Autor Thema: Wr. Neustadt: "MEDAUSTRON"  (Gelesen 3027 mal)

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Wr. Neustadt: "MEDAUSTRON"
« am: 02. November 2014, 17:23 »


Tag der offenen Tür am 15. November 2014  Wiener Neustadt

http://www.medaustron.at/events/7/open-house/

MedAustron lädt zum Tag der offenen Tür! Logo_OpenHouse_1511_s

Das Wiener Neustädter Zentrum für Ionentherapie und Forschung öffnet zum nö. Landesfeiertag am 15. November noch einmal seine Pforten für die Öffentlichkeit. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit für einen Blick hinter die Kulissen, wie er so rasch nicht mehr möglich sein wird.

Öffnungszeiten
09.00 – 17.00 Uhr

Parken
Parkmöglichkeiten gibt es bei der Arena Nova, es gibt durchgängigen Shuttleservice zu MedAustron.

Das Zentrum

MedAustron, das Zentrum für Ionentherapie und Forschung befindet sich in Wiener Neustadt in Niederösterreich, etwa 50 Kilometer südlich von Wien.
Umgebung

Wiener Neustadt ist ein Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort mit dynamischer Entwicklung. Das Landesklinikum Wiener Neustadt mit einem ComprehensiveCancer Center, das Technologie- und Forschungszentrum als unmittelbarer Nachbar oder die Fachhochschule Wiener Neustadt mit Ausbildungszweigen in Technik und Gesundheit bieten ein ideales Umfeld für das Zentrum MedAustron.
Gebäude

Auf einem Grundstück mit 32.000 m2 wurde eine Fläche verbaut, die etwa drei Fußballfeldern entspricht. Das Gebäude selbst wurde in Rekordbauzeit errichtet – nur 18 Monate nach der Grundsteinlegung im März 2011 konnte die Belegschaft die neuen Räumlichkeiten beziehen. Die Architektur des Zentrums berücksichtigt einerseits die technischen Anforderungen an ein derartiges Gebäude auf innovative Weise und schafft andererseits auch ein angenehmes Ambiente sowohl für Patienten als auch für Mitarbeiter. So liefern mehrere begrünte Lichthöfe Tageslicht in alle Räume, und ein japanischer Garten schafft im Entrée eine ruhevolle Umgebung. Den Anforderungen des Strahlenschutzes begegnete man mit dem sogenannten „Sandwich-Verfahren“ (Forster Sandwich Construction®) – einer Bauweise, die eine kostengünstigere und raschere Umsetzung ermöglichte und dabei sämtliche statischen und strahlenschutztechnischen Anforderungen erfüllt.

Behandlung

Jede Krebsart, jeder Tumor ist einzigartig und verschieden ausgeprägt. Die passende Therapie muss daher individuell geplant werden. Die vier Säulen der Krebstherapie sind Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie und Hormontherapie. Für eine Therapie wird meist eine Kombination der verschiedenen Behandlungsformen angewandt. Mit der herkömmlichen Strahlentherapie (Gammastrahlen, Röntgenstrahlung, Elektronenstrahlung) wird die höchste Dosis etwa drei Zentimeter unterhalb der Haut im Körper erreicht. Die Ionentherapie hingegen dringt mit einer niedrigen Eingangsdosis durch das gesunde Gewebe, erzielt die höchste Dosiswirksamkeit erst im Tumor und weist hinter dem Tumor eine äußerst geringe Dosis auf. D.h., die Strahlendosis wird gezielt auf den Tumor gebündelt. Dies schont das gesunde Gewebe und verringert dadurch Nebenwirkungen. Die Ionentherapie ist besonders für Tumore in der Nähe von strahlenempfindlichen Organen geeignet, wie zum Beispiel Gehirn und Rückenmark, Augen, Leber und Lunge die optimale Behandlung.

Der Bestrahlungsplan selbst wird in enger Zusammenarbeit mit den Medizinphysikern von MedAustron erstellt. Diese sind weiters auch für Messungen der angewendeten Stahlendosen und für die Qualitätssicherung verantwortlich. Die Behandlung mit Protonen oder Kohlenstoffionen dauert einige Wochen und ist ambulant möglich. Die Patienten wohnen für diese Zeit in der Regel zu Hause oder in umliegenden Einrichtungen. Derzeit befindet sich das MedAustron Zentrum für Ionentherapie und Forschung in der Aufbauphase. Die erste Patientenbehandlung ist für Ende 2015 vorgesehen.

http://www.medaustron.at

Information für Patienten

MedAustron, das Zentrum für Ionentherapie und Forschung, befindet sich derzeit in der Aufbauphase!

Erste Patientenbehandlungen sind ab Ende 2015 geplant. Es ist uns daher leider noch nicht möglich, Terminvereinbarungen oder Behandlungszusagen für eine Therapie bei MedAustron durchzuführen. Informationen sowie Kontaktadressen jener Behandlungszentren, die bereits jetzt die Ionentherapie anbieten, finden Sie im Bereich weitere Behandlungszentren. Bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt und dem zuständigen Krankenhaus über möglichen Behandlungsformen und das ideale Behandlungszentrum.

EBG MedAustron GmbH
Marie Curie-Straße 5
A-2700 Wiener Neustadt Österreich
T +43 (0) 2622 26100-0
F +43 (0) 2622 26100-119
eMail: office@medaustron.at
www.medaustron.at


« Letzte Änderung: 06. November 2015, 00:08 von admin »

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Zur Erinnerung, und ...........


Sehr geehrter Herr Erlacher,

für die öffentliche Anreise zu MedAustron nehmen Sie am Hauptbahnhof Wiener Neustadt die Buslinie G Richtung Industriezentrum bis zur Haltestelle Ludwig Boltzmann-Straße (diese wird stündlich bedient) oder Samuel Morse Straße 7 (30-Minuten Takt).

Von dort aus ist es lediglich ein kurzer Fußweg zum Eingang in der Marie Curie-Straße.

Hier finden Sie den Fahrplan der Linie G 
http://www.wnsks.at/images/Verkehrsbetrieb/G.pdf

und den Linienplan der Wr. Neustädter Stadtwerke.
http://www.wnsks.at/images/Verkehrsbetrieb/Linienplan_2010.pdf

Gerne stehe ich für weitere Rückfragen zur Verfügung!

Beste Grüße,
Petra Wurzer
Mag. (FH) Petra Wurzer
PR/Eventplanning/Marketing
 
EBG MedAustron GmbH
Marie Curie-Straße 5
A-2700 Wiener Neustadt
t    +43 2622 26 100 – 111

+43 664 808 78 111
f   
+43 2622 26 100 – 119
e    petra.wurzer@medaustron.at
i    www.medaustron.at

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EBG MedAustron GmbH
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F +43 (0) 2622 26100-119
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Will wer von Wien aus mitfahren?

SHG KfK: info@krebspatienten.at

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Ionentherapie-Wr. Neustadt: "MEDAUSTRON"
« Antwort #3 am: 06. November 2015, 00:09 »



ÖGRO Jahrestagung: Großes Interesse an Ionentherapie-Schwerpunkt

Wiener Neustadt (OTS) - Die Österreichische Gesellschaft für Radioonkologie, Radiobiologie und Medizinische Radiophysik (ÖGRO) widmete einen Tag ihrer diesjährigen Jahrestagung dem Thema Ionentherapie. Neben Vorträgen von renommierten internationalen Experten stand für die Tagungsteilnehmer auch eine Exkursion ins Wr. Neustädter Zentrum für Ionentherapie, MedAustron, auf der Agenda.

In der modernen Radiotherapie schreiten die technischen Entwicklungen rasant voran. Diesem Umstand trägt die ÖGRO unter anderem mit ihrer jährlichen Tagung Rechnung, bei der die aktuellsten Trends und Erkenntnisse unter den Fachärzten, Physikern und Biologen diskutiert werden. Bei der 32. Jahrestagung, die vor kurzem in Wien über die Bühne gegangen ist, stand ein Tag ganz im Zeichen der Ionentherapie:
so waren am Vormittag Vertreter internationaler Zentren am Wort, die über aktuelle Behandlungsergebnisse berichteten, während am Nachmittag therapeutische, medizinphysikalische und technische Aspekte von MedAustron erläutert wurden. Das österreichische Zentrum für Ionentherapie und Forschung, das im nächsten Jahr den Patientenbetrieb aufnehmen wird, wird als eines der wenigen Institute weltweit diese innovative Form der Strahlentherapie sowohl mit Protonen als auch mit Kohlenstoffionen anbieten können.

Wie es international um die – relativ junge – Methode der Ionentherapie bestellt ist, wurde im Rahmen der Tagung anhand behandelter Indikationen, Therapieerfolge und Herausforderungen an anderen Zentren beleuchtet und diskutiert: Schwerpunkte waren dabei beispielsweise ZNS- und Pädiatrische Tumoren am renommierten MD Anderson Cancer Center in Houston / USA, wo Krebspatienten seit 2006 mit Protonen behandelt werden. Oder Krebsarten außerhalb des Gehirns, die ebenfalls mit Protonen am italienischen Zentrum CNAO nahe Mailand behandelt werden. Klinische Erfahrungen mit Kohlenstoffionen steuerte das japanische National Insitute of Radiological Sciences bei, das als Pionier auf diesem Gebiet gilt und seit 1994 Patienten behandelt.

Über die Perspektiven für die Ionentherapie bei MedAustron sprach schließlich der neue medizinische Leiter, Prof. Dr. Eugen B. Hug. Er betonte, dass die Kollaboration mit den Radioonkologen Österreichs von essentieller Wichtigkeit ist, um Ionentherapie zukünftig den Patienten in Österreich zugänglich zu machen. Alle Patienten werden im Rahmen klinischer Studien behandelt, um transparent und prospektiv die Ergebnisse der Ionentherapie berichten zu können. Mit der Inbetriebnahme von MedAustron wird Österreich einzigartige Möglichkeiten für klinische Forschung und Grundlagenforschung eröffnen.

Großes Interesse hatten die ÖGRO-Teilnehmer aber nicht nur an den Fachvorträgen, sondern auch an der Exkursion, die ihnen einen Blick hinter die Kulissen des ersten heimischen Ionentherapiezentrums ermöglichte. Die Ionentherapie ermöglicht es, die Strahlenbelastung des vor und neben dem Tumor gelegenen gesunden Gewebes zu senken und die dahinter befindlichen Bereiche fast vollständig strahlungsfrei zu halten. Dadurch können Nebenwirkungen deutlich reduziert werden. Sie ist daher eine optimale Behandlung von Tumoren in der Nähe von strahlenempfindlichen Organen. Schon bald wird den Ärzten bei MedAustron eine neue, zusätzliche Waffe im Kampf gegen den Krebs zur Verfügung stehen und im Zusammenspiel mit allen anderen onkologischen Disziplinen werden Patienten mit lokalisierten, malignen Tumoren von einer neuartigen Therapiemethode profitieren können.
Rückfragen & Kontakt:

EBG MedAustron GmbH
Mag. (FH) Petra Wurzer
+43 2622 26100 111
petra.wurzer@medaustron.at