Autor Thema: Rehabilitationseinrichtungen, nicht Onkologisch  (Gelesen 2522 mal)

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Sissi

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Rehabilitationseinrichtungen, nicht Onkologisch
« am: 20. Januar 2014, 19:54 »
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Blutige Rehabilitation
 

Utl.: Podiumsdiskussion im Waldsanatorium Perchtoldsdorf =
Perchtoldsdorf (TP/OTS) -
~
Blutige Rehabilitation


 Ein Anschluss-Heilverfahren nach einem stationären Aufenthalt ist
 für alle von Vorteil:
 Patient - rasche Rückkehr ins normale Leben
 Operateur - verbesserte Kapazitäten, kürzere Verweildauer im
 Krankenhaus
 Gesellschaft - verkürzte Krankenstandsdauer, verminderte Kosten
 
 Es diskutieren:
 - Dir. Prim. Univ. Prof. Dr. Klaus Machold, Ärztliche Leitung
 Waldsanatorium Perchtoldsdorf
 - Prim. Dr. Peter Zenz, Orthopädie Leitung Otto Wagner Spital
 - Sabine Waste, Gründungsmitglied help 4 you company
 - Lysann Pförtsch, BSc., Therapieleitung Waldsanatorium
 Perchtoldsdorf
 
 nähere Information unter:
 www.lehmann.co.at/?Presse___Podiumsdiskussion_Blutige_Rehabilitation
 
 Mit der Bitte um Verständnis, dass eine Teilnahme ausschließlich nur
 mit Akkreditierung möglich ist. Akkreditierung unter:
 s.brunbauer@lehmann.co.at

 Datum:   23.1.2014, um 18:30 Uhr
 Ort:     Waldsanatorium Perchtoldsdorf
          Sonnbergstraße  93, 2380 Perchtoldsdorf
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~
Rückfragehinweis:
   Willy Lehmann Markenagentur
   Im Aichetfeld 13
   A-4490 St. Florian
   Tel.: +43 (0)664 2305999
   mailto:willy@lehmann.co.at


Evi

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Rehabilitations-Kompass
« Antwort #1 am: 01. Februar 2014, 20:37 »

Richi

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Frisch aus dem Bett und ab zur Rehabilitation
« Antwort #2 am: 13. Februar 2014, 21:49 »

    
Physikalische Medizin/Rehab 11. Februar 2014

Frisch aus dem Bett und ab zur Reha

Erfolgskonzept der „Blutigen Rehabilitation“.


Die übliche Wartezeit nach einer Operation bis zur Aufnahme in ein Reha-Zentrum beträgt in Österreich durchschnittlich sechs bis acht Wochen. In der häuslichen Pflege erhalten die Patienten häufig wochenlang keine optimale Rehabilitation.

Im Unterschied dazu wird beim Konzept des Anschluss-Heilverfahrens (Blutige Rehabilitation) direkt nach dem stationären Aufenthalt im Akutspital mit dem Heilverfahren im Rehabilitationszentrum begonnen. In Österreich wird diese Art der Rehabilitation derzeit noch viel zu selten angeboten, obwohl sie Schmerzen, Zeit und Kosten spart.

Steiniger Weg zum Reha-Aufenthalt

„Rehabilitation zu Hause ist echte Schwerarbeit“, berichtet Sabine Waste, Gründerin des gemeinnützigen Bildungsvereins „help 4 you company“. Nach mehreren orthopädischen Eingriffen weiß sie aus eigener Erfahrung wie beschwerlich die Zeit bis zur Behandlung in einer Reha-Klinik sein kann.

Nach einer Operation ist man geschwächt, leidet an Schmerzen und ist mit eingeschränkter Mobilität konfrontiert. Oft fehlen die häuslichen Einrichtungen, beispielsweise im Badezimmer, die häufig nicht an die eingeschränkten körperlichen Bedürfnisse der Patienten angepasst sind. Durch die Frührehabilitation wird dem Patienten eine rasche Rückkehr ins „normale Leben“ ermöglicht. „Die Frührehabilitation ist dabei ein ideales Instrument, um vor allem jüngere Patienten nach orthopädischen Operationen rasch wiederherzustellen und ihnen die Arbeitsfähigkeit sowie die Selbstständigkeit zurückzugeben“, erklärt Primar Dr. Peter Zenz, Leiter der Orthopädie im Wiener Otto Wagner Spital, anlässlich einer Podiumsdiskussion im Waldsanatorium Perchtoldsdorf.

Wissenschaftlich fundierte Daten untermauern darüber hinaus bessere Langzeitergebnisse. Krankenanstalten profitieren von der kürzeren Verweildauer der Patienten, wodurch schneller notwendige Kapazitäten verfügbar werden. Beträgt der durchschnittliche Aufenthalt im Spital nach unkompliziertem postoperativen Verlauf zwischen sechs und zehn Tagen, so verkürzt sich bei der Blutigen Rehabilitation die Aufenthaltsdauer im Akutspital auf fünf bis sechs Tage. Aus gesellschaftlicher Sicht führt die Frührehabilitation daher zu einer verkürzten Krankenstandsdauer und dadurch zu einer Kostenreduktion.

Anschluss-Heilverfahren im Waldsanatorium Perchtoldsdorf

Ein erfolgreiches Beispiel für das Anschluss-Heilverfahren bietet das Waldsanatorium Perchtoldsdorf, welches zur Dr. Dr. Wagner-Gruppe gehört und im Bereich der Orthopädie angewandt wird. Als einziges Rehazentrum Österreichs verfügt das Waldsanatorium über Ärzte der vier Fächer: Innere Medizin mit dem Zusatzfach Rheumatologie, Orthopädie, Physikalische Medizin und Unfallchirurgie. Die Betreuung durch das Ärzteteam, das vielfältige diagnostische und therapeutische Angebot sowie diätetische Maßnahmen unterstützen die Patienten beim Erreichen ihrer Therapieziele. Schmerzfreiheit, Verbesserung der Beweglichkeit, muskuläre Kräftigung, Verbesserung der Ausdauerleistungen sowie die Vermeidung und Verhinderung der Pflegebedürftigkeit sind dabei die wichtigsten zentralen Faktoren. „Die zahlreichen Erfolgsbeispiele bei Selbstzahlern sind garantiert eine Motivation, das österreichische Gesundheitssystem in Richtung Blutige Rehabilitation zu entwickeln“, betont der Ärztliche Leiter des Waldsanatoriums, Prof. Dr. Klaus Machold.

Die tadellose Zusammenarbeit zwischen Akutkrankenanstalten und Rehabilitationseinrichtungen seien für den größtmöglichen Rehabilitationserfolg der Patienten unerlässlich. Die Blutige Rehabilitation steht und fällt mit dem Vertrauen zwischen Operateur und Rehabilitationsmediziner. „Aus Sicht der Therapeuten ist die Arbeit mit den Reha-Patienten besonders reizvoll und herausfordernd“, erzählt die Therapie-Leiterin des Waldsanatoriums, Lysann Pförtsch.

Interessantes Detail am Rande: Die private Reha entwickelt sich zum Exportschlager. Patienten aus dem Arabischen Raum oder China sind ebenso immer häufiger im Waldsanatorium anzutreffen wie Schweizer und Deutsche.

Quelle:

Podiumsdiskussion „Blutige Rehabilitation“; Perchtoldsdorf, 23. Jänner 2014


M. Strausz, Ärzte Woche 7/2014

© 2014 Springer-Verlag GmbH, Impressum


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Presseinformation
Perchtoldsdorf,
23. 01. 2014

Blutige Rehabilitation als Meilenstein im Gesundheitswesen

Qualitätsbehandlung mit zahlreichen Vorteilen für Patienten, Krankenhäuser und Gesellschaft

(Perchtoldsdorf, 23. 01. 2014) Die übliche Wartezeit nach einer Operation bis zur Aufnahme in ein Reha-Zentrum beträgt meist sechs bis acht  Wochen. In der häuslichen Pflege erhält der Patient unter Umständen wochenlang keine optimale Rehabilitation. Anders beim Konzept des Anschluss-Heilverfahrens. Bei dieser so genannten Blutigen Rehabilitation wird direkt anschließend an den stationären Aufenthalt im Akutspital mit dem Heilverfahren im Rehabilitationszentrum begonnen. In Österreich wird diese Form der Rehabilitation viel zu selten angeboten, obwohl sie Schmerzen, Zeit und Kosten spart.

Durch die Frührehabilitation wird dem Patienten eine rasche Rückkehr ins normale Leben ermöglicht. Wissenschaftlich fundierte Daten untermauern überdies bessere Langzeitergebnisse. Krankenanstalten profitieren von der kürzeren Verweildauer des Patienten, wodurch notwendige Kapazitäten verfügbar werden. Beträgt der durchschnittliche Aufenthalt im Spital nach unkompliziertem postoperativem Verlauf zwischen sechs und zehn Tage, so verkürzt sich bei der Blutigen Rehabilitation die Aufenthaltsdauer im Akutspital auf fünf bis sechs Tage. Aus gesellschaftlicher Sicht führt die Frührehabilitation zu einer verkürzten Krankenstandsdauer und dadurch zu einer Kostenreduktion.

Beim Anschluss-Heilverfahren handelt es sich um eine aufwändige Qualitätsbehandlung, die im Waldsanatorium Perchtoldsdorf, das zur Dr. Dr. Wagner-Gruppe gehört, im Bereich der Orthopädie angewandt wird. Mit Stolz wird hier auf Erfolgsbeispiele bei Selbstzahlern verweisen. Unter Garantie ist dies eine Motivation, das österreichische Gesundheitssystem in Richtung Blutige Rehabilitation zu entwickeln.

Rehabilitationserfolg durch frühe Maßnahmen und gutes Netzwerk

Durch die kontinuierliche Betreuung und die früh durchgeführten Rehabilitationsmaßnahmen profitieren Patienten beim Anschluss-Heilverfahren von einem optimalen Behandlungsergebnis, einer raschen Rückkehr ins gewohnte Leben und einer so verbesserten Lebensqualität. „Die Frührehabilitation ist dabei ein ideales Mittel, um vor allem jüngere Patienten nach orthopädischen Operationen rasch wiederherzustellen und ihnen die Arbeitsfähigkeit sowie die Selbständigkeit zurückzugeben.“ betont Prim. Dr. Peter Zenz, Leiter der Orthopädie im Wiener Otto Wagner Spital.
Die tadellose Zusammenarbeit zwischen Akutkrankenanstalten und Rehabilitationseinrichtungen ist diesbezüglich für den größtmöglichen Rehabilitationserfolg des Patienten unerlässlich. „Die Blutige Rehabilitation steht und fällt mit dem Vertrauen zwischen Operateur und Rehabilitationsmediziner. Die Vorbereitung und der Informationsfluss ist hier entscheidend“, sagt Univ. Prof. Dr. Klaus Machold, Ärztlicher Leiter des Waldsanatoriums Perchtoldsdorf. 

Ein steiniger Weg bis zum Reha-Aufenhalt

„Blutige Rehabilitation ist ein Meilenstein im Gesundheitswesen, denn Rehabilitation zu Hause ist echte Schwerarbeit“, erklärt Sabine Waste, Gründerin der help 4 you company. Nach mehreren Operationen weiß sie aus eigener Erfahrung, aber auch von Ärzten und Patienten aus ihrer Beratertätigkeit, wie schwer die Zeit bis zur Behandlung in einer Reha-Klinik sein kann.
Nach einer Operation ist man meist geschwächt, leidet an Schmerzen und sieht sich mit eingeschränkter Mobilität konfrontiert. Die häusliche Einrichtung beispielsweise im Badezimmer ist häufig nicht an die neuen körperlichen Bedürfnisse angepasst. Die Verpflichtungen des Alltags sind somit in dieser Situation erst recht belastend.

Zudem muss man als Patient nach dem Krankenhausaufenthalt für die weitere physikalische Therapie selbst aktiv werden. Physiotherapeuten auf Krankenschein sind selten und häufig wochenlang ausgebucht. Bei privaten Therapeuten muss man sich um eine Bewilligung kümmern, bevor die Therapie überhaupt erst beginnen kann. Ein Anschluss-Heilverfahren stellt hier in allen Bereichen eine wesentliche Erleichterung für den Patienten dar.

„Aus Sicht der Therapeuten ist die Arbeit mit diesen Patienten besonders reizvoll und herausfordernd“, meint Lysann Pförtsch, Leiterin der Therapie im Waldsanatorium.
Medizinische Qualität mit Flair
Das zur Dr. Dr. Wagner Gruppe gehörende Waldsanatorium Perchtoldsdorf ist der idealer Aufenthaltsort für Menschen, die bei Ihrer Rehabilitation auch auf der Suche nach innerer Ruhe und Entspannung sind. Es ist durch die hohen Qualitätsstandards geradezu prädestiniert, die Blutige Rehabilitation als Therapieform anzubieten. 

Die Klinik beschäftigt als einziges Rehabilitationszentrum Österreichs medizinische Spitzenkräfte aus den vier wichtigsten Fächern: Innere Medizin mit dem Zusatzfach Rheumatologie, Orthopädie, Physikalische Medizin und Unfallchirurgie. Die kompetente Betreuung durch das Ärzteteam, das vielfältige diagnostische und therapeutisches Angebot sowie diätetische Maßnahmen unterstützen den Patienten bestmöglich, um sein Therapieziel zu erreichen.

Ziel der orthopädischen Rehabilitation ist im Waldsanatorium Perchtoldsdorf ganz allgemein das bestmögliche Ergebnis nach orthopädischen und unfallchirurgischen Eingriffen für den Patienten zu realisieren. Schmerzfreiheit, Verbesserung der Beweglichkeit, muskuläre Kräftigung, Verbesserung der Ausdauerleistungen sowie die Vermeidung und Verhinderung der Pflegebedürftigkeit sind dabei einige zentrale Faktoren.

Private Rehabilitation stark im Kommen

Als eine der ersten Rehabilitations-Kliniken Österreichs bietet man im Waldsanatorium Perchtoldsdorf, ähnlich des „privaten“ Spitalsaufenthaltes, die private Rehabilitation mit 5-Stern-Komfort an. Privatpatienten absolvieren hier ihre Rehabilitation mit allen medizinischen Maßnahmen und Therapien. Das Flair des Hauses und die angenehme Umgebung leisten für die Genesung der Patienten einen nicht zu unterschätzenden Faktor im Bereich der Soft Skills. Interessantes Detail am Rande: Die private Rehabilitation entwickelt sich zum Exportschlager. Patienten aus dem Arabischen Raum oder China reflektieren darauf ebenso wie Schweizer und Deutsche.

http://www.lehmann.co.at/?Presse___Podiumsdiskussion_Blutige_Rehabilitation
« Letzte Änderung: 13. Februar 2014, 22:10 von Richi »

Josef

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Ambulante Rehabilitation: Zuhaus` und doch auf Reha
« Antwort #3 am: 26. Dezember 2014, 21:44 »




Ambulante Rehabilitation: Zuhaus` und doch auf Reha


Die Vinzenz Gruppe bietet eine Alternative zu mehrwöchigen Aufenthalten an


Wien (OTS) - Nach einer Operation oder schweren Erkrankung ist oft eine Rehabilitation zur Wiedererlangung der Beweglichkeit notwendig. An den Standorten einiger Häuser der Vinzenz Gruppe wird eine Alternative zum stationären Aufenthalt angeboten. Die ambulante Rehabilitation.
Die Wiederherstellung der Mobilität nach einem operativen Eingriff bzw. die Stabilisierung der Gesundheit brauchen Zeit und Disziplin. Der Vorteil einer ambulanten Reha: Training und therapeutische Übungen werden von Anfang an in den Alltag integriert. Das macht es sehr viel leichter, damit auch nach erfolgreichem Abschluss weiter zu machen.

Sowohl .......... http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141216_OTS0100/ambulante-rehabilitation-zuhaus-und-doch-auf-reha
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke