Autor Thema: Hohes Östrogen trotz Antihormontherapie - Soll ich Eierstöcke entfernen lassen?  (Gelesen 2909 mal)

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mifi

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Hallo

ich bin fast 47 und wohne in Wien. Bei mir wurde vor 4 Jahren Brustkrebs diagnostiziert. Besser gesagt, ICH habe damals auf die OP bestanden, weil es mir von Tag zu Tag schlechter ging. Die Ärzte haben mir über ein halbes Jahr lang einreden wollen, dass mein 1,2 cm tastbarer Knoten nicht bösartig sein kann, weil die MR es als 7mm Zyste beschrieben hat. Aber ich habe nicht locker gelassen und so wurde ich nach über 7 Monaten endlich operiert und siehe da - Brustkrebs. Ich wurde daraufhin gleich nochmals operiert und 5 Lymphknoten entfernt, die zum Glück noch nicht betroffen waren. Es folgte Strahlentherapie und laufende Antihormontherapie. Bei der Chemo waren sich die Ärzte uneinig, deshalb habe ICH für mich selbst entschieden, KEINE Chemo machen zu lassen.

Die letzte Mammographien waren in Ordnung, nur habe ich seit einiger Zeit Probleme mit der Gebärmutter und in den letzten 2 Monaten ist mein Östrogen von 5 auf 1068!! gestiegen. Die Schleimhaut in der Gebärmutter ist total verdickt und 3 Wochen nach einer Kürettage schon wieder gleich stark nachgewachsen. Jetzt soll ich mir überlegen, ob ich die Eierstöcke und Gebärmutter entfernen lasse. Zoladex habe ich 3 Jahre bekommen, daher soll ich es nicht mehr nehmen, Nolvadex nehme ich noch täglich.

Heute wurde ich wieder mal verunsichert, weil mein hoher Östrogenspiegel auch von einem Nebennierenzellentumor kommen kann, also muss ich nächste Woche ein CT machen lassen, um dies auszuschließen.

Hat jemand von euch ähnliche Probleme mit dem Östrogen trotz Antihormontherapie bzw. Endometriumhyperplasie oder sich schon Eierstöcke und/oder Gebärmutter entfernen lassen?

lg mifi