. Experten raten Patienten deshalb inzwischen viel öfter zur aktiven Überwachung (Active Surveillance) ihres Prostatakarzinoms. Wer familiär vorbelastet ist, sollte seinen PSA-Wert engmaschig überwachen lassen.

Dabei ist es wichtig, dass nicht nur die Messwerte beurteilt werden. Das Gesamtbild ist für den Mediziner entscheidend: Alter, Familiengeschichte, PSA- Ausgangswert und die Größe der Prostata. Insgesamt gilt: Auch wenn der PSA-Test unzulänglich ist, vorerst bleibt er die einzige Möglichkeit, die meisten Prostata-Karzinome früh zu erkennen.

WEITERE INFORMATIONEN
Dr. med. Reinhard Hübotter 
00:55 min
"30 Prozent der Tumore nicht unbedingt behandlungsbedürftig"
08.12.2015 20:15 Uhr
Visite
Die Gefahr der Übertherapie bei Prostatkrebs ist gegeben - sagt Urologe Dr. med. Reinhard Hübotter. Welche Folgen kann das haben? Video (00:55 min)
Prof. Dr. Lothar Weißbach 
00:58 min
"Der Prostatakrebs macht keine Beschwerden"
08.12.2015 20:15 Uhr
Visite
"Die Regel in der Früherkennung ist, dass der beschwerdefreie Mann kommt", sagt Prof. Dr. Lothar Weißbach. Welche Rolle spielt nun der PSA-Test? Video (00:58 min)
Urologe Prof. Dr. Markus Graefen © UKE Presseabteilung
Chat-Protokoll: Prostatakrebs
Nach der Sendung am 15. März 2011 hat Prof. Marcus Graefen, Urologe an der Martini-Klinik am UKE Hamburg, Ihre Fragen im Chat beantwortet. Das Protokoll zum Nachlesen. mehr
Grafik männliche Genitalien © Fotolia.com Fotograf: nerthuz
Prostatakrebs: OP oder Abwarten?
Die Diagnose Prostatakrebs bedeutet nicht zwangsläufig, dass sofort mit einer Behandlung begonnen werden muss. Wichtig ist allerdings, die Gefährlichkeit richtig einzuschätzen. mehr
Interviewpartner
Im Studio:
Prof. Dr. Thorsten Schlomm
Urologe                                                         
Leitender Arzt Martini-Klinik am UKE
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Tel. (040) 741 05 13 00
Fax (040) 741 05 13 15
E-Mail: tschlomm@uke.uni-hamburg.de
Internet: www.martini-klinik.de

Im Beitrag:
Dr. med. Reinhard Hübotter
Urologe         
Horner Heerstraße 33
28359 Bremen
Tel. (0421) 23 20 66

Prof. Dr. Lothar Weißbach
Wissenschaftlicher Vorstand
Stiftung Männergesundheit
Claire-Waldoff-Straße 3
10117 Berlin
Internet: www.stiftung-maennergesundheit.de

Dr. Christian Weymayr
Projektleiter IGeL-Monitor
Internet: www.igel-monitor.de
Dieses Thema im Programm:
Visite | 08.12.2015 | 20:15 Uhr


http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Prostatakrebs-Was-bringt-der-PSA-Wert-,psatest101.html

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Prostatakrebs - Mein (liebes) PSA
« Antwort #6 am: 12. Oktober 2020, 20:40 »
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DGU-Kongress

„Raus aus der Diskussion mit dem IQWiG“ zum Thema Prostata-Ca


In der Kontroverse um die Prostatakarzinom-Früherkennung verlassen die Urologen die nationale Ebene und wollen die Frage EU-weit lösen.


 Leipzig. Mehr als zwei Millionen Männer in der EU leben mit einem Prostatakarzinom (PCa), jährlich erkranken 336.000 neu. Ohne Früherkennungsmaßnahmen sterbe einer von zwei bis drei Patienten daran, erklärte Professor Manfred Wirth von der TU Dresden beim DGU-Jahreskongress in Leipzig.

Wirth stellte das Weißbuch der EAU (European Association of Urology) vor, in dem der Europäischen Kommission Empfehlungen zur Früherkennung gegeben werden. Anlass war die Ankündigung Ursula von der Leyens bei ihrem Antritt als Kommissionpräsidentin, einen europäischen Krebsbekämpfungsplan (Europe’s Beating Cancer Plan) auf den Weg zu bringen. „Damit sind wir raus aus der Diskussion mit dem IQWiG“, sagte Wirth.

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Raus-aus-der-Diskussion-mit-dem-IQWiG-zum-Thema-Prostata-Ca-413627.html


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Prostatakrebs - PSA-gestützte Früherkennung und kurative Therapie
« Antwort #7 am: 19. November 2020, 16:47 »
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„PSA-gestützte Früherkennung und kurative Therapie senken das Sterberisiko am Prostatakrebs in segensreicher Weise“, ist Prof. Michael Stöckle, Herausgeber unseres Kompakt Urologie, überzeugt.

Er belegt seine Ansicht ein weiteres Mal mit drei aktuellen Studien: Eine Arbeit aus Schweden zeigt, dass der Benefit der kurativen Therapie, der in früheren randomisierten Studien bewiesen worden ist, sich auch im realen Leben bestätigen lässt. Eine Studie aus den USA belegt, dass die Empfehlung der US Preventive Services Task Force gegen das PSA-Screening aus dem Jahr 2012 zu insgesamt radikaleren, weniger nervenschonenden Operationen geführt hat. Umgekehrt analysiert eine weitere Studie aus den USA, dass ein verbesserter Zugang zu Früherkennungsprogrammen die Häufigkeit von Hochrisiko-Tumorstadien bei jüngeren Patienten reduziert.