Autor Thema: Schilddrüsenkrebs - Therapien  (Gelesen 3498 mal)

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Tanja

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Schilddrüsenkrebs - Therapien
« am: 07. September 2013, 23:26 »




Zusatznutzen von Vandetanib bei Schilddrüsenkrebs altersabhängig
Freitag, 6. September 2013

Köln – Jüngere Schilddrüsenkrebspatienten können von der Behandlung mit Vandetanib durch verzögerte oder verringerte Schmerzen leicht profitieren, während das neue Medikament erkrankten Personen über 65 Jahren im Vergleich zur Standardtherapie eher schadet. Das hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheits­wesen (IQWiG) im Rahmen einer Auswertung  zusätzlicher Studiendaten ermittelt.

Demnach ist der Nutzen von Vandetanib zum einen stark altersabhängig. Zum anderen verursache der Wirkstoff jedoch unabhängig vom Alter der Patienten häufiger Nebenwirkungen in Form von sogenannten schweren unerwünschten Ereignissen sowie  Hautausschlägen.
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Entsprechend sieht das IQWiG bei den unter 65-Jährigen sowohl positive als auch negative Effekte und setzte das Ausmaß des Zusatznutzens von „beträchtlich“ auf „gering“ herab. Ausschließlich negative Effekte verzeichnet die Bewertung dagegen bei der Gruppe der über 65-Jährigen: Hier gebe es im Vergleich zur Standardtherapie „erheblichen“ beziehungsweise „beträchtlichen“ Schaden in Form der Nebenwirkungen.

Vandetanib (Caprelsa®) ist ........ http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55771

hilde

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Schilddrüsenkrebs - Sorafenib
« Antwort #1 am: 02. Juli 2014, 01:00 »



Sorafenib für Behandlung des differenzierten Schilddrüsenkarzinoms zugelassen

 

Die Zulassung von Sorafenib (Nexavar®) wurde von der EMA kürzlich für die Therapie von Patienten mit progressivem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem, differenzierten Schilddrüsenkarzinom erweitert, das gegenüber radioaktivem Jod refraktär ist. In der DECISION-Studie verlängerte Sorafenib das progressionsfreie Überleben im Vergleich zu Placebo signifikant von 5,8 auf 10,8 Monate (HR 0,59; 95% CI 0,46–0,76; p<0,001), was einem um 41 Prozent verminderten Progressions- und Sterberisiko entspricht. Die vor allem dermalen und gastrointestinalen Nebenwirkungen waren typisch für TKI. Weitere Informationen zur Therapie bei Patienten mit Radiojod-refraktärem DTC finden Sie auch unter:
http://www.peervoice.com/pvr147