Autor Thema: Prostatakrebs: Wo ist er? Ist er wo?  (Gelesen 3374 mal)

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Josef

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Prostatakrebs: Wo ist er? Ist er wo?
« am: 19. Juli 2007, 21:21 »

Es gibt im Internet Ärzte, wo man auf spezielle Fragen kurze Antworten bekommt. Zur Untersuchung auf Prostatakrebs fand ich folgende Eintragungen unter:

http://www.onmeda.de/foren/forum-prostatakrebs/1179435/1270072/read.html#msg-1270072


Dr.K.
Die Verdopplungszeit habe ich auf 11,2 Monate berechnet. Dies ist eher ein günstiger Wert. Werte unter 3 Monaten werden als ungünstig gewertet, zwischen 3 und 12 Monaten bzw länger als 12 Monate werden als günstigere Ausgangsposition angesehen.


Dr.K.
Die Methode in Flensburg scheint in erfahrenen Händen wie bei dem dortigen Chef eine hohe Aussagekraft zu haben. Ich würde am ehesten nach Flensburg reisen, mich dort gründlich mit dem computergestützten Ultraschall untersuchen und biopsieren lassen.

Hallo, Dr. K.
die Frage nach der Streuung habe ich deswegen gestellt, weil ich mir Gedanken mache, ob in meinem Fall an der richtigen Stelle gesucht wird. Kann es sein, das z.B. eine Metastase im Körper von PK existiert, obwohl bei meinen zahlreichen Biopsien der Prostata selbst, plus Kernspin, sich am Ende bisher keinerlei Verdacht erhärtet hat. Diese Metastase könnte dann ja der Verursacher des hohen PSA (ca.15)sein. Ist dies eine zu gewagte Theorie, an Streuung zu denken, obwohl man bisher überhaupt keinen Tumor gefunden hat? Gruß H.

Dr. K.
Die Metastase müsste um PSA zu produzieren von einem Prostatakarzinom kommen. Dies müsste aber bei den vielen Biopsien in der Prostata gefunden worden sein. Also eher unwahrscheinlich.
Möchte mich hier nicht zu DiaPat äußern. Auch PCA3 ist noch in der Erprobung. Hat zwar eine CE Zulassung, ist aber z.B. von der FDA nicht zugelassen.

Hallo Dr. K.,
da bin ich wieder,- leider. Ich habe Ihren Rat befolgt und 4 Monate gewartet, nach der letzten kernspingesteuerten Biopsie. Zur Erinnerung: In den letzten 2,5 Jahren PSA Anstieg konstant von 4 bis 17. Zwei Biopsien mit insgesamt 30Stanzen negativ. Dann Kernspin mit endorektaler Spule und gezielter Biopsie 4fach in suspektes Areal, tumornegativ. Jetzt nach 4 Monaten PSA 20,1
Ratlosigkeit macht sich breit. Was könnten Sie mir raten?

19.7.07
Dr.K.!
Das ist schwer zu beantworten. Bisher 3 Biospien zuletzt Kernspin gesteuert. Der PSA steigt weiter ohne Tumornachweis. Ich denke man sollte über eine Sättigungsbiopsie in Narkose nachdenken. Falls auch dies nichts ergibt, kann noch eine diagnostische TUR-P Erkenntnisse bringen.

Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke