Autor Thema: Deutschland: Darmkrebs  (Gelesen 2728 mal)

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Josef

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Deutschland: Darmkrebs
« am: 20. Februar 2014, 22:44 »




ASV Onkologie kann starten – Krankenhäuser kritisieren Vorgaben
Donnerstag, 20. Februar 2014

Berlin – Patienten mit gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle können künftig in Kliniken und Praxen ambulant spezialfachärztlich versorgt werden, und zwar voraussichtlich von Juli 2014 an. Die dazu nötige Konkretisierung der gesetzlichen Vorgaben zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute in Berlin vorgestellt. Bereits im Dezember hatte der G-BA eine entsprechende Konkretisierung für die Behandlung von Tuberkulose und Mykobakteriose herausgegeben.

„Mit dem heutigen Beschluss wurde die Blaupause für alle weiteren Anlagen zu onkolo­gischen Erkrankungen geschaffen. Wir haben zudem noch offene Grundsatzent­scheidungen zum Beispiel zur Definition der schweren Verlaufsformen getroffen und werden nun Zug um Zug nach diesem Muster alle weiteren Anlagen abarbeiten“, sagte Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied im G-BA und Vorsitzende des zustän­digen Unterausschusses. So stehe in der kommenden Woche die Beratung der Anlage zu gynäkologischen Tumoren auf dem Programm. Parallel dazu werde der G-BA die Beratungen zu den seltenen Erkrankungen fortsetzen, so Klakow-Franck.

Die Konkretisierung für die Behandlung von gastrointestinalen Tumoren und Tumoren der Bauchhöhle umfasst die Diagnostik, die Behandlung und die Beratung von Patienten ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Darüber hinaus werden personelle, sachliche und organisatorische Anforderungen an Vertragsärzte und Krankenhäuser geregelt, die eine solche Versorgung anbieten wollen.

Baum warnt vor Einschränkungen für Patienten
„Mit dem heutigen Beschluss haben wir uns auf einen sowohl für Krankenhäuser als auch für niedergelassene Spezialistinnen und Spezialisten akzeptablen ,modus vivendi‘ geeinigt“, betonte Klakow-Franck. Seine Unzufriedenheit äußerte hingegen http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57696
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Richi

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Darmkrebs - Leitlinie zur Info und .....
« Antwort #1 am: 03. März 2015, 22:32 »





Zur Kommentierung freigegeben: Gesundheitsleitlinie "Früherkennung von Darmkrebs"

Laienverständliche Versionen ärztlicher Leitlinien sind im Leitlinienprogramm Onkologie verpflichtend. Jetzt steht die neue Gesundheitsleitlinie "Früherkennung von Darmkrebs" bis zum

24.03.2015 zur öffentlichen Konsultation im Internet bereit. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, den Text kritisch zu lesen und dem Redaktionsteam ihre

Kommentare zu schicken.


Untersuchungsangebote zur Früherkennung von Darmkrebs richten sich an Menschgen ohne Beschwerden. Sie können in manchen Fällen den Tod durch Darmkrebs oder das Entstehen von Darmkrebs verhindern helfen. Andererseits können falsche Ergebnisse unnötig beunruhigen. Und die Untersuchungen verursachen in seltenen Fällen behandlungsbedürftige Komplikationen.

Damit Menschen sich informiert für oder gegen Früherkennung entscheiden können, hat ein Redaktionsteam die aktuelle Broschüre erarbeitet. So erhalten Betroffene genaue Informationen darüber, nach welchen Kriterien und Maßgaben ihre Krankheit idealerweise behandelt werden sollte. Die Broschüre beruht auf den Handlungsempfehlungen der ärztlichen S3-Leitlinie "Kolorektales Karzinom" des Leitlinienprogramms Onkologie und damit auf dem besten derzeit verfügbaren medizinischen Wissen.

Entwickelt wird die Broschüre im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie, das gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Krebshilfe (DKH) getragen wird und die Verbesserung der Versorgung krebskranker Menschen zum Ziel hat. Patientenvertreter und Ärzte aus dem Kreis der Leitlinienautoren haben die Gesundheitsleitlinie gemeinsam erstellt. Betreuung und Redaktion erfolgten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin.

Interessierte aus Fachkreisen und Selbsthilfeorganisationen sowie Betroffene können jetzt den Entwurf der Gesundheitsleitlinie kostenfrei herunterladen und begutachten. Bis zum 24. März 2015 haben sie die Möglichkeit, diese Fassung zu kommentieren, Verbesserungsvorschläge zu machen oder Ergänzungen vorzuschlagen. Für die Begutachtung steht auch ein Fragebogen zur Verfügung. Das Redaktionsteam sichtet alle Rückmeldungen und entscheidet dann über deren Berücksichtigung in der endgültigen Version.
http://www.patienten-information.de/mdb/edocs/pdf/literatur/darmkrebs-frueherkennung-1aufl-konsultationsfassung.pdf