Autor Thema: HPV-IMPFUNG endlich KOSTENFREI, ab .....  (Gelesen 3502 mal)

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HPV-IMPFUNG endlich KOSTENFREI, ab .....
« am: 08. September 2013, 00:20 »

Gratis HPV-Impfung in Österreich ab Februar 2014

Für Kinder (Mädchen und Buben) in der vierten Klasse Volksschule angeboten.



 Das kostenlose nationale Kinderimpfprogramm Österreichs wird um eine weitere Stufe ausgebaut: Wie Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien bekannt gab, können sich Kinder ab dem vollendeten neunten Lebensjahr mit Februar 2014 im Rahmen des Schulimpfprogrammes in der vierten Klasse Volksschule gratis gegen HPV (Humane Papilloma-Viren) immunisieren lassen. "Wir werden damit Leben retten", war der Ressortleiter überzeugt.

Humane Papilloma-Viren (HPV) sind eine Gruppe von Viren, welche die menschliche Haut- und Schleimhautzellen infizieren und dabei gutartige warzenähnliche Hautveränderungen, aber auch Karzinome, verursachen können. Einige HPV-Typen, die durch direkten körperlichen Kontakt, wie etwa beim Geschlechtsverkehr übertragen werden, gelten als Ursache für die Entwicklung bösartiger Tumore. "Darunter Krebsformen im HNO- und Genitalbereich sowie der häufig genannte Gebärmutterhalskrebs", so Pamela Rendi-Wagner, Sektionschefin für Öffentliche Gesundheit im Gesundheitsministerium.

Mädchen und Buben

Als erstes Land in Europa wird die Gratis-Impfung in Österreich sowohl für Mädchen als auch für Buben angeboten werden. "Dass die HPV-Impfung eine reine Frauen-Impfung ist, ist längst überholt. Frauen und Männer erkranken gleichermaßen und müssen daher auch gleich geschützt werden", meinte Stöger. Rund um die HPV-Impfung - speziell um deren Finanzierung - hat es seit vielen Jahren heftige Diskussionen in Österreich gegeben. Während Österreich ehemals in einer Vorreiterrolle bei der Empfehlung der Immunisierung war, zögerte man sehr lang mit der Finanzierung durch die öffentliche Hand. Dies wird jetzt beendet.

Hoch erfreut über die Präventionsmaßnahme zeigte sich der Präsident der österreichischen Krebshilfe, der Wiener Gynäkologe Paul Sevelda: "Das ist die wichtigste gesundheitspolitische Entscheidung seit der Einführung des Mutter-Kind-Passes". Die Krebshilfe hat schon seit längerer Zeit die Aufnahme der HPV-Immunisierung in den nationalen Impfplan gefordert. Jährlich gebe es in Österreich 60.000 auffällige Krebsabstriche (Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs oder Vorstufen dazu) - aufgrund der Immunisierung rechnete der Experte mit einem Rückgang in den kommenden Jahren. Die Impfung ersetze aber keinesfalls den jährlich empfohlenen Krebsabstrich für Frauen.

Der Mediziner unterstrich auch, dass es keinerlei bedrohlichen Nebenwirkungen bei der Impfung gibt. Lediglich unmittelbar danach könne es zu erhöhter Temperatur kommen. Angeboten wird die Impfung ab 2014 für Kinder der jeweiligen vierten Klasse Volksschule. Die Immunisierung erfolgt in zwei Dosen, eine weitere Auffrischung ist nach derzeitigem Stand der Wissenschaft Sevelda zufolge nicht nötig. Die Kosten trägt zu zwei Drittel der Bund, jeweils ein Sechstel tragen Bundesländer und der Hauptverband der Sozialversicherungsträger.
« Letzte Änderung: 17. Januar 2014, 01:28 von admin »

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Gratis-HPV-Impfung an Schulen wird ausgedehnt

Die HPV-Impfung wurde in das kostenfreie Impfprogramm für Mädchen und Buben der vierten Schulklasse aufgenommen.




Wien - Österreich startet den Kampf gegen die mit Human Papilloma Viren (HPV) in Verbindung stehenden Erkrankungen - speziell Gebärmutterhalskrebs. „Wir sind das erste Land, in dem Mädchen und Buben kostenlos geimpft werden. Wir werden im kommenden Jahr mit den Jahrgängen 2003, 2004 und 2005 (letzteres ab September in den Schulen; Anm.) beginnen“, sagte Gesundheitsminister Alois Stöger am Freitag.

Morgen, Samstag, wird beim Österreichischen Impftag von Ärzte-und Apothekerkammer in Salzburg der neue Österreichische Impfplan 2014 von der Sektionsleiterin für Öffentliche Gesundheit im Ministerium, Pamela Rendi-Wagner, präsentiert. Darin sind mehrere Neuerungen enthalten.

„Unser großes Thema ist die HPV-Impfung“, sagte die Expertin am Freitag am Rande der Pressekonferenz zur Vorstellung der neuen Kampagne für die Masern-Impfung (MMR-Impfung schützt auch gegen Mumps und Rötelnl; Anm.) gegenüber der APA. Im Vergleich zu den ursprünglichen Plänen wurde durch eine Zusammenarbeit des Gesundheitsministeriums mit den Bundesländern und dem Hauptverband der Sozialversicherungen eine deutliche Ausdehnung der HPV-Impfaktivitäten ermöglicht.

Und so sieht das Programm laut dem neuen Impfplan aus: „Die HPV-Impfung ist mit 2014 in das kostenfreie Schulimpfprogramm für Mädchen und Buben der vierten Schulklasse (zehntes Lebensjahr) aufgenommen. Die geschlechtsneutrale Impfung hat hohen epidemiologischen Nutzen, da nur auf diesem Weg die Infektkette möglichst rasch durchbrochen werden kann und nachfolgend mit einem Herdenschutz zu rechnen sein wird.“ Das kommt daher, dass Männer das HPV-Virus bei sexuellen Kontakten übertragen. Das geschieht bei Jugendlichen zumeist schon sehr früh. Deshalb wird die Impfung auch am besten vor den ersten sexuellen Kontakten empfohlen.

Zusätzlich wird die HPV-Impfung ab Februar 2014 an den öffentlichen Impfstellen der Bundesländer für Kinder ab dem vollendeten 9. Lebensjahr bis zum vollendeten 12. Lebensjahr kostenlos angeboten“, heißt es in dem Impfplan weiter. Als Zeitpunkt für die Inanspruchnahme gilt der Zeitpunkt der ersten Teilimpfung. Auch Kinder der vierten Schulstufe können diese Impfung in den genannten Stellen in Anspruch nehmen.

Fazit, so Pamela Rendi-Wagner: „Damit sollen alle Kinder des Jahrgangs 2005 ab dem Herbst dieses Jahres in der Schule gegen HPV geimpft werden.“ Für die Jahrgänge 2003 und 2004 ist das bei den öffentlichen Impfstellen möglich.

Was noch hinzu kommt: „Zusätzlich bieten die Bundesländer für Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr Catch-up-HPV-Impfungen (Nachholimpfungen) zum vergünstigten Selbstkostenpreis an. Die Sektionsleiterin: „Eine Dosis der Vakzine wird damit 50 Euro statt sonst 190 Euro kosten.“ (APA)

http://www.tt.com/lebensart/gesundheit/7716246-91/gratis-hpv-impfung-an-schulen-wird-ausgedehnt.csp



Evi

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HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #2 am: 01. Februar 2014, 00:27 »



HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs


Bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs spielen Humane Papillomviren (HPV, HP-Viren) eine entscheidende Rolle. Gegen diese sexuell übertragbaren Viren gibt es mittlerweile eine Impfung. Sie wirkt gegen die häufigsten krebsauslösenden HP-Viren, bietet aber keinen völlig sicheren Schutz gegen Krebs.


    Welche Folgen hat eine Infektion mit HPV?
    Wovor schützt die HPV-Impfung?
    Für wen ist die Impfung gedacht?
    Was passiert bei der Impfung?
    Wie wirksam ist die Impfung?
    Welche Nebenwirkungen hat die Impfung?
    Kann die Impfung vor Gebärmutterhalskrebs schützen?



Die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs nimmt in einigen Ländern, auch in Deutschland, seit Jahrzehnten ab. Dennoch ist diese Krebsart immer noch eine lebensbedrohliche Erkrankung. Als Hauptursache gilt eine Infektion mit bestimmten Humanen Papillomviren (HPV, HP-Viren). HP-Viren kommen nur beim Menschen vor und befallen Zellen der Haut und Schleimhaut. Direkter Kontakt mit infizierten Haut- oder Schleimhautstellen kann zu Ansteckung führen. Eine Infektion mit HPV verläuft in der Regel unbemerkt, verursacht keine Beschwerden und heilt von selbst aus.

Bis heute sind über 100 verschiedene Typen von HP-Viren bekannt. Manche können die Bildung von Hautwarzen (Papillome) auslösen. Etwa 40 HPV-Typen können zu Infektionen von Haut- und Schleimhautzellen vor allem im Genitalbereich führen und sind sexuell übertragbar. Dabei steckt man sich nicht über Körperflüssigkeiten, sondern über (Schleim-)Hautkontakt an.

Weil die Viren sehr verbreitet sind, infizieren sich nach Schätzungen bis zu 90 % der sexuell aktiven Mädchen und Frauen.

Welche Folgen hat eine Infektion mit HPV?

Bei den meisten Mädchen oder Frauen werden die Viren folgenlos von der körpereigenen Abwehr wieder beseitigt. Eine Infektion dauert durchschnittlich acht Monate. Wenn die Infektion nicht ausheilt und die Viren sich in den (Schleim)Hautzellen festsetzen, kann sich befallenes Gewebe mit der Zeit verändern. Bei Frauen geschieht dies am häufigsten am Gebärmutterhals, äußerst selten auch in der Schleimhaut der Scheide. Solche Veränderungen bezeichnet man als Dysplasien. Sie werden in drei Schweregrade eingeteilt: „leicht“, „mittelgradig“ und „hochgradig“. Ärztinnen und Ärzte sprechen oft auch von „CIN“-Stufen (CIN1 bis CIN3).

Die entscheidende Voraussetzung für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs ist die Infektion mit bestimmten Viren. Insbesondere zwei Virentypen, die sogenannten HPV 16 und 18, gelten als riskant: Nach Schätzungen sind sie an der Entstehung von 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs weltweit beteiligt. Eine Infektion mit diesen krebsauslösenden HPV gilt seit den 1980er Jahren als Ursache für Gebärmutterhalskrebs.

Die Infektion mit anderen HPV-Typen kann im Genitalbereich lästige, aber harmlose Warzen („Feigwarzen“, Kondylome) entstehen lassen. Viele dieser Warzen sind nicht sicht- und spürbar, andere entwickeln sich zu festen Knötchen mit unregelmäßiger Oberfläche. 90 % von ihnen werden von den HP-Viren 6 und 11 ausgelöst. Feigwarzen finden sich bei durchschnittlich etwa 1 % der Bevölkerung, häufiger aber bei sexuell aktiven jungen Menschen. Bei 20 bis 30 % der betroffenen Menschen verschwinden Feigwarzen auch unbehandelt von selbst wieder.

Wovor schützt die HPV-Impfung?

Seit 2006 gibt es einen Impfstoff (Handelsnamen Gardasil oder Silgard) gegen die Virustypen HPV 16 und 18, 6 und 11. Die letzten beiden Typen gelten nicht als krebsauslösend, können aber Feigwarzen entstehen lassen. Der zweite zugelassene Impfstoff (Handelsname Cervarix) wirkt ausschließlich gegen HPV 16 und 18. Er bietet keinen Schutz gegen Feigwarzen.

Es gibt keine veröffentlichten wissenschaftlichen Studien, die die beiden Impfstoffe direkt daraufhin miteinander verglichen haben, wie gut sie vor Dysplasien schützen. Die Impfung wirkt nicht gegen schon bestehende HPV-Infektionen oder vorhandene Feigwarzen.

Für wen ist die Impfung gedacht?

Seit März 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut allen Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren eine Impfung gegen HPV. Gemäß dieser Empfehlung übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Impfung von 12- bis 17-jährigen Mädchen. Außerhalb dieser Altersgruppe wird die Impfung nicht von den Kassen bezahlt. Sie ist aber auch für jüngere Mädchen oder über 17-jährige erhältlich. Die Frage, ob auch Jungen geimpft werden könnten oder sollten, wird noch diskutiert.

Um zu verhindern, dass sich junge Frauen mit HPV infizieren, wird empfohlen, die Impfung möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr abzuschließen. Es lässt sich aber nicht genau sagen, welches Alter der beste Zeitpunkt für eine Impfung ist. An den meisten Untersuchungen dazu, wie gut HPV-Impfstoffe Dysplasien vorbeugen, haben Mädchen und Frauen im Alter ab 15 Jahren teilgenommen.

Was passiert bei der Impfung?

Der Impfstoff wird als Spritze in die Muskulatur des Oberarms verabreicht. Er enthält keine vermehrungsfähigen Viren, sondern Eiweißstoffe, die der Virushülle entsprechen. Der Impfstoff kann keine Infektion auslösen, führt aber trotzdem zu einer Abwehrreaktion: Es werden schützende Antikörper gebildet.

Insgesamt werden zum vollständigen Impfschutz drei Spritzen verabreicht. Nach der Erstimpfung folgt je nach Impfstoff eine weitere nach ein oder zwei Monaten, die letzte dann nach sechs Monaten.

Wie wirksam ist die Impfung?

Randomisierte kontrollierte Studien zeigen, dass die Impfungen vor mittel- und hochgradigen Dysplasien schützen, die von den HP-Virentypen 16 oder 18 verursacht werden.

Die größte Studie mit mehr als 17.000 Mädchen und Frauen zeigt beispielsweise folgendes Ergebnis:

    Ohne Impfung: Bei 2 von 100 ungeimpften Teilnehmerinnen entwickelte sich innerhalb von vier Jahren eine hochgradige Dysplasie (CIN 3).
    Mit Impfung: Bei 1 von 100 geimpften Teilnehmerinnen entwickelte sich im gleichen Zeitraum eine hochgradige Dysplasie (CIN 3).


Im Vergleich schützte die Impfung also 1 von 100 Mädchen und Frauen vor einer hochgradigen Dysplasie.

Das ist für diese Frauen ein spürbarer Nutzen der Impfung, denn ihnen bleibt eine Operation erspart: Bei hochgradigen Dysplasien besteht ein gewisses Risiko, dass sie sich zu Gebärmutterhalskrebs weiterentwickeln. Deshalb schlagen Ärzte in aller Regel vor, CIN-3-Dysplasien in einer Operation zu entfernen.

Ein weiteres Ergebnis der Impfung gegen vier Virustypen: Die geimpften Teilnehmerinnen bekamen weniger Feigwarzen, wie zwei Studien mit 6000 Mädchen und Frauen zeigten. Ohne Impfung bekamen 4 von 100 Teilnehmerinnen Feigwarzen, mit Impfung nur 1 von 100 Teilnehmerinnen.

Einige Fragen konnten die Studien nicht beantworten: So hatte nicht jede Teilnehmerin alle drei Impfstoffspritzen erhalten. Die Ergebnisse hätten bei einer vollständigen Immunisierung möglicherweise besser ausfallen können. Zudem bleibt unklar, wie lange der Impfschutz anhält, da die meisten der Studien die Teilnehmerinnen nur über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren nachbeobachteten. Gebärmutterkrebs entwickelt sich aber meist über einen Zeitraum von Jahren bis Jahrzehnten.

Welche Nebenwirkungen hat die Impfung?

In den Studien haben sich keine ernsthaften Nebenwirkungen gezeigt. Dies gilt zumindest für die Studiendauer von bis zu vier Jahren. Über mögliche langfristige Nebenwirkungen des Impfstoffs ist noch nichts bekannt.

Laut der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC können Hautreaktionen an der Einstichstelle auftreten, wie Schmerzen (bei 80 von 100 Impfungen), Rötung (20 von 100 Impfungen) und Gewebeschwellung (3 von 100 Impfungen). Seltener kommt es zu Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Muskelschmerzen.

Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA weist auf das allgemeine Risiko hin, dass Jugendliche nach einer Spritze ohnmächtig werden können. Auch bei der HPV-Impfung ist es deshalb wichtig, dass ein Mädchen nach der Impfung noch für etwa 15 Minuten in der Arztpraxis bleibt.

Ein Mädchen sollte nicht geimpft werden, wenn es zum Beispiel Fieber hat. Falls es bei der ersten Impfung zu allergischen Reaktionen gekommen ist, sollte keine zweite Spritze gegeben werden.

Kann die Impfung vor Gebärmutterhalskrebs schützen?

Die HPV-Impfung schützt vor einer Infektion mit bestimmten HPV-Typen, die Krebs auslösen können. Sie kann auch die Zahl der hochgradigen Dysplasien (CIN 3) senken. Das spricht dafür, dass die HPV-Impfung langfristig auch vor Gebärmutterhalskrebs schützen könnte. Weil Gebärmutterhalskrebs sich aber meist über mehrere Jahre oder Jahrzehnte entwickelt, wird es bis zur sicheren Beantwortung dieser Frage noch etwas dauern. In den Studien wurden die Mädchen und Frauen nach der Impfung nur bis zu vier Jahre beobachtet.

Eine weitere Möglichkeit, Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen, ist eine regelmäßige Abstrichuntersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Pap-Test). Diese kann Dysplasien in den meisten Fällen entdecken und ermöglicht dann eine frühzeitige Behandlung.

Generell ist es für junge Frauen wichtig zu wissen, wie sie sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen können. Das gilt nicht nur für HPV.

Was Studien sagen:
Gebärmutterhalskrebs: Welchen Nutzen haben HPV-Tests in der Früherkennung?


Herausgeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Nächste geplante Aktualisierung: Januar 2017. Mehr darüber, wie unsere Gesundheitsinformationen aktualisiert werden, erfahren Sie in unserem Text

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HPV-IMPFUNG endlich KOSTENFREI
« Antwort #3 am: 02. Februar 2014, 00:49 »

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HPV Impfung - Eltern Information
« Antwort #4 am: 02. Februar 2014, 02:01 »

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HPV-IMPFUNG ab 15.2.2014
« Antwort #5 am: 02. Februar 2014, 02:04 »

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HPV-Impfung mit 2-Dosen-Impfschema zugelassen
« Antwort #6 am: 12. April 2014, 22:04 »



10.04.2014
   
   
2-Dosen-Impfschema für HPV-Impfung zugelassen/ Vereinfachtes Impfschema für 9- bis 13-jährige Kinder


Sanofi Pasteur MSD hat von der Europäischen Kommission die Zulassung für ein 2-Dosen-Schema des tetravalenten HPV-Impfstoffs Gardasil® erhalten. Das neue Impfschema (0; 6 Monate) gilt für Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren und kann als Alternative zum bestehenden 3-Dosen-Schema verwendet werden (1).


"Die Zulassung ermöglicht uns, ein vereinfachtes Impfschema mit zwei Dosen anzubieten. Hierdurch erhoffen wir uns eine verbesserte Patienten-Compliance und damit höhere Impfraten. Die Daten zeigen, dass zwei Dosen bei Kindern eine starke Immunantwort zum Schutz vor HPV-6/11/16/18-assoziierten Krankheiten aufbauen können", erklärte Dr. Klaus Schlüter, Senior Director Scientific Affairs und Market Access, Geschäftsführer Sanofi Pasteur MSD Deutschland.

Die Marktzulassung des 2-Dosen-Schemas mit dem tetravalenten HPV-Impfstoff folgt der Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA). Diese wurde im Februar auf Grundlage der kanadischen Immunogenitätsstudie von Dobson et al. erteilt (2). Die Studie zeigte, dass die Antikörper-Konzentration mit einem vereinfachten Impfschema (0; 6 Monate) bei 9- bis 13-jährigen Mädchen verglichen mit dem 3-Dosen-Schema (0; 2; 6 Monate) bei 16- bis 26-jährigen Frauen* nicht unterlegen ist. Die Ergebnisse waren auch drei Jahre nach der Impfung stabil (2)**.

Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt die Impfung für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Mädchen im Alter von 14 Jahren und älter sollten unverändert drei Impfdosen in den Monaten 0; 2 und 6 erhalten.

Gardasil ist der einzige für Jungen und Mädchen zugelassene Impfstoff, der vor Gebärmutterhalskrebs, vulvären und vaginalen Krebsvorstufen und Genitalwarzen schützen kann (1). Eine kürzlich veröffentlichte Populationsuntersuchung in Australien untermauert dies: Die Anzahl hochgradiger, präkanzeröser zervikaler Läsionen konnte bei jungen Frauen deutlich reduziert werden (3). Zudem führte das nationale australische Impfprogramm mit dem tetravalenten HPV-Impfstoff zu einer fast vollständigen Ausrottung von Genitalwarzen bei Frauen unter 21 Jahren in der Region um Melbourne (4).

Bislang wurden ca. 144 Millionen Impfstoffdosen des tetravalenten HPV-Impfstoffs weltweit und davon mehr als 29 Millionen in Westeuropa ausgeliefert (5). Die HPV-Impfung kann dazu beitragen, die Zukunft Millionen Heranwachsender zu schützen.

* Bei 16- bis 26-jährigen Frauen wurde die Wirksamkeit des tetravalenten HPV-Impfstoffs mit einem 3-Dosen-Schema nachgewiesen (CIN, VIN, VaIN).
** Die Dauer des Impfschutzes mit einem 2-Dosen-Schema wird weiter beobachtet.

Literaturhinweise:
(1) Fachinformation Gardasil®, Stand März 2014.
(2) Dobson SR, McNeil S, Dionne M, Dawar M, Ogilvie G, Krajden M, et al. Immunogenicity of 2 doses of HPV vaccine in younger adolescents vs  doses in young women. JAMA 2013;309(17):1793-802.
(3) Crowe E et al. Effectiveness of quadrivalent human papillomavirus vaccine for the prevention of cervical abnormalities: case-control study nested within a population based screening programme in Australia. BMJ 2014;348:g1458 doi.
(4) Read et al. The near disappearance of genital warts in young women 4 years after commencing a national human papillomavirus (HPV) vaccination programme; Sex Transm Infect. 2011 Dec;87(7):544-7.
(5) Interne Daten SPMSD.

Quelle: sanofi Pasteur MSD

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HPV-Impfaktion gegen Krebs für alle ab dem 15. Lebensjahr, aber wo?
« Antwort #7 am: 20. Februar 2019, 19:53 »
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HPV-Impfaktion gegen Krebs für alle ab dem 15. Lebensjahr, aber wo?


https://www.regionews.at/newsdetail/HPV_Impfaktion_gegen_Krebs_fuer_alle_ab_dem_15_Lebensjahr-219995
« Letzte Änderung: 23. Februar 2019, 09:34 von admin »