Autor Thema: Reizdarm - Lebensmittel  (Gelesen 13636 mal)

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Dietmar E.

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Reizdarm - Lebensmittel
« am: 07. Juli 2007, 22:54 »

Reizdarm Hilfe durch Select 181 Labortest


Das Reizdarmsyndrom - in der medizinischen Fachsprache auch als Colon irritabile oder Irritable Bowel Syndrome IBS bezeichnet - ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Schätzungsweise sind etwa 20 bis 30 % der Bevölkerung davon betroffen.

Als typische Beschwerden werden z.B. Bauchschmerzen mit unklarer Ursache, Verstopfung im Wechsel mit Durchfall sowie permanente Blähungen beschrieben. Auch bei starken Sodbrennen, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit und Völlegefühl kann ein Reizdarm als Auslöser in Betracht kommen. Die Beschwerden durch das Reizdarm Syndrom können so ausgeprägt sein, dass die Betroffenen in ihrer Lebensqualität und Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigt sind.

In den letzten Jahren wurden diverse medizinische Studien veröffentlich die darauf hinweisen, dass Nahrungsmittel, gegen die das Immunsystem auffällig hohe IgG Antikörperwerte produziert, das Reizdarmsyndrom begünstigen. Hier ist der Select 181 Labortest eine einfache Möglichkeit, individuell unverträglichen Nahrungsmitteln auf die Spur zu kommen.

Select Basic untersucht 95, Select Standart untersucht 190 und Select Plus untersucht 285 Nahrungsmittel des täglichen Gebrauchs auf Hinweise zu Nahrungsmittel-Allergien vom Typ III. Diese treten zeitversetzt zur Nahrungsaufnahme auf und bleiben deswegen oft zeitlebens unentdeckt.

Die Durchführung des Select 181 Tests wird anhand einer Blutprobe vorgenommen, hierzu reicht eine kleine Blutprobe aus der Vene oder einige Tropfen aus der Fingerbeere. Der Test gehört europaweit in ca. 2000 Praxen zum diagnostischen Angebot, gerne teilen wir Interessenten die Anschriften von Therapeuten in der Nähe des Wohnortes mit. Weitere Informationen zum Select 181 Test erhalten interessierte Patienten kostenlos und unverbindlich unter

www.select181.de oder info@select181.de oder Tel. 06761 906 70 oder Fax 06761 906 750

I

Pressekontakt:
Thomas Gensky, Geschäftsführer Pulsamed Labor
Risto Gjavotchanoff, Facharzt für Labormedizin
Johann Philipp Reis Strasse 2
55469 Simmern
Tel. 06761 - 906 70, Fax 906 715, eMail Info@pulsamed.de
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Gitti

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Kochbuch für Mehrfachallergiker vorgestellt
« Antwort #1 am: 08. Juni 2008, 17:04 »
60 Rezepte für alle, die wegen Mehrfachallergien nicht alles essen dürfen sind jetzt im Buchhandel erhältlich.
Andrea Larius, Unternehmensberaterin aus Linz am Rhein stellte in Lohmar ihr Koch-Lese-Schmunzel-Buch vor.

Es begann vor einigen Jahren in Portugal: Nachdem die Autorin, selbst bekennende Pferdenärrin, sich in sengender Sonne um ein erkranktes Pferd
gekümmert und einen Schluck Wasser aus dem Brunnen des Gestüts getrunken hatte, nahm das Unheil seinen Lauf. Zurück in Deutschland begann
eine Tour durch Arztpraxen und Labore und als Ergebnis die Einschränkung des Speisezettels wegen Darmpilze und Multiallergien.

Andrea Larius macht das Beste daraus und stellte ihre Ernährung mit eigenen Rezeptkreationen um.
Diese hat sie gesammelt, stets verbessert und jetzt in einem launigen Kochbuch der Öffentlichkeit vorgestellt.
„Und nu? – Rezepte aus den Überlebensstrategien eines allergiegeplagten küchenfeindlichen Singles“ ist das Ergebnis,
ein Lese-Koch- und Schmunzelbuch,
das im Handel zu € 9,80 erhältlich ist.

Dietmar E.

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Mo. 16.6.08, 10-12 Uhr: Live-Forum Lebensmittel-Allergien
« Antwort #2 am: 11. Juni 2008, 13:38 »
Live-Forum Lebensmittel-Allergien

Am Montag, den 16. Juni 2008 bietet das aid-Verbraucherportal was-wir-essen.de einen besonderen Service für Lebensmittel-Allergiker und Interessierte an:

Von 10 bis 12 Uhr können sie im "Live-Forum Lebensmittel-Allergien" Fragen stellen, die sofort von Expertinnen beantwortet werden. Wer zum Beispiel wissen möchte, welche Produkte er bei einer Allergie auf Hühnerei und Weizen meiden muss oder was ein Allergietest aussagt, ist hier genau richtig.
Die Diplom-Oecotrophologinnen Sonja Lämmel und Claudia Thienel geben individuelle Hilfestellungen und Tipps rund ums Thema und bringen umfangreiches Fachwissen mit: Sonja Lämmel arbeitet beim Deutschen Allergie- und Asthmabund und ist als Fachautorin beziehungsweise Fachreferentin mit den Themenschwerpunkten Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten sowie Neurodermitis bekannt. Claudia Thienel arbeitet seit vielen Jahren selbstständig in eigener Beratungspraxis unter anderem zu den Themen Lebensmittelallergien und Neurodermitis.
Der aid infodienst bietet das Live-Forum im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Lebensmittel-Allergie an, die der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) vom 16. bis 21. Juni 2008 veranstaltet. Höhepunkt der Aktionswoche ist der 1. Deutsche Lebensmittel-Allergietag am 21. Juni mit Vorträgen und Workshops zum Thema "Ernährung & Haut" in Bonn.

Das Live-Forum des aid steht Ihnen unter der Internetadresse http://www.was-wir-essen.de/forum/live-forum.php zum genannten Zeitraum zur Verfügung. Eine Registrierung oder Anmeldung ist nicht erforderlich, einfach Frage eingeben und absenden.

Tipp: Wer keine Gelegenheit hat, seine Fragen am 16. Juni 2008 von 10 bis 12 Uhr loszuwerden, kann dies auch im Anschluss noch tun: Im Forum Lebensmittel-Allergie auf was-wir-essen.de beantworten Ihnen unsere Expertinnen wie gewohnt Ihre Fragen innerhalb von 48 Stunden.

aid

Weitere Informationen zu Lebensmittel-Allergien finden Sie in der Rubrik "Ernährungsinfos" unter www.was-wir-essen.de. Alles rund um den 1. Deutschen Lebensmittel-Allergietag, den Aktionsorten und Veranstaltungen erfahren Sie beim Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) unter www.daab.de.



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Dietmar E.

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Reizdarm - Lebensmittel - Histaminose
« Antwort #3 am: 05. August 2008, 23:16 »

Naturheilkundlicher Newsletter der Habichtswald-Klinik Kassel

ISSN 1611-3624

Ausgabe Juli 2008

Thema: Histaminose

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten und Freunde der Habichtswald-Klinik,

hier erscheint nun der 67. naturheilkundliche Newsletter der Inneren Abteilung der Habichtswald-Klinik. Ich möchte Ihnen kurz und bündig kleine, leicht umsetzbare Tipps aus der Naturheilkunde an die Hand geben. Nicht immer wird der Tipp für Sie zutreffen, aber vielleicht kennen Sie jemanden in Ihrer Umgebung, für den gerade dieser Tipp die Lösung seines Problems darstellen kann.
Ich habe die Tipps nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ihre Umsetzung ist in der Regel nebenwirkungsarm. Trotzdem kann jemand auch auf die harmloseste Pflanze eine allergische Reaktion entwickeln – um nur ein Beispiel zu nennen. Mit den Tipps können leichte bis mäßige Gesundheitsstörungen oft erstaunlich gut behandelt werden. Bei stärkeren Beschwerden oder bei einer Verschlechterung sollten Sie jedoch nicht zu lange zögern, zum Arzt zu gehen.

Was ist eine Histaminose?

Bei HTUallergischen ReaktionenUTH spielt Histamin als Botenstoff eine wichtige Rolle und ist für eine Vielzahl der allergischen Symptome mitverantwortlich. Es ist jedoch auch möglich, dass durch hohe Histaminspiegel im Blut allergische Symptome auftreten, ohne dass eine Antigen-Antikörper-Reaktion wie bei einer „richtigen“ HTAllergieTH stattgefunden hat. Solche Reaktionen treten bei Zufuhr sehr histaminreicher Lebensmittel auf oder wenn Lebensmittelzusatzstoffe oder HTUMedikamenteUTH eingenommen werden, die die Histaminfreisetzung begünstigen.

Das Enzym Diaminoxidase baut Histamin ab. Wenn dessen Funktion eingeschränkt ist, können auch kleinere Histaminbelastungen zu HTallergischen SymptomenTH führen. Etwa 1% der Bevölkerung weist eine solche Intoleranz gegen Histamin auf. Fatal ist, dass nicht nur die aufgeführten Lebens- und Arzneimittel die Histaminwerte im Blut erhöhen und damit Symptome auslösen können, sondern dass auch körperliche Anstrengungen und seelische Belastungen zu einer vermehrten Histaminfreisetzung führen. Daher ist sehr leicht eine Verwechselung mit dem „richtigen HTUReizdarmUTH“ möglich.

Wenn besondere HTUUnverträglichkeiten von LebensmittelnUTH, Zusatzstoffen und/oder Medikamenten der aufgeführten Listen bestehen, ist an eine solche Histaminose zu denken. Bestimmte HTMedikamenteTH fördern die Freisetzung von Histamin (z. B. HTUASSUTH, HTUNSARUTH und HTUMuskelrelaxantienUTH), andere hemmen die Diaminoxidase und damit den Abbau des Histamins (siehe Tabelle). Leckerer Roquefort-Käse und ein Glas Wein – für Menschen mit Empfindlichkeit auf Histamin kann das problematisch werden

Tab.: Histaminreiche oder –freisetzende Lebensmittel

• HTRotweinTH enthält am meisten Histamin – je älter desto mehr
• Eingelegte oder konservierte Lebensmittel
• Geräuchertes HTFleischTH, HTWurstTH oder HTSchinkenTH
• Fischprodukte, insbesondere Fischkonserven und geräucherte Fische
• HTMeeresfrüchteTH
• gereifte HTKäsesortenTH - je älter desto mehr Histamin
• Einige Gemüsesorten (besonders HTSauerkrautTH, HTTomatenTH, Auberginen, HTSpinatTH, HTAvocadosTH)
• Einige Obstsorten (z. B. HTOrangeTHn, HTMandarineTHn, HTGrapefruitTH, HTBananeTHn, rote Pflaumen, HTBirnenTH, HTKiwiTHs, HTErdbeerenTH, HTHimbeerenTH)
• Alle eingelegten oder konservierten Gemüse
• HTBohnenTH und HTHülsenfrüchteTH (besonders HTKichererbsenTH und HTSojabohnenTH, auch HTErdnüsseTH)
• Sojaprodukte (HTSojamilchTH, Sojasahne, HTTofuTH, HTSojasoßeTH)
• Produkte aus HTWeizenTH
• Bier, besonders HTHefeweizenTH
• Kaffee, schwarzer oder grüner Tee
• Obst- und Gemüsesäfte
• HTSchokoladeTH, HTKakaoTH, HTMarzipanTH, HTNougatTH, HTKnabbergebäckTH, HTSüßigkeitenTH mit Konservierungsstoffen
• HTNüsseTH, HTWalnüsseTH, HTCashewkerneTH
• HTHefeTH
• HTWeinessigTH (besonders Rotweinessig), Tafelessig
• scharfe Gewürze begünstigen die Histaminaufnahme im Magen-Darm-System
Tab. Zusatzstoffe, die ungünstig sind
Benzoesäure und dessen Salze
E 210-219
Sorbinsäure
E 200-203
Sulfite (Schwefelverbindungen in Wein und Trockenobst)
E 221-228
Glutamat
E 620-625
Tab. Farbstoffe, die ungünstig sind
Amaranth
E 123
Chinolingelb
E 104
Cochenillerot
E 120
Erythrosin
E 127
Indigotin
E 132
Kurkumin
E 100
Lactoflavin
E 101
Patentblau
E 131
Tartrazin
E 102
Tab. HTMedikamenteTH, die ungünstig sind
Förderung der Freisetzung von Histamin:
HTUASSUTH (HTUAcetylsalicylsäureUTH), z. B. AspirinP®P
HTUNSARUTH (HTUNicht-Steroidale AntirheumatikaUTH), z. B. VoltarenP®P
HTUMuskelrelaxantienUTH (Muskelentspannungsmittel)
Hemmung des Abbaus von Histamin:
Acetylcystein (Schleimlöser ACC)
HTUAmbroxolUTH (Schleimlöser, z. B. MucosolvanP®P)
Amitryptilin (z. B. SarotenP®P)
Chlroroquin (Malaria- und HTURheumaUTHmittel, z. B. Resochin®)
Clavulansäure (Antibiotikum, z. B. AugmentinP®P)
Isoniazid (Tuberkulosemittel)
Metamizol (Schmerzmittel, z. B. NovalginP®P)
Metoclopramid (MCP, z. B. Paspertin®)
Propafenon (Antiarrhythmikum, z. B. RytmonormP®P)
Theophyllin (Asthmamittel, z. B. EuphyllinP®P)
Verapamil (Blutdruckmittel, z. B. IsoptinP®P)

Bei den Medikamenten, die Histamin freisetzen, ist besonders fatal, dass einige HTMedikamenteTH sogar zur Behandlung von HTUDarmbeschwerdenUTH eingesetzt werden. Beispiele: Bei krampfartigen Bauchschmerzen wird nicht selten Metamizol verordnet, ebenso Metoclopramid (wer kennt nicht die Paspertin Tropfen bei Übelkeit?), bei einem diagnostizierten HTUReizdarmUTH ist als Psychopharmakon Amitryptilin sogar das schulmedizinische Mittel der Wahl. Stellen Sie sich nun vor, dass kein HTReizdarmTH, sondern eine Intoleranz gegen Histamin vorliegt und der Arzt hat eines der besagten Mittel verordnet - dann wird der Bock zum Gärtner gemacht.
Wie bei allen anderen beschriebenen HTUDarmstörungenUTH gilt auch - und besonders für die Intoleranz gegen Histamin: Dran denken, danach suchen und dann gezielt behandeln!

Wie kann ich eine Intoleranz gegen Histamin erkennen?

Wenn Sie bei den beschriebenen Lebensmitteln HTUVerdauungsproblemeUTH bekommen (und vielleicht durch die erwähnten Zusatzstoffe und HTMedikamenteTH eine Verstärkung der Beschwerden erfahren), dann ist die Intoleranz gegen Histamin sehr wahrscheinlich.
Die Untersuchung von Histamin in Blut oder Urin (nur während oder kurz nach dem Auftreten akuter HTallergischer SymptomeTH!) kann dann sinnvoll sein. Unabhängig von der Provokation mit histaminreichen oder –freisetzenden Lebensmitteln kann auch das Enzym Diaminoxidase im Blut bestimmt werden.

Hemmung der Diaminoxidase

Einige HTAlkoholikaTH enthalten nicht nur viel Histamin (z. B. ein alter gut gelagerter Chianti), sondern – schlimmer noch – der in ihnen enthaltene Alkohol wird zu Acetaldehyd abgebaut, welches wiederum die Funktion der Diaminoxidase beeinträchtigt. Rauchen ist der Gesundheit ohnehin nicht zuträglich (z. B. HTHerzinfarktTH, Krebs) – aber das weiß ja inzwischen jedes Kind. Was aber auch viele Raucher nicht wissen: Bauchbeschwerden können über das Histamin durch das Rauchen entstehen. Wenn sie schon nicht den möglichen HTHerzinfarktTH in zwanzig Jahren verhindern möchten (weil dies zu weit weg und zu bedrohlich ist, wird dies natürlicherweise verdrängt), dann wären vielleicht die aktuellen Bauchbeschwerden ein Grund, den Nikotinmissbrauch (es gibt keinen vernünftigen „Gebrauch“!) zu beenden und den HTUAlkoholkonsumUTH einzuschränken - wenn er hoch ist, und das ist bei mehr als einem Drink täglich (kleine Flasche Bier, Glas Rotwein, Gläschen Likör oder Schnaps) bereits der Fall. Fatal ist auch, dass histaminreiche Lebensmittel nicht nur durch das Histamin selbst zu Beschwerden führen können, sondern auch noch die Histamin abbauende Diaminoxidase behindern, also doppelt ungünstig wirken.

Tab. Sinnvolle Diagnostik bei Histaminose

Bestimmung der Diaminoxidase im Blut Ggf. Histamin in Blut oder Urin (nur während bzw. kurz nach aktuellen Beschwerden) Magnesium, Zink, Kupfer (im Vollblut) Vitamin B6 (im Vollblut, unterstützt die Diaminoxidase) HTUVitamin DUTH (im Serum, unterstützt die Kalziumaufnahme)
Wenn die Diaminoxidase niedrig ist, dann kann es sich auch lohnen, im Blut (Vollblutanalyse!) nach Vitamin BB6B und Zink und zu fahnden. Dabei ist die Vollblutuntersuchung unbedingt vorzuziehen. Ein Mangel an diesen lebenswichtigen Nährstoffen führt zu einer verminderten Funktion der Diaminoxidase und ist daher unbedingt zu behandeln.

Behandlung der Histaminose

Wenn eine Histaminose nachgewiesen wurde oder aufgrund der Unverträglichkeit Histamin enthaltender oder freisetzender Lebensmittel, Genussmittel oder HTMedikamenteTH wahrscheinlich ist, müssen diese Substanzen der aufgeführten Listen weitgehend gemieden werden.
Zusätzlich kann man Nährstoffe einsetzen, die die Diaminoxidase unterstützen und damit den Abbau von Histamin fördern. Dies sind HTVitamin CTH, BB6B, Zink und Magnesium, Kalzium.

Tab. Therapie der Histaminose
►◄ entsprechende Lebensmittel meiden ►◄ Nikotin ganz meiden ►◄ Alkohol nur selten und in kleinen Mengen ►◄ Zusätzliche Zufuhr von Vitamin C, z. B. 3x1/4 TL tgl., Magnesium 150-300 mg und Kalzium 1000 mg (siehe Kap. Therapie Allergie) ►◄ Bei nachgewiesenem Diaminoxidasemangel auch Vitamin BB6B, z.B. Vitamin BB6 B HevertP®P Tabl. 1x tgl., bei gutem Ansprechen später evtl. Reduktion auf einmal pro Woche ►◄ Ebenso Zink, z. B. CefazinkP®P 10 1-3x tgl. ½ Stunde vor einer Hauptmahlzeit
Weitere Informationen zu Allergien und Lebensmittelintoleranzen finden Sie hier: Allergien - Teil 1 und Teil 2: HTUwww.1-allergien.deUTH und HTUwww.1-allergien.de/allergie/UTH Fruktoseintoleranz: HTUwww.lebensmittelunvertraeglichkeiten.de/fruktoseintoleranz/UTH Laktoseintoleranz: HTUwww.lebensmittelunvertraeglichkeiten.de/laktoseintoleranz/UTH Glutenunverträglichkeit: HTUwww.1-sprue.de/glutenunvertraeglichkeit/UTH
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
Dr. Volker Schmiedel Chefarzt der Inneren Abteilung FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin Naturheilverfahren, Homöopathie Experte in biologischer Medizin (Univ. Mailand)
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.
Alle notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.

Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung: HTUhttp://www.habichtswaldklinik.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.htmlUTH Informationen über ambulante Diagnostik und Therapie: HTUhttp://www.habichtswaldklinik.de/Naturheilk_Ambulanz.htmlUTH Hier finden Sie weitere Gesundheitstipps: HTUhttp://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/UTH Die aktuellen und archivierten Naturheilkundlichen Newsletter finden Sie hier: HTUhttp://www.habichtswaldklinik.de/Naturlheilkundlicher_Newsletter.htmlUTH

Vorträge von Herrn Dr. Schmiedel im August 2008:

Donnerstag 16.00-17.30 Uhr im Hörsaal „Parkblick“

07.08.2008 „Wenn die Welt ihren Bezug verliert – Demenz durch Alzheimer und Arteriosklerose“
14.08.2008 „Die Cholesterinlüge – Mythos und Wirklichkeit einer Stoffwechselstöung“
21.08.2008 „Diabetes Typ II – Heilung ist möglich“, Teil 1 28.08.2008 „Diabetes Typ II – Heilung ist möglich“, Teil 2

Vorträge der Inneren Abteilung im August 2008:
Freitag 11.00-11.30 Uhr im Hörsaal „Parkblick“
01.08.2008 „Visualisierung – die Bedeutung der Vorstellungskraft für Gesundheit, Entspannung und Wohlbefinden“
Referentin: Frau Anna Wilpert
08.08.2008 „Wie atme ich richtig?“ Vortrag mit praktischen Übungen
Referentin: Frau Marlene Ditz
15.08.2008 „Fit und gesund mit Vitalstoffen“
Referent: Herr Dr. Volker Schmiedel
UAchtung Raumänderung:
22.08.2008 „Initiatives Zeichnen – eine kleine Übung zum Kennenlernen“
Referentin: Frau Marina Lange
Kreativraum (Erdgeschoss Alte Villa)
29.08.2008 „Stress und Stressbewältigung“
Referentin: Frau Nelli Bukmaier
Weitere interessante Internet-Adressen, in die Sie einmal hineinschauen sollten:
HTUhttp://www.habichtswaldklinik-ayurveda.de/de/innere.htmUTH
(Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung)
HTUhttp://www.habichtswaldklinik.de/Innere_Ambulanz.htmUTHl
(Hier finden Sie weitere Gesundheitstipps.)
HTUhttp://www.wicker-kliniken.de/UTH
(Hier finden Sie Informationen über die Kliniken des Wicker-Verbundes.)
Wenn Sie diesen Newsletter bestellen oder abbestellen wollen, so schicken Sie eine kurze e-mail an: HTUinnere@habichtswaldklinik.deUTH
Newsletter vergangener Monate können Sie nachlesen unter:
HTUhttp://habichtswaldklinik.de/Naturheilkundlicher_Newsletter.htmlUTH
In diesem Buch (14,95 € in jedem Buchladen) können Sie auch noch einmal alles Wichtige über Histaminose und weitere Verdauungsstörungen nachlesen.
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Evi

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Weihnachtskekse backen mit basischen Vitalstoffen
« Antwort #4 am: 13. Oktober 2008, 12:47 »

   Weihnachtsplätzchen lecker und gesund

   Ismaning (pts/13.10.2008/10:00) - Es gibt nichts Schöneres, als mit
   selbst gebackenen Plätzchen die Vorweihnachtszeit mit Familie und
   Freunden zu genießen. Der süßen Verführung kann kaum jemand widerstehen,
   obwohl Gebäck zu den Lebensmitteln zählt, die im Organismus Säure
   produzieren können. Diese lagert sich zum Beispiel im Bindegewebe oder
   den Gelenken ab und kann zu Antriebslosigkeit, Müdigkeit und
   Konzentrationsschwäche führen.

   Um eine Übersäuerung des Körpers auszugleichen, braucht man basische
   Vitalstoffe. Sie neutralisieren und unterstützen die Ausleitung
   belastender Säure und stabilisieren so das körpereigene
   Säure-Basen-Gleichgewicht.

   Basisch Backen: Wer clever ist, braucht auch beim Backen nicht auf
   basische Vitalstoffe zu verzichten. Passend zur Weihnachtszeit gibt es
   jetzt in Apotheken und Reformhäusern die Kurpackung Basica Vital mit
   einer kleinen Broschüre die leckere Backrezepte für Plätzchen und
   zusätzlich einen Weihnachtsanhänger für die festliche Dekoration enthält
   (unverbindliche Preisempfehlung 28,95 Euro).

   Das basische Granulat ist frei von Jod und Gluten und eignet sich gut zum
   Backen sowie zum Einrühren in kalte und warme Speisen. Basica-Vital
   unterstützt die tägliche Säure-Ausleitung und sorgt für mehr Energie und
   neuen Schwung. Es ist geschmacksneutral und enthält nur organische
   Mineralverbindungen, wie sie auch in Obst und Gemüse vorkommen.
   Informationen unter http://www.basica.de

   Pressekontakt:
   Protina Pharm. GmbH
   Andrea Beringer
   Adalperostr. 37
   D-85737 Ismaning
   Tel: 089-99 65 53-0
   Fax: 089-96 34 46 (Ende)

Sissi

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Re: Reizdarm - Lebensmittel
« Antwort #5 am: 28. Oktober 2008, 23:23 »

Histamin-Intoleranz

Probleme durch Fisch und Käse

Wer auf Wein, Käse oder Sauerkraut mit Beschwerden reagiert, leidet möglicherweise unter der kaum bekannten Unverträglichkeit Histaminose.

Vor allem lange gelagerter Käse hat Beschwerden zur Folge

Nicht jeder, der sich gesund ernährt, fühlt sich automatisch auch wohl. Lebensmittel wie Tomaten, Fisch oder Käse können bei Menschen mit Histamin-Intoleranz zu vielen verschiedenen Beschwerden von Blähungen bis Hitzewallungen führen. In Deutschland ist ungefähr ein Prozent der Bevölkerung von der Unverträglichkeit betroffen, doch viele kennen den Auslöser für ihre gesundheitlichen Probleme nicht. „Dabei können die Reaktionen des Körpers sogar den Tod zur Folge haben“, warnt Ernährungswissenschaftlerin Christine Behr-Völtzer.


Laktoseintoleranz:
Wenn Milch krank macht

Zöliakie:
Gluten stresst den Darm

Medizin:
Vorsicht beim Essen!

Nicht alle Nahrungsmittel sind gleich gut verdaulich. Einige liegen schwerer im Magen, verursachen Völlegefühle oder blähen den Bauch. Und auch Lebensmittelallergien sind weit verbreitet und häufig diagnostiziert. Relativ unbekannt sind dagegen Unverträglichkeitsreaktionen auf Lebensmittel. Die Histaminose ist zwar schon lange diagnostizierbar, aber der Arzt erkennt sie trotzdem selten. Dabei kann er die Histamin-Intoleranz einfach und zuverlässig nachweisen ............

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/nahrungsunvertraeglichkeit/tid-11636/histamin-intoleranz-probleme-durch-fisch-und-kaese_aid_328243.html

Histamin Intoleranz:
Ursache: Gestörter Abbau des Botenstoffs Histamin
Probleme durch Fisch und Käse
Ursache: Gestörter Abbau des Botenstoffs Histamin
Symptome: Pseudoallergische Reaktionen
Diagnose: Ein Test verschafft Klarheit
Therapie: Frische Lebensmittel essen


Geri

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Reizdarm - Ballaststoffe, krampflösende Mittel und Pfefferminzöl
« Antwort #6 am: 14. November 2008, 11:35 »
Ein Trio gegen den Reizdarm

Metastudie bescheinigt Wirkstoffkombination guten Effekt bei guter Verträglicheit

Ballaststoffe, krampflösende Mittel und Pfefferminzöl helfen Menschen mit Reizdarmsyndrom. Die positiven Effekte dieser Behandlungsmethoden, die bereits seit mehreren Jahren in der Praxis eingesetzt werden, haben kanadische Mediziner nun in einer Metastudie bestätigt, in der sie Daten von insgesamt 2.500 Erwachsenen auswerteten. Bisher waren die Erfolgsaussichten dieser Behandlung umstritten. Über die Ergebnisse ihrer Analyse berichten Alexander Ford und seine Kollegen von der McMaster-Universität in Hamilton.

Weiter .......... http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/297419.html
« Letzte Änderung: 14. November 2008, 12:14 von Geri »

Dietmar E.

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Reizmagen - Reizdarm: Psychotherapeutische Behandlungsansätze nutzen!
« Antwort #7 am: 16. November 2008, 21:26 »
 
   Reizmagen, Reizdarm – Psychotherapeutische Behandlungsansätze zu wenig genutzt

Patienten mit Reizmagen- und Reizdarm haben oft erhebliche Beschwerden und müssen Einschränkungen der Lebensqualität hinnehmen, obwohl medizinisch keine Erkrankung festgestellt werden kann. Mit einem Aktionstag hat die Gastro-Liga auf neue Therapieansätze hingewiesen. Weil oft keine Ursachen für die Beschwerden im Magen-Darm-Trakt gefunden werden, haben es die Betroffenen meist schwer mit ihrem Leiden ernst genommen zu werden", erklärt Dr. Marie-Luise Hermans von Vorstand des Berufsverbandes der niedergelassenen Gastroenterologen (bng).


"Dennoch kann ein Facharzt für Verdauungskrankheiten heute .........

http://www.journalmed.de/newsview.php?id=23574

« Letzte Änderung: 16. November 2008, 21:27 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Sissi

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10 Jahre Wiener Essstörungshotline!
« Antwort #8 am: 04. Januar 2009, 19:55 »
10 Jahre Wiener Essstörungshotline!

Dienstag, 02. Dez. 2008

Im Zuge der "Wiener Initiative gegen Essstörungen" wurde 1998 die europaweit erste, kostenlose Hotline für Mädchen und Frauen mit Essstörungen eingerichtet. Seither suchten 18.000 Menschen Rat zu den verschiedenen Arten von Essstörungen, wie Anorexie oder Bulimie.

Die Hotline mit der Gratis-Telefonnummer: 0800 20 11 20 ist die erste direkte, niederschwellige Anlaufstelle für alle von Essstörungen Betroffenen und deren Angehörigen. An oberster Stelle steht der Wunsch nach Aussprache, die Suche nach Psychotherapieplätzen und die Hilfe in einer aktuellen Krise sowie der Umgang mit Erkrankten. Die Hotline hat sich auch als wichtiges Instrument in der Früherkennung bewährt.

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Hotline lud MagaSonja Wehsely, Stadträtin für Gesundheit und Soziales, am 18. November zu einer Feier ins „Theater des Augenblicks“. Dort wurde nach einer Vorpremiere des Theaterstücks "Kohldampf - Hunger im Schlaraffenland" ein fulminanter Auftritt der Rounder Girls geboten.

Die Projektleiterin der Wiener Initiative gegen Essstörungen, Maga Michaela Langer, war fast von Anfang an dabei. Rückblickend auf die 10-jährige spannende und erfolgreiche Arbeit bedankt sie sich bei allen Team-Mitarbeiterinnen, wie auch bei der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten ao. Univ.  Profin Drin Beate Wimmer-Puchinger für ihr unermüdliches Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit.

Nähere Informationen zum Jubiläumsfest finden Sie in der Rathauskorrespondenz,

alle Infos über die  Initiative selbst auf

www.essstoerungshotline.at

Sissi

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Reizdarm - Heidelbeeren
« Antwort #9 am: 11. Januar 2009, 15:51 »
08.01.2009
   
Infos für Ärzte   
   
   Heidelbeeren: Anthocyane hemmen proinflammatorisches Enzym Lipoxygenase

Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen ein Enzym, das bei Entzündungen eine Schlüsselrolle spielt. Das haben Forscher der Uni Würzburg in Laborversuchen herausgefunden. Ihre Ergebnisse sind möglicherweise für die Therapie von entzündlichen Darmerkrankungen von Bedeutung.


"Viele Menschen, die an entzündlichen Darmbeschwerden leiden, fühlen sich besser, wenn sie größere Mengen Heidelbeeren essen", sagt Bastian Knaup. Was könnte das wirksame Element in den Beeren sein? Dieser Frage ist der Würzburger Lebensmittelchemiker in seiner Doktorarbeit nachgegangen. Dabei hatte er spezielle Farbstoffe im Blick: die so genannten Anthocyane, denen die Heidelbeeren ihre intensive Färbung verdanken.

In der Fachzeitschrift http://www.journalmed.de/newsview.php?id=24116

Jutta

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Heidelbeere in der Forschung
« Antwort #10 am: 14. Januar 2009, 15:42 »
Blau, rund und gesund
Farbstoffe der Heidelbeere in der Forschung
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(aid) - Heidelbeertee ist ein altes Hausmittel gegen Verdauungsbeschwerden. Auch die Früchte sollen, vor allem in getrockneter Form, entzündungshemmend und ausgleichend auf die Verdauung wirken. Erstaunlicherweise wurde speziell dieser Aspekt der blauen Beeren bis jetzt kaum erforscht. Warum und wie sie die Verdauung regulieren, hat anscheinend auch Forscher weniger interessiert als der Verzehr an sich. Jetzt untersuchten Würzburger Wissenschaftler vor allem die Farbstoffe der Heidelbeere - und wurden fündig. Offenbar hemmen die blauen Farbstoffe (Anthocyane) die Entstehung von Entzündungen. Bis jetzt allerdings nur im Reagenzglas. Noch ist unklar, inwiefern die Farbstoffe aus den verzehrten Beeren am Ort des Geschehens im Darm überhaupt noch ihre Wirkung entfalten können. Die Würzburger Lebensmittelchemiker sind jedoch zuversichtlich, dass ihre weiteren Forschungen den Inhaltsstoffen der Heidelbeere schon bald den Weg zum Einsatz in der klassischen Medizin ebnen werden, etwa bei der Vorbeugung und Therapie chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn.
aid, Dr. Margit Ritzka