Autor Thema: Politiker, z. B. Nationalratspräsidentin Dr. Pammer (schwerst erkrankt)  (Gelesen 3998 mal)

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Richi

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Bedauerlich, Sie haben Krebs, wahrscheinlich Brustkrebs.

Fragen Sie IHREN Arzt Prof. Zielinski, Krebspapst Österreichs, über seine Pressekonferenz im AKH-Wien vor ein paar Monaten:

1) Er schäme sich, für den Nicht-Nichtraucherschutz.

2) Österreich ist EU-weit letztrangig beim Nichtraucherschutz.

3) Rund 40 % aller Krebserkrankungen entstehen durch passives und aktives Rauchen.


Frau Dr. Prammer,

waren Sie manchmal in Räumen wo geraucht wurde?

Werden Sie sich für Nichtraucherschutz einsetzen, durch generell rauchfreie Lokale?
 

Richi

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Frau Dr. Pammer, können Sie sich noch erinnern an .........
« Antwort #1 am: 05. Oktober 2013, 01:33 »



Anmerkung:

Werden Sie sich jetzt für generell rauchfreie Lokale einsetzen?



Von der "Parlamentsseite":

27.10.2012

Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers    

Sehr geehrte Fr. Mag.a Prammer

Es ist wissenschaftlich bestens belegt, dass Passivrauch gesundheitsgefährdend ist. Durch Passivrauch sterben in Österreich, auch nach sehr konservativen Schätzungen, einige hundert Menschen vorzeitig. Dem Gesetzgeber ist das bewusst, er verpflichtet Tabakhersteller mit dem folgendem Satz darauf hinzuweisen: "Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu.“ Tabakprodukte werden andererseits von Vertretern der Tabakindustrie und der Gastronomie als legales Genussmittel bezeichnet.

1. Sind Sie der Meinung, dass dieses Tabakgesetz bereits ausreichend schützt?

2. Wie viele fremdverschuldete Todesfälle sind ihrer Meinung nach durch ein „Genussmittel“ zu rechtfertigen? Bitte nennen Sie eine konkrete Zahl.

3. Einem europaweiten Ranking zufolge bildet Österreich, gemeinsam mit Griechenland, das Schlusslicht im Nichtraucherschutz. Begründet wurde das meist mit einer fehlenden Mehrheit im Parlament. Mit welchen Methoden lassen sich Mehrheitsverhältnisse im Parlament zu einer konkreten Frage abschätzen?

Herzlichen Dank!

Dr. .............




09.01.2013

Antwort von Barbara Prammer

Barbara Prammer    1. Sind Sie der Meinung, dass dieses Tabakgesetz bereits ausreichend schützt?

Das Gesetz ist ein Kompromiss und spiegelt den Mehrheitswunsch des österreichischen Parlaments wider. Klar ist, dass Nichtrauchen damit zur Norm geworden ist und Rauchen die Ausnahme. Die Folge davon ist, dass die Möglichkeiten zu rauchen massiv eingeschränkt wurden, was auch dem notwendigen Schutz der Gesundheit entspricht.


2. Wie viele fremdverschuldete Todesfälle sind ihrer Meinung nach durch ein „Genussmittel“ zu rechtfertigen? Bitte nennen Sie eine konkrete Zahl.

Die Rechtfertigung fremdverschuldeter Todesfälle ist grundsätzlich abzulehnen.


3. Einem europaweiten Ranking zufolge bildet Österreich, gemeinsam mit Griechenland, das Schlusslicht im Nichtraucherschutz. Begründet wurde das meist mit einer fehlenden Mehrheit im Parlament. Mit welchen Methoden lassen sich Mehrheitsverhältnisse im Parlament zu einer konkreten Frage abschätzen?

Österreich hat auf dem Gebiet des Nichtraucherschutzes in den letzten Jahren einiges bewirken können. Es gilt ein absolutes Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden und hinsichtlich des Nichtraucherschutzes in Lokalen stellt die derzeitige Lösung den möglichen Kompromiss dar. Ob eine Gesetzesmaterie im Parlament mehrheitsfähig ist oder nicht, ist aus den Gesprächen beziehungsweise Verhandlungen dazu ersichtlich.