Autor Thema: Bewegung hält gesund  (Gelesen 38445 mal)

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Geri

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Sport im Alter verlängert das Leben um fünf Jahre
« Antwort #25 am: 22. Mai 2015, 00:47 »




Sport im Alter verlängert das Leben um fünf Jahre

5.700 Menschen untersucht - Drei Stunden Aktivität pro Woche reichen


Oslo (pte009/15.05.2015/10:30) - Regelmäßige Bewegung im höheren Alter hat auf die Lebenserwartung genauso starke Auswirkungen wie ein Rauchstopp. Die Analyse der Daten von rund 5.700 älteren Norwegern hat ergeben, dass drei Stunden körperliche Aktivität pro Woche die Lebenserwartung um fünf Jahre erhöhen konnten, wie das Oslo University Hospital http://oslo-universitetssykehus.no berichtet.

Bedarf ab 65 Jahren

Die Forscher fordern im "British Journal of Sports Medicine" http://bjsm.bmj.com zu mehr Fitness im Alter auf. Gleichzeitig warnt die British Heart Foundation http://bhf.org.uk , dass die Menschen sich einfach zu wenig bewegen. Offizielle Empfehlungen raten Menschen über 65 Jahren in Großbritannien zu 150 Minuten moderaten körperlichen Aktivitäten pro Woche.

Laut der Studie erhöhten sowohl leichte als auch anstrengende sportliche Aktivitäten die Lebenserwartung. Die Analyse der Daten der Teilnehmer zwischen 68 und 77 Jahren hat gezeigt, dass weniger als eine Stunde leichter Aktivitäten pro Woche keine Auswirkungen hatte. Jene, die hingegen sechs Mal für eine halbe Stunde lang Sport betrieben, egal wie intensiv, lebten mit 40-prozentiger Wahrscheinlichkeit länger.

Holländer am aktivsten

"Auch bei einem Durchschnittsalter von 73 Jahren zu Beginn der Studie, erhöhte sich die Lebenserwartung von aktiven Personen um fünf Jahre", heißt es in dem Manuskript. Körperliche Aktivität wirkte sich wie der Verzicht von Zigaretten auf die Anzahl der Todesfälle aus. Die British Heart Foundation warnt in einer aktuellen Studie, dass Menschen zu wenig Sport betreiben.

69 Prozent der Erwachsenen in Portugal betreiben nicht einmal leichten Sport. 44 Prozent der Briten gehören ebenfalls in diese Gruppe. Mit nur 26 Prozent scheinen die Deutschen sportlicher zu sein. Am besten schneiden mit 14 Prozent jedoch die Niederlande ab. Laut Julie Ward zeigen die Statistiken, dass fast die Hälfte der Briten überhaupt keinen Sport betreibt. Dieser Wert sei höher als in den meisten EU-Ländern.

(Ende)
Aussender:    pressetext.redaktion

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3SAT heute zu Bewegung etc.
« Antwort #26 am: 14. März 2019, 22:57 »
36520



20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Fit statt faul - Wie Sport gesund macht
Film von Christine Voges


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Ein Wundermittel, das gegen Parkinson, Demenz und Krebs helfen könnte – das gibt es tatsächlich: Bewegung hat viel größere Macht über unser Gehirn und unsere Gesundheit, als wir ahnen.

Wer krank ist, soll sich schonen – so lautet oft die Devise der Ärzte. Doch inzwischen zeichnet sich ab, dass nicht die Schonung, sondern die Stärkung des Körpers bei der Heilung im Vordergrund stehen sollte. Immer häufiger verordnen Ärzte statt Pillen und OP Bewegung.

Von einem Onkologen ins Leben gerufen, finden sich im Verein "Über den Berg" Menschen zusammen, die mit einer Krebserkrankung zu kämpfen haben oder hatten – und die nun gemeinsam trainieren, um den Jakobsweg zu meistern. Bewegung fördert die Reparatur von Defekten in der Erbsubstanz – und die gelten als Auslöser für Krebs. Zudem verbrennen wir beim Sport Zucker. Wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, fällt es den Krebszellen schwerer, sich zu vermehren und auszubreiten. Doch gerade bei Krankheiten wie Krebs kann Bewegung noch mehr: Sie schenkt den Patienten das nötige Selbstbewusstsein, um die Krankheit zu besiegen.

Von vielen Ärzten wird Bewegung als Wundermittel angesehen, als Universalmedizin vor allem gegen chronische Krankheiten. Blutdruckprobleme, Diabetes, Osteoporose, Depressionen und viele andere Erkrankungen lassen sich durch körperliche Aktivität wirksam behandeln. Eine Sportart fordert den Körper in besonderer Weise: Tanzen. Die Bewegungsfolgen im Takt der Musik mit einem Partner auszuführen, beansprucht die Koordination zwischen Gehirn und Bewegungsapparat besonders. Doch letztlich ist die beste Bewegung diejenige, die man selbst gern und oft ausführt.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.

https://www.3sat.de/programm/?viewlong=viewlong#2100
und
Mediathek


Sowie dann auch http://www.krebsforum.at/index.php?topic=16573.msg29053#msg29053
« Letzte Änderung: 14. März 2019, 23:06 von admin »