Autor Thema: Ursachen von Osteoporose  (Gelesen 3639 mal)

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christina62

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Ursachen von Osteoporose
« am: 26. Juni 2007, 16:25 »
Schilddrüsenüberfunktion

Hyperthyreose

Eine schwere Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) kann ebenfalls eine Osteoporose verursachen. Durch einen gesteigerten Knochenumsatz kommt es zu einer verstärkten Calciumausscheidung mit dem Harn sowie zu leicht erhöhten Blutcalciumwerten. Dies führt zu einer Unterversorgung des Knochens mit Calcium, woraus eine geringere Knochendichte und ein erhöhtes Frakturrisiko resultiert.

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christina62

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Enstehung und Auslöser von Osteoporose
« Antwort #1 am: 26. Juni 2007, 16:26 »
Untergewicht

Psychisch bedingte Essstörungen wie Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) und Anorexia nervosa (Magersucht) können bei Frauen ebenfalls zum Ausbleiben der Periode (Amenorrhö) führen. Der dadurch entstehende Östrogenmangel schädigt die Knochenmasse in gleicher Weise wie nach den Wechseljahren. Die geringere Knochendichte fördert so die Entstehung einer Osteoporose.

« Letzte Änderung: 26. Juni 2007, 16:27 von christina62 »
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christina62

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Entstehung und Ursachen von Osteoporose
« Antwort #2 am: 26. Juni 2007, 16:29 »


Bewegungsmangel


 führt nicht nur zu einer verringerten Muskelmasse, sondern auch zu einer verminderten Knochendichte. Für ein stabiles Knochengerüst ist also eine regelmäßige körperliche Beanspruchung durch Sport unentbehrlich. Es konnte gezeigt werden, dass der Aufbau von Knochenmasse proportional zum Muskelaufbau zunimmt.

Ein weiterer Vorteil der körperlichen Aktivität ist, dass die Reaktionsfähigkeit sowie das Gleichgewicht trainiert wird. Die hohe Anzahl an Oberschenkelhalsbrüchen ließe sich durch einen besseren körperlichen Zustand der Senioren reduzieren. Die Kräfte, die bei einem hilflos Stürzenden auftreten, sind um ein Vielfaches höher als bei Menschen, die in der Lage sind, den Sturz abzufangen.

Übertriebenes Training kann aber auch negative Konsequenzen haben. Bei jungen Hochleistungssportlerinnen kann dies zu einem relativen Östrogenmangel führen, was sich im Ausbleiben der Monatsblutung äußert. Dieser Mangel hat die gleichen knochenschädigenden Auswirkungen wie der Mangel an Sexualhormonen nach der Menopause. In diesem Fall übersteigt die negative Wirkung die positiven Aspekte des körperlichen Trainings.

Auch im Alter ist Vorsicht geboten.
Wer als Untrainierter älteren Jahrgangs mit sportlichen Aktivitäten beginnt, sollte sich vorher vom Arzt gründlich untersuchen lassen. Eine unerkannte Herz-Kreislauf-Erkrankung könnte bei plötzlich auftretenden Belastungen fatale Folgen haben. Bei bestehenden Gelenkserkrankungen bzw. anderen Störungen des Bewegungsapparates sollte die jeweilige Sportart mit dem Orthopäden und/oder Krankengymnasten besprochen werden, um Verschleißerscheinungen zu vermeiden. Jeder über den normalen Muskelkater hinausgehende Schmerz sollte ebenfalls dem Arzt mitgeteilt werden.

Quelle: Ernährung.de
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christina62

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Ursachen von Osteoporose
« Antwort #3 am: 26. Juni 2007, 16:30 »
Östrogenmangel

Während eine gesteigerte Bildung von Sexualhormonen zu einem vermehrten Knochenaufbau führt, kommt es bei fehlender Produktion (z.B. bei operativer Entfernung der hormonproduzierenden Drüsen wie Eierstöcke und Hoden) zu einem gesteigerten Knochenabbau.

Der Mangel an Östrogen (weibliches Sexualhormon) wird bei der Frau durch die Wechseljahre herbeigeführt, die zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr eintreten. Aus diesem Grund sind Frauen häufiger betroffen als Männer.

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Ursachen von Osteoporose
« Antwort #4 am: 26. Juni 2007, 16:32 »

Vitamin D-Mangel

Copilot des Calciums

Das fettlösliche Vitamin D verbessert die Calciumaufnahme aus dem Darm, indem es die Bildung des calciumbindenden Proteins (Calbindin-D) fördert. Es ist somit indirekt am Knochenstoffwechsel beteiligt.

Der Körper ist in der Lage, aus UV-Strahlen und einem Cholesterinabkömmling (7-Dehydrocholesterol) Vitamin D (Cholecalciferol) selbst herzustellen. In Leber und Niere erfolgt dann die Umwandlung in die eigentlich wirksame Form, dem sogenannten Calcitriol (Vitamin D-Hormon).

Vitamin D-Mangel führt bei Kindern zur sogenannten Rachitis ("Englische Krankheit"), die mit Verformungen der Knochen einhergeht. Der Tagesbedarf liegt bei 5µg/Tag (Ausnahme: Schwangere, Stillende und Säuglinge: 10µg/Tag).

 Besonders reich an diesem Vitamin sind Fettfische (Lachs, Hering, Makrele), Lebertran, Margarine, Pilze und Eier.

Quelle: Ernährung.de
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