Autor Thema: 28.1.15, 19h, Wien: Treffen Nichtraucherschützer  (Gelesen 2737 mal)

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28.1.15, 19h, Wien: Treffen Nichtraucherschützer
« am: 10. Januar 2015, 00:56 »



Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck                       
Telefon und Fax 0512 / 268025 oder 0664/9302958
IBAN = AT56 2050 3000 0007 5960
www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at


Sehr geehrte Nichtraucherin!
Sehr geehrter Nichtraucher!

Herzliche Einladung zum Nichtraucher-Treffen in Wien am
Mittwoch, 28.1.2015, um 19 Uhr
Hotel-Pension Wild, Lange Gasse 10, 8. Bezirk
(für eventuelle Übernachtung: Telefon 01/406 51 72, Fax 01/402 21 68).

Bitte gleich um Terminvormerkung! Es wird vielleicht der wichtigste Abend betreffend Nichtraucherschutz! Ihre Teilnahme bitte ich telefonisch oder schriftlich anzumelden:
Tel. 0664/9302958 (Rockenbauer).

Höhepunkt dieses Treffens:
MR Dr. Franz Pietsch vom Gesundheitsministerium wird wieder anwesend sein und uns auf viele Fragen rund um das Tabakgesetz Antwort geben. Die Pressemeldungen der letzten Zeit lassen hoffen, dass nun bald ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie kommen wird. Wir stehen an einer entscheidenden Schnittstelle und wollen unseren Beitrag dazu leisten.
Deshalb habe ich am 28.1.2015 um 15 Uhr einen Termin im Gesundheitsministerium. Mehr dann am Abend.

Am Donnerstag, 29.1.2015 werde ich die Medien zu einer Pressekonferenz um 10 Uhr einladen.
Meine Hauptpunkte werden sein:
Absolutes Rauchverbot ohne Ausnahmen!
Sofortige Umsetzung, spätestens ab 2016!
Staatliche flächendeckende Kontrollen unter Einbeziehung aller Organe!
Erhöhung der Strafen auf mindestens 500 Euro beim erstmaligen Verstoß und jeweils Verdoppelung der Strafen bei Nichteinhaltung.
Nach dreimaligen Strafbescheid (= Erreichung der Strafhöhe von 2.000 Euro), befristeter Gewerbeentzug, nach fünfmaliger Missachtung des TabakG endgültiger Entzug der Gewerberechtigung.
Soweit nur einige Forderungen.

Ich habe in diesen Tagen mit einigen Wirten gesprochen. Die Mehrheit ist für eine klare Linie, d.h. für ein generelles Rauchverbot. Einige würden die Raumtrennungen belassen, andere wiederum abbauen.
Die Gesundheitsministerin will den Wirten mit vorzeitiger Abschreibung entgegenkommen, was ich für gut finden würde. Der Vizekanzler ist wohl eher für Ausgleichszahlungen. Diese sind natürlich keinesfalls gerechtfertigt. Offensichtlich will er damit die Wirte milde Stimmen, damit sie einem generellen Rauchverbot zustimmen. Schuld hat aber, wie wir schon bei früheren Pressekonferenzen mitgeteilt haben, die Wirtschaftskammer selbst, die viele Betriebe falsch beraten hat und regelrecht in eine Abtrennungshysterie hineingehetzt hat. Und nun soll der Steuerzahler dafür aufkommen? Niemals! Unternehmerische Freiheit - Unternehmerisches Risiko! Sich einen Wettbewerbsvorteil durch die Raucherklientel zu verschaffen, bei meist offenen Türen zum Raucherraum (also Missachtung des TabakG) und dann noch Ausgleichszahlungen kassieren, das geht wirklich zu weit! Es wäre auch unfair gegen all jene Wirte, die dieses Risiko scheuten und einen Nichtraucherbetrieb schafften, bei gleichzeitigem Verlust rauchender Gäste.

Ich lade Sie nun ein, mir zu den genannten Punkten weitere Argumente zu liefern, die ich dann in die Pressekonferenz einarbeiten kann. Sinn macht es allerdings nur, wenn Sie möglichst bald mir Ihre Meinung mitteilen würden.
Danke für Ihre Mithilfe!

Wünsche Ihnen noch viel Gesundheit und alles Gute im neuen Jahr!

Mit herzlichen Grüßen
Robert Rockenbauer

admin

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ABSTIMMUNG - Jetzt!
« Antwort #1 am: 10. Januar 2015, 15:01 »


http://burgenland.orf.at/news/stories/2688612/


Endergebnis:


Sind Sie für ein generelles Rauchverbot in Lokalen?

69.18% Ja
30.82% Nein

Ihre Stimme wurde gezählt.

Dieses Voting wurde beendet. Angezeigt wird das Endergebnis vom 10.1.2015 um 18.30 Uhr.

« Letzte Änderung: 10. Januar 2015, 21:22 von admin »

admin

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Abstimmung Ergebnis ORF - ANMERKUNGEN: WKO Hinterleitner, Tury ff.
« Antwort #2 am: 10. Januar 2015, 21:47 »



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http://burgenland.orf.at/news/stories/2688612/


Erneut Diskussion über generelles Rauchverbot


Auch im Burgenland ist die Diskussion um ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie voll entbrannt. Seit kurzem spricht sich ja auch ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner für ein generelles Verbot aus, was bei seinen Parteikollegen in der Wirtschaftskammer für Kopfschütteln sorgt.

„Die Wirte dürfen nicht zu den Prügelknaben für die Versäumnisse der Politik werden“ - so formuliert es Helmut Tury, Obmann der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer. Aus seiner Sicht sollte alles bleiben wie es ist. Es sollte stattdessen in Prävention und Aufklärung investiert werden, da sei die Politik säumig. Tury: „Man packt das Problem nicht an der Wurzel“

Es gebe weder Aufklärung in den Schulen, noch habe man in den Medien Kampagnen geschaltet, meint Tury. Man würde „das Problem nicht an der Wurzel packen“, wenn man ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie fordert. „Das ist eine populistische Aussage und ein Ablenkungsmanöver der Politik“, so Tury im Interview mit dem ORF Burgenland.

Den Schwenk seines Bundesparteiobmanns Reinhold Mitterlehner will Tury deshalb kaum glauben. „Das ist für mich vollkommen unverständlich. Dass er jetzt eine Kehrtwende macht, ist für mich sehr überraschend und absolut nicht abgestimmt mit den Vertretern der Gastronomie“, so Tury.

ANMERKUNG:
Wer dem Morden zusieht, ist selbst ein ...........!

WK-Mitglieder: Schickt Hinterleitner, Tury, ff. in die Wüste, aber ohne Beiträge von uns Zwangsmitglieder!



Sind Sie für ein generelles Rauchverbot in Lokalen?

69.18% Ja
30.82% Nein

Dieses Voting wurde beendet. Angezeigt wird das Endergebnis vom 10.1.2015 um 18.30 Uhr.



Geißler: „Abgeltung für Gastronomen“

Während aus der Wirtschaftskammer Kritik an der neuen ÖVP-Linie kommt, scheint die Landespartei auf Linie. ÖVP-Burgenland-Gesundheitssprecher Rudolf Geißler meint zwar, im Landtagsklub habe es aktuell zwar noch keine breite Debatte gegeben, aber er hält ein generelles Rauchverbot für vernünftig und spricht sich für eine Abgeltung bei jenen Gastronomen aus, die wegen der alten Regelung investieren mussten.


Rezar: „Zeit ist reif“

Ähnlich sieht das die SPÖ. Gesundheitslandesrat Peter Rezar freut sich über die Diskussion und hält die Zeit reif für ein generelles Rauchverbot. Auch er will Entschädigungen für betroffene Gastronomen. Dasselbe fordern die Grünen, die sich schon seit Jahren für ein generelles Verbot einsetzen und für mehr Präventions-Maßnahmen.

Gegen eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes tritt die Gesundheitssprecherin der FPÖ, Ilse Benkö, ein: Jeder Wirt solle selbst entscheiden dürfen, ob in seinem Lokal geraucht werden darf oder nicht. ANMERKUNG: Diese "FP-Gesundheitssprecherin" soll sich einmal die nicht endende Liste der jahrelang gesetzwidrigen Burgenländischen Wirte ansehen, die seit Jahren  Mord und Totschlag zulassen! RÜCKTRITT !

Die Liste Burgenland will ein Rauchverbot, aber nur wenn die Frage der Entschädigung davor klar geregelt wird. ANMERKUNG: Welche "Liste Burgenland"?

Hellmut Samonigg, Leiter der Onkologie in Graz und behandelnder Arzt von Kurt Kuch im Burgenland Heute-Studiogespräch:
http://burgenland.orf.at/news/stories/2688612/