Autor Thema: Brustkrebs wegen ....  (Gelesen 2766 mal)

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Tanja

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Brustkrebs wegen ....
« am: 02. Juli 2013, 22:41 »



Nachtschichten erhöhen Brustkrebsrisiko erst nach 30 Jahren

Dienstag, 2. Juli 2013


Kingston – Frauen, die über einen Zeitraum von 30 Jahren oder länger immer wieder im Schichtdienst beschäftigt waren, haben einer Studie in Occupational and Environmental Medicine (2013; doi 10.1136/oemed-2013-101482) zufolge ein erhöhtes Brustkrebsrisiko.

Die Assoziation zwischen Nachtschichten und Brustkrebs war bereits in früheren Untersuchungen aufgefallen und die International Agency for Research on Cancer (IARC) in Lyon bezeichnete Nachtschichten 2010 in einer Monographie als mögliches Karzinogen. Die Studien wurden jedoch kritisiert, weil Dauer und Häufigkeit der Nachtschichten im Verlauf des Lebens nur ungenau bestimmt worden waren und die meisten Untersuchungen auf Krankenschwestern beschränkt waren.
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Das Team um Kristan Aronson vom Queen’s Cancer Research Institute in Kingston/On­tario hat deshalb die 1134 Brustkrebspatientinnen und die 1179 Kontrollen ihrer aktuellen Studie sehr genau nach den Arbeitszeiten ihrer gesamten beruflichen Laufbahn befragt. Außerdem wurde der Rezeptorstatus der Tumoren ermittelt. Als Erklärung des Brustkrebsrisikos wird nämlich eine Störung der nächtlichen Melatonin-Produktion vermutet. Melatonin soll über das Enzym Aromatase die Bildung von Östrogen beeinflussen.

zum Thema

    Abstract der Studie in Occupational and Environmental Medicine
    Pressemitteilung des Journals
    IARC Monographie
    Zusammenfassung der Monographie

Deutsches Ärzteblatt print

    Risikomanagement am Arbeitsplatz: Prävention für Schichtarbeiter

Die Studie bestätigt .......... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55013

Tanja

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Brustkrebs wegen ....
« Antwort #1 am: 26. August 2013, 00:47 »



Kalziumantagonisten erhöhen Brustkrebsrisiko in Studie

Dienstag, 6. August 2013
dpa

Seattle – Frauen, die nach der Menopause an einem invasiven duktalen oder einem invasiven lobulären Mammakarzinom erkrankt waren, gaben im persönlichen Interview doppelt so häufig wie gesunde Frauen an, Kalziumantagonisten eingenommen zu haben. Die bevölkerungsbasierte Fall-Kontrollstudie in JAMA Internal Medicine (2013; doi: 10.1001/jamainternmed.2013.9071) belebt ältere Zweifel an der Sicherheit einer Gruppe häufig verordneter Medikamente, ohne nach Ansicht einer Editorialistin allerdings eine abschließende Antwort zu geben, zumal ein überzeugender Pathomechanismus fehlt.

Bereits in den 90er Jahren hatten zwei Studien auf ein möglicherweise erhöhtes Krebsrisiko durch Kalziumantagonisten hingewiesen: Marco Pahor von der Universität in Memphis hatte in einer kleinen Kohortenstudie ein um 72 Prozent erhöhtes allgemeines Krebsrisikos unter über 70-Jährigen gefunden. Auch das Mammakarzinom trat zu 65 Prozent häufiger auf, doch der Zusammenhang war bei diesem Tumor nicht signifikant (Lancet 1996; 348: 493-97).

In der Cardiovascular Health Study, einer prospektiven Beobachtungsstudie unter Senioren, war der Zusammenhang signifikant und eine Hazard Ratio von 2,6 deutete auf ein mehr als doppelt so hohes Risiko hin, das nach den Ergebnissen von Annette Fitzpatrick von der Universität von Washington in Seattle mit der Dosis der Kalziumantagonisten sowie in einer Kombination mit der Hormonersatztherapie mit Östrogenen (inzwischen ebenfalls als Brustkrebsrisiko erkannt) noch weiter anstieg (Cancer 1997; 80: 1438-47).

Nachdem weitere ...... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55403

Gitti

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