Autor Thema: Impfungen  (Gelesen 1792 mal)

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Sissi

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Impfungen
« am: 02. Januar 2014, 13:33 »
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Schutzimpfungen: Der Nutzen überwiegt bei weitem

Wien (OTS) - Gefährliche Krankheiten wie Masern, Mumps und
Kinderlähmung sind heute in Österreich durch Schutzimpfungen so gut
wie unbekannt. Impfmüdigkeit und Angst vor Nebenwirkungen steigen
jedoch. Völlig zu Unrecht, wie ein aktuelles Projekt des Instituts
für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien zeigt.

Der Nutzen jeder im Österreichischen Impfplan empfohlenen
Schutzimpfung überwiegt die möglichen Gefahren des Nichtimpfens bei
weitem. Das ist das wichtigste Ergebnis der auf Basis internationaler
und nationaler Daten erstellten Publikation "Reaktionen und
Nebenwirkungen nach Impfungen". Im Rahmen der gemeinsamen Initiative
von MedUni Wien und Nationalem Impfgremium des Bundesministeriums für
Gesundheit wurden neben den direkten Reaktionen nach einer Impfung
auch mögliche Langzeitfolgen und potentielle Gefahren, die von
Adjuvantien (Hilfsstoffe, welche die Wirkung von Impfstoffen erhöhen)
ausgehen könnten, evaluiert.

Ohne Impfung führt zum Beispiel eine Ansteckung mit Masern in einem
von tausend Fällen (Wahrscheinlichkeit 1:1000) zu einer
Gehirnhautentzündung, die in vielen Fällen tödlich endet.
Demgegenüber ist die Wahrscheinlichkeit, durch die Masernimpfung an
einer Gehirnhautentzündung zu erkranken, geringer als 1:1.000.000,
also mehr als tausend Mal geringer. Die Initiatorin und Leiterin des
Projekts, Ursula Wiedermann-Schmidt, Leiterin des Instituts für
Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien, betont
deshalb: "Masernpartys, bei denen Kinder absichtlich angesteckt
werden, sind brandgefährlich. Eltern handeln damit grob fahrlässig
und setzen die Gesundheit ihrer Kinder aufs Spiel. Einen wirksamen
Schutz bietet nur die Impfung. Das gilt übrigens für alle im Impfplan
enthaltene Schutzimpfungen."

Broschüre informiert Ärzteschaft über Nutzen und Risiko der
Schutzimpfungen

Erstmals bietet das Projekt unabhängige Informationen zu den
Wirkungen und möglichen Nebenwirkungen aller vom Österreichischen
Impfplan empfohlenen Impfungen. Die
Projektergebnisse wurden gemeinsam mit dem Bundesministerium für
Gesundheit soeben als Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre ist
eine Ergänzung zum Österreichischen Impfplan und richtet sich vor
allem an Hausärzte und alle Impfärzte. "Die niedergelassenen Ärzte
haben dadurch zum ersten Mal einen kompletten Überblick über das
Risiko-/Nutzenprofil der im Impfplan enthaltenen Impfungen. Auf
wissenschaftlicher Grundlage können sie nun ihren PatientInnen Ängste
nehmen und besser über den Nutzen aufklären", so Wiedermann-Schmidt.

Großer Erfolg von Schutzimpfungen fördert die Impfmüdigkeit

Generell sind die Erfolge von Schutzimpfungen groß. Zum Beispiel
wurden die Pocken durch ein weltweites Impfprogramm komplett
ausgerottet. Das führte mit der Zeit jedoch zu einem Problem: Da die
schwerwiegenden Folgen von Krankheiten wie Masern oder Polio
(Kinderlähmung) heute nur mehr wenig bekannt sind, ist die Angst vor
den möglichen Nebenwirkungen einer Schutzimpfung mittlerweile oft
höher als die Angst vor der Krankheit selbst. Dieser zunehmenden
Impfskepsis will die soeben veröffentlichte Publikation gegensteuern.

Service

Die Broschüre "Reaktionen und Nebenwirkungen nach Impfungen" ist
online abrufbar und kann ab sofort auf der Homepage des Instituts für
Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin
(www.meduniwien.ac.at/tropenmedizin) und des Bundesministeriums für
Gesundheit (www.bmg.gv.at) heruntergeladen werden. Finanziert wurde
das unabhängige Projekt durch das Institut für Spezifische Prophylaxe
und Tropenmedizin der MedUni Wien.


Richi

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30.1.14, 20.15h, 3SAT: Impfen? Impfungen
« Antwort #1 am: 30. Januar 2014, 21:36 »



interessant!


http://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/174452/index.html


 Impfen - nein danke?
Impfungen gehören zu den größten Errungenschaften der Medizin. Sie haben dafür gesorgt, dass viele Krankheiten nahezu besiegt wurden und schützen Millionen Menschen vor Erkrankungen. Allerdings breitet sich in Deutschland eine immer stärkere Impf-Skepsis aus.
Kritiker sehen in Impfungen ein unnötiges Risiko und reine Geldmacherei. Derzeit empfiehlt die STIKO, die Ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland, bei Kleinkindern Impfungen gegen 13 verschiedene Krankheiten - darunter Mumps, Röteln und Masern. Gerade Masern sind eine ernst zu nehmende Krankheit, die in manchen Fällen zu einer unheilbaren, sogar tödlich endenden Form einer Gehirnentzündung führen kann: SSPE.

Impf-Befürworter warnen unermüdlich vor den Gefahren, auch weil es in Deutschland immer wieder zu Masern-Ausbrüchen kommt. Allein in der ersten Jahreshälfte 2013 wurden über 1.000 Fälle gemeldet - wesentlich mehr als im Vorjahr.

Wachsende Impfmüdigkeit - ihre Hintergründe und ihre möglichen Folgen

Impfmüdigkeit seit der Schweinegrippe
In Berlin sitzt ein Expertengremium, das für Deutschland Empfehlungen ausspricht, welche Impfungen wann und wie verabreicht werden sollten: die STIKO, ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland.
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Schutz versus Belastung
Kinderarzt Ulrich Fegeler empfiehlt für Kleinkinder in den ersten zwei Lebensjahren Impfungen gegen 13 verschiedene Krankheiten. Er hat in 25 Jahren unzählige Kinder geimpft und ist sich sicher, dass Kinder durch diese Impfungen vor gravierenden Krankheiten geschützt werden.
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Krankheit mit gravierenden möglichen Folgen
Ein großes Problem sind die Masern, die immer wieder zu Todesfällen führen. In der ersten Jahreshälfte 2013 wurden allein in Deutschland über 1.000 Masern-Fälle gemeldet - wesentlich mehr als im Jahr zuvor.
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Risiken, Nebenwirkungen - und Interessen?
Eine rechtzeitige Masernimpfung kann schützen. Sie funktioniert, im Prinzip, wie alle Impfungen: Im Wirkstoff befinden sich viele abgeschwächte Krankheitserreger, die die Körperzelle befallen und sich vermehren. Wie bei einer echten Infektion.
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Aus psychologischer Sicht
An der Universität Erfurt untersucht die Psychologin Cornelia Betsch die Motive, die dazu führen, dass sich Eltern gegen das Impfen ihrer Kinder entscheiden.
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« Letzte Änderung: 30. Januar 2014, 22:07 von Richi »