Autor Thema: Vitamine allgemein  (Gelesen 23861 mal)

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admin

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Vitamine allgemein
« am: 01. April 2007, 12:22 »
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Gitti

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Vitamine, diverse, Vor- und Nachteile
« Antwort #1 am: 06. Juli 2007, 16:04 »
Vitamine - immer gesund?

Der Trend zu Mega-Vitamin Einnahme scheint gebrochen. Denn eine Studie jagt die andere und fast täglich liefern Forscher und Wissenschaftler widersprüchliche Aussagen, die Verbraucher und Ärzte zugleich verunsichern. Im Labyrinth der Vitamine und Spurenelemente kennt sich kaum einer mehr aus. Was ist schädlich? Was ist nützlich? Sollte man überhaupt Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen und wenn ja, dann in welcher Dosis bitte? Sind sie immer gesund?

Vitamin D

Vitamin D zum Beispiel ist derzeit der Star unter den Mega-Vitaminen und allgemein bekannt als das Sonnenschein-Vitamin. Dabei ist Vitamin D gar kein Vitamin, sondern ein Hormon. Es wird bis zu 90% vom Körper selbst gebildet, wenn Sonnenlicht in Form von UV Strahlen auf die Haut trifft. Eine Unterversorgung tritt höchstens im Winter bei älteren Menschen auf, die sich wenig im Freien aufhalten. Ein erhöhter Bedarf an Vitamin D in Kombination mit Kalzium besteht bei Knochenschwund und Sturzgefahr. Denn Vitamin D hilft älteren Menschen bei Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Auch soll nach neuen Studien dieser chemische Schutzengel auch gegen Brust-, Kolon- und Bauspeicheldrüsenkrebs wirken.
Doch langes Sonnenbaden bedeutet nicht automatisch mehr Vitamin D. Im Grunde sollte dem Körper eine relativ geringe Sonnenbestrahlung von dreimal 15 Minuten pro Woche ausreichen, um die benötigte Vitamin D Menge bereitzustellen. Auch wird in einer anderen Studie behauptet, dass zuviel Vitamin D und Kalzium Demenz verursachen könnte.

Könnte daher nicht auch Vitamin D, derzeit hochgejubelt wie einst die Wundermittel Betacarotin, Vitamin A, C und E, sich später auch als schädlich entpuppen? Laut einer Meta Analyse aus Dänemark, die vor kurzem veröffentlicht wurde, würde eine tägliche Überdosierung von Vitaminen das Leben nicht verlängern, sondern verkürzen.

Vitamin C

Vitamin C ist vielleicht das am meisten gekaufte Vitamin. Rein zufällig gelang es 1928 die sogenannte Ascorbinsäure aus der Paprikaschote zu isolieren. Das Vitamin C war gefunden! Die Paprikaschote erlangte dadurch Weltruf als Vitamin-C-Bombe und Professor Albert von Szent-György  bekam für die Entdeckung des Vitamin C den Nobelpreis.

So richtig populär machte das Vitamin C jedoch ein anderer berühmter Wissenschaftler. Er meinte, Dank Vitamin C so alt und fit zu sein. Sein Name - Linus Pauling – ist im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit immer noch mehr mit dem Vitamin C assoziiert als mit seinem Friedens-  und dem Chemienobelpreis. Linus Pauling gilt als der Vater der Orthomolekular-Medizin. Er hatte 18 Gramm Vitamin C täglich zu sich genommen. Das entspricht dem Vitamin C Gehalt von 330 Orangen. Er wurde dabei 93 Jahre alt. Ob er trotz oder wegen dieser Megadosis so alt wurde, ist jedoch umstritten. Die Ansicht von  Pauling, dass nur zusätzliche langfristige Einnahme von großen Mengen Vitamin C ein langes und gesundes Leben garantiert, gilt heute längst als überholt.

Denn bereits 3 Orangen enthalten genügend Vitamin C für den ganzen Tag. Genau wie 150 g Kirschen oder Erdbeeren. Kalzium und ein bisschen Zink gibt es obendrein dazu. Wer die täglich empfohlene Dosis von 150 mg deutlich überschreitet, riskiert unter Umständen Nierensteine. 
Viele meinen, man könne sich vor einer  Erkältung und einer Ansteckung mit den tückischen Viren durch die Einnahme von hochdosiertem Vitamin C schützen. Doch selbst das wird heutzutage von manchen Forschern bestritten. Man könne damit nicht die Häufigkeit von Erkältungen, sondern höchstens die Krankheitsdauer und die Heftigkeit beeinflussen.

Vitamin C ist wasserlöslich. Überschüssiges scheidet der Körper bestenfalls wieder aus. Doch Substanzen, die in kleinster Dosierung bereits physiologische Wirkung entfalten, sind in hoher Dosierung deshalb nicht automatisch unschädlich, lauten die Warnungen. Und viel Vitamin C, ebenso wie zu viel von anderen Antioxidantien, könnte den oxidativen Stress erhöhen, statt ihn zu senken. Also prooxidativ statt antioxidativ wirken und das Rosten daher noch beschleunigen.

Vitamin E

Seit Jahrzehnten greifen Millionen von Menschen begeistert nach Vitamin-E-Kapseln. Denn, so der weit verbreitete Glaube, das Vitamin beschert Höhenflüge im Sexualleben und fördere die Potenz. Das aber ist ein Irrglaube. Es galt vor allem als „Fortpflanzungsvitamin“, weil Wissenschaftler Anfang der 20-er Jahre beobachtet hatten, dass Laborratten sich nicht vermehrten, wenn ihrem Futter dieser Stoff fehlte. Die Substanz wurde dann aus Weizenkeimölen isoliert und bekam einfach aus systematischen Gründen, da kurz zuvor das Vitamin D entdeckt worden war, den Namen Vitamin E.

Der chemische Fachausdruck alpha-Tocopherol (von griechisch tokos - Geburt und pherein – tragen) sagt etwas über die Wirkung des Vitamins aus, zumindest bei Ratten. Bei Menschen ist diese Wirkung bis heute nicht bewiesen.

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, das im Fettgewebe und in den Zellmembranen aufgenommen wird. Es wirkt ebenso wie das Vitamin C antioxidativ. Doch der Begriff Vitamin E beinhaltet eine Gruppe von insgesamt 8 Substanzen, 4 Tocopherole  - Alpha, Beta, Gamma und Delta und 4 Tocotrienole. Wie die alle im Organismus zusammenwirken, ist noch nicht ganz geklärt. Am besten untersucht ist bisher die aktivste Form des Vitamin E im menschlichen Organismus, das Alpha Tocopherol. Ausschlaggebend ist das Verhältnis zwischen Alpha und den anderen Substanzen im Vitamin E. Deshalb ist es am günstigsten, wenn man die gesamte Palette der E Vitamine aus natürlichen Quellen zu sich nimmt. Den höchsten Gehalt an Vitamin E weisen Pflanzenöle auf: vor allem Weizenkeim-, Raps-, Soja- und Olivenöl. Aber auch Mandeln und Haselnüsse sowie Avocado sind reich an Vitamin E.

Da Vitamin E zu den fettlöslichen Vitaminen gehört und diese sich im Fettgewebe und der Leber anreichern, kann es durch die Einnahme von hohen Dosen zu potentiell schädlichen Konzentrationen im Körper kommen. Bereits eine der handelsüblichen Kapseln von je 400 Einheiten (etwa 268 mg) überschreitet bei weitem die hierzulande empfohlene Dosis. Mit 150 g Studentenfutter wäre der tägliche Bedarf von 15 mg Vitamin E leicht gedeckt.


Vitamin A

Auch Vitamin A  ist ein fettlösliches Vitamin und besonders beliebt bei Frauen. Denn Vitamin A oder Retinol ist ein Vitamin im Dienste der Schönheit. Bei Mangel an Vitamin A kommt es zu Trockenheit der Haare,  Haut, Nägel und Augen. Viele Hautcremes enthalten deshalb Retinol. Fehlt Vitamin A, kann das Lichtempfindlichkeit, verringerte Sehschärfe oder Nachtblindheit bedeuten. Allerdings: Hohe Mengen Vitamin A sind toxisch.

Eine Vorstufe des Vitamin A ist das Beta-Karotin. Da Betakarotin nur bei Bedarf in Retinol umgewandelt wird, galt es bisher als unbedenklich. In pflanzlicher Form ist es allemal gesund. Karotten, Tomaten, rote Paprika, rote Melone und Salate enthalten Betakarotin. Doch Studien bei Rauchern haben gezeigt, dass hohe Mengen künstlichen Betakarotins statt das Lungenkrebsrisiko zu vermindern, es noch erhöht haben. Dabei ist Rauchen ein Vitaminkiller. In jedem Zug einer Zigarette stecken Billionen freier Radikale.

Sauerstoff, die Quelle unseres Lebens, hat 2 Gesichter. Er kann auch Gift sein. Mit dem Sauerstoff gelangen auch freie Radikale in den Blutkreislauf und können schwere Schädigungen an den Zellen auslösen. Das Provitamin A in Form von Betakarotin, die Vitamine C und E, sowie das Spurenelement Selen sind die Schutzpolizisten im Körper, sie zählen zu den wichtigsten Antioxidantien und Radikalfängern.

Laut der neuen dänischen Meta Analyse jedoch stieg die Sterblichkeitsrate bei hoher Dosierung von
Vitamin E um         4%,
bei Betakarotin um 7%,
bei Vitamin A um  16%.
Nur bei Vitamin C und Selen war dies nicht der Fall.

Diese Ergebnisse sind umstritten.

Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, sollte anstatt zu Nahrungsergänzungsmittel lieber zu reichlich Obst und Gemüse greifen. Pflanzliche Carotinoide richten in keiner Menge Schaden an.


Tanja

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Vitamine allgemein
« Antwort #2 am: 18. April 2008, 00:03 »
Es gibt wahrscheinlich tausende Studien zur Einnahme von Vitaminen, die meisten positiv, manchmal negativ.
Hier las ich z.B. zu Blasenkrebs überaus positiv:
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,701.msg1577.html#msg1577

Nachstehende jetzige Studie rückt "allgemeine Vitaminzufuhr" sehr kritisch ins Licht!


Meta-Analyse: Antioxidative Vitamine erhöhen Sterblichkeit

Kopenhagen – Die Einnahme von Vitaminen kann das Leben nicht verlängern. Die neueste Analyse der Cochrane Collaboration zeigt für einige antioxidative Vitamine erneut einen Anstieg der Sterblichkeit. Bei vielen Stoffwechselreaktionen entstehen freie Radikale, die Zellen schädigen.

Dieser oxidative Stress gilt als wesentlicher Faktor in der Pathogenese von Herzkreislauferkrankungen und Krebs. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Einnahme von antioxidativen Vitaminen diese Schäden verhindern kann. Die Wirkungen von Vitamin A, C und E, Beta-Caroten und Selen im Körper sind komplex und neben gesundheitsfördernden sind auch potenziell schädliche Wirkungen beschrieben.

Vor drei Jahren war die Gruppe um Goran Bjelakovic von der Universität Kopenhagen zu dem Ergebnis gekommen, dass einige antioxidative Vitamine das Risiko von gastrointestinalen Krebserkrankungen erhöhen (Lancet 2004; 364: 1219-28). Im letzten Jahr publizierte die Gruppe im Amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2007; 297: 842-857) eine Meta-Analyse, die sogar auf einen allgemeinen Anstieg der Sterblichkeit bei Menschen hinwies, die regelmäßig Supplemente mit Beta-Caroten, Vitamin A oder Vitamin E einnahmen.

Der damaligen Untersuchung lagen 14 randomisierte Studien mit mehr als 170.000 Teilnehmern zugrunde. Jetzt erweiterten die Forscher ihre Datenbasis auf 67 Studien mit 232.550 Teilnehmern, ohne dass sich ihr Ergebnis wesentlich verändert hätte. Es gebe keinen Hinweis, dass gesunde Menschen irgendeinen Vorteil von der Einnahme von antioxidativen Vitaminen haben, schreiben die Autoren.

Im Gegenteil. Die negativen Ergebnisse für Beta-Caroten , Vitamin A oder Vitamin E wurden bestätigt: Supplemente mit Vitamin A erhöhten das Sterberisiko um 16 Prozent (relatives Risiko RR 1,16; 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,10-1,24), bei Beta-Caroten stieg die Mortalität um sieben Prozent (RR 1,07: 1,02-1,11) und bei Vitamin E um vier Prozent (RR 1,04; 1,01-1,07). Auch für Vitamin C zeigt sich ein negativer Trend (RR 1,06; 0,94-1.20), der jedoch nicht signifikant war. Hier besteht nach Ansicht von Bjelakovic weiterer Studienbedarf. Das trifft auch auf Selen zu, dessen Einnahme mit einer leichten, aber ebenfalls nicht signifikanten Reduktion des Sterberisikos assoziiert war (RR 0,90; 0,80-1,01).

Die Studie schließt nicht aus, dass Vitamine bei Mangelzuständen oder bei einzelnen Erkrankungen eine positive Wirkung haben, was jedoch zu beweisen wäre. Für Beta-Caroten ist dieser Beweis vor Jahren misslungen. In zwei randomisierten kontrollierten Studien erhöhte Beta-Caroten das Lungenkrebsrisiko von Rauchern.

16.4.08, aerzteblatt.de

Geri

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Vitamine nur gezielt einnehmen – neue Online-Analyse hilft dabei
« Antwort #3 am: 21. April 2008, 01:23 »
Vitamine nur gezielt einnehmen – neue Online-Analyse hilft dabei

Vitalbedarf.de - ermitteln Sie Ihren individuellen Vitalbedarf

Das neue Internetportal vitalbedarf.de bietet jetzt die kostenlose Möglichkeit eines hochwertigen Gesundheits-Checks: Die individuelle Analyse der Ernährungs- und Lebensweise ermöglicht gesundheitsbewussten Menschen, den persönlichen Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Co. und eventuell vorhandene Lücken zu ermitteln.

Die "Gesellschaft für individuellen Vitalbedarf“ wurde von ihrem Gründer
Dr. Jürgen Wolf im Jahr 2007 ins Leben gerufen, weil er trotz intensiver Beschäftigung mit Nahrungsergänzung, Vitalstoffen und der Vielzahl der Angebote im Markt keinen Anbieter fand, der seinen hohen Ansprüchen genügte. Gemeinsam mit führenden Experten auf dem Gebiet der Vitalstoffe, bestehend aus Medizinern, Apothekern und Ernährungswissenschaftlern aus Universität und Praxis, entwickelte ein professionelles Team in einjähriger Entwicklungsarbeit das Konzept von "Vitalbedarf", um die Ansprüche des Gründers in die Realität umzusetzen. Seit Anfang April 2008 ist das Angebot unter www.vitalbedarf.de erreichbar.

Was sind Vitalstoffe?
Unter Vitalstoffen versteht man Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie pflanzliche und tierische Mikronährstoffe, die man für einen reibungslosen Ablauf der Lebensfunktionen benötigt, aber oft nicht selbst herstellen kann. Der Mensch ist also darauf angewiesen, diese Vitalstoffe mit der Nahrung aufzunehmen – oder eben konzentriert über entsprechende Nahrungsergänzungsmittel. Insbesondere gesundheitsbewusste Menschen nutzen solche Nahrungsergänzungspräparate gerne und kommen damit der Forderung der Gesundheitspolitik nach, jeder Einzelne solle mehr Eigenverantwortung für seine Gesundheit übernehmen.


Vitalstoffe nur gezielt einnehmen!
Das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln wird immer unüberschaubarer. Der Durchschnittsbürger verliert mehr und mehr die Orientierung in diesem Dschungel, warnen Experten und weisen darauf hin, dass bei der Auswahl der optimalen Präparate die persönlichen Voraussetzungen, die jeder Verbraucher mitbringt, kaum berücksichtigt werden.
Durch Alter und Geschlecht, aber auch durch persönliche Lebensumstände und Ernährungsgewohnheiten weist jeder Mensch einen höchst individuellen Bedarf an Mikronährstoffen auf. Auch die Fähigkeit zur Aufnahme und Verarbeitung dieser Stoffe kann von Person zu Person sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Hier setzt das wegweisende Konzept des neuen Anbieters zur Optimierung der individuellen Vitalstoffversorgung an.

Auf der Website www.vitalbedarf.de findet man ein von Wissenschaftlern des Instituts für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaften der Universität Hohenheim entwickeltes Analyse- und Beratungsprogramm, mit dem jeder kostenlos seinen individuellen Vitalstoffstatus fundiert und mit wenig Zeitaufwand ermitteln kann. Es liefert umfangreiche, persönliche Ratschläge zur individuellen Ernährungs- und Lebensweise und – im Falle einer Vitalstoff-Unterversorgung – zur Nahrungsergänzung.

Für weitergehende Fragen zu den Analyseergebnissen bzw. Nahrungsergänzungsvorschlägen stehen geschulte Mediziner und Ernährungswissenschaftler des renommierten Kooperationspartners Deutsches Grünes Kreuz e.V. bereit, die man per E-Mail oder Telefon kontaktieren kann.

Das neue Internetportal vitalbedarf.de bietet jetzt die kostenlose Möglichkeit eines hochwertigen Gesundheits-Checks: Die individuelle Analyse der Ernährungs- und Lebensweise ermöglicht gesundheitsbewussten Menschen, den persönlichen Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Co. und eventuell vorhandene Lücken zu ermitteln.

Die "Gesellschaft für individuellen Vitalbedarf“ wurde von ihrem Gründer
Dr. Jürgen Wolf im Jahr 2007 ins Leben gerufen, weil er trotz intensiver Beschäftigung mit Nahrungsergänzung, Vitalstoffen und der Vielzahl der Angebote im Markt keinen Anbieter fand, der seinen hohen Ansprüchen genügte. Gemeinsam mit führenden Experten auf dem Gebiet der Vitalstoffe, bestehend aus Medizinern, Apothekern und Ernährungswissenschaftlern aus Universität und Praxis, entwickelte ein professionelles Team in einjähriger Entwicklungsarbeit das Konzept von "Vitalbedarf", um die Ansprüche des Gründers in die Realität umzusetzen. Seit Anfang April 2008 ist das Angebot unter www.vitalbedarf.de erreichbar.

Was sind Vitalstoffe?
Unter Vitalstoffen versteht man Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie pflanzliche und tierische Mikronährstoffe, die man für einen reibungslosen Ablauf der Lebensfunktionen benötigt, aber oft nicht selbst herstellen kann. Der Mensch ist also darauf angewiesen, diese Vitalstoffe mit der Nahrung aufzunehmen – oder eben konzentriert über entsprechende Nahrungsergänzungsmittel. Insbesondere gesundheitsbewusste Menschen nutzen solche Nahrungsergänzungspräparate gerne und kommen damit der Forderung der Gesundheitspolitik nach, jeder Einzelne solle mehr Eigenverantwortung für seine Gesundheit übernehmen.

Vitalstoffe nur gezielt einnehmen!
Das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln wird immer unüberschaubarer. Der Durchschnittsbürger verliert mehr und mehr die Orientierung in diesem Dschungel, warnen Experten und weisen darauf hin, dass bei der Auswahl der optimalen Präparate die persönlichen Voraussetzungen, die jeder Verbraucher mitbringt, kaum berücksichtigt werden.
Durch Alter und Geschlecht, aber auch durch persönliche Lebensumstände und Ernährungsgewohnheiten weist jeder Mensch einen höchst individuellen Bedarf an Mikronährstoffen auf. Auch die Fähigkeit zur Aufnahme und Verarbeitung dieser Stoffe kann von Person zu Person sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Hier setzt das wegweisende Konzept des neuen Anbieters zur Optimierung der individuellen Vitalstoffversorgung an.

Auf der Website www.vitalbedarf.de findet man ein von Wissenschaftlern des Instituts für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaften der Universität Hohenheim entwickeltes Analyse- und Beratungsprogramm, mit dem jeder kostenlos seinen individuellen Vitalstoffstatus fundiert und mit wenig Zeitaufwand ermitteln kann. Es liefert umfangreiche, persönliche Ratschläge zur individuellen Ernährungs- und Lebensweise und – im Falle einer Vitalstoff-Unterversorgung – zur Nahrungsergänzung.

Für weitergehende Fragen zu den Analyseergebnissen bzw. Nahrungsergänzungsvorschlägen stehen geschulte Mediziner und Ernährungswissenschaftler des renommierten Kooperationspartners Deutsches Grünes Kreuz e.V. bereit, die man per E-Mail oder Telefon kontaktieren kann.

Wer sich informieren will, kann dies über die Website www.vitalbedarf.de , über die E-Mail-Adresse service@vitalbedarf.de oder über die Service-Rufnummer 01805/8 90 10-10 tun.

Dr. Jürgen Wolf
Geschäftsführer
Gesellschaft für individuellen Vitalbedarf mbH

Tel. 0911 / 255 69 4-0
Fax 0911 / 255 69 4-28
mail: presse@vitalbedarf.de

Rückersdorfer Strasse 26
90552 Röthenbach a. d. Pegnitz

Die "Gesellschaft für individuellen Vitalbedarf“ wurde von ihrem Gründer
Dr. Jürgen Wolf im Jahr 2007 ins Leben gerufen, weil er trotz intensiver Beschäftigung mit Nahrungsergänzung, Vitalstoffen und der Vielzahl der Angebote im Markt keinen Anbieter fand, der seinen hohen Ansprüchen insgesamt genügte.

Gemeinsam mit führenden Experten auf dem Gebiet der Vitalstoffe, bestehend aus Medizinern, Apothekern und Ernährungswissenschaftlern aus Universität und Praxis, entwickelte er das Konzept von "Vitalbedarf", um diese Ansprüche in die Realität umzusetzen.

Was waren die Ansprüche?

Jeder Mensch hat einen unterschiedlichen Bedarf an Vitalstoffen, je nach Ernährungs- und Lebenssituation. Und jeder sollte nur die Nahrungsergänzung nehmen, die er wirklich braucht. Dem muss ein Angebot zur Nahrungsergänzung Rechnung tragen können, indem es den individuellen Bedarf ermittelt und darauf zugeschnittene Angebote macht. Vitalstoffe „von der Stange“ genügen dem nicht.

Bei solch elementaren Fragen wie die Förderung der Gesundheit ist eine fundierte Beratung, die dazu noch schnell und kostengünstig erhältlich ist, wichtig. Diese muss die Ernährungs- und Lebensweise des Einzelnen insgesamt behandeln und dazu entsprechende Ratschläge geben, und darf nicht allein den Verkauf von Produkten zum Ziel haben. Wenn jemand schon heute gesund lebt, braucht er keine Nahrungsergänzungsmittel, und darf dann auch keine „angedreht“ bekommen.

Die Produkte müssen nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Ernährungsmedizin entwickelt sein. Überdosierungen müssen unbedingt verhindert werden. Man sollte die Vitalstoffe mit einem guten und sicheren Gefühl zu sich nehmen können.

Die Herstellung der Produkte hat höchsten Qualitäts- und Reinheitsvorschriften zu entsprechen und sollte nach Möglichkeit in Deutschland erfolgen.

Das hochwertige Produktprogramm muss durch einen exzellenten Service begleitet werden. Meist wird man bei Angeboten zur Nahrungsergänzung „allein“ gelassen, wenn man die Produkte im Haus hat. Weitergehende Beratung, und Information, also eine dauerhafte Begleitung, sind aber gerade bei solchen Gesundheitsthemen wichtig!

Mit der Umsetzung dieser Leitlinien soll dem gesundheitsbewussten Verbraucher eine seriöse Orientierung und Beratung im undurchschaubaren "Dschungel" der Nahrungsergänzung gegeben werden

www.vitalbedarf.de

Dietmar E.

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Vitamine - Fragliche Karzinomprävention
« Antwort #4 am: 05. November 2008, 22:56 »

5.11.08


Folsäure und B-Vitamine schützen nicht vor Krebs



Folsäure, Vitamin B6 und B12 wird eine wichtige Rolle in der Krebsprävention nachgesagt.
Eine aktuelle US-amerikanische Untersuchung räumt mit dieser Annahme auf.

Rund ............

http://www.aerztlichepraxis.de/artik...2589359251.htm
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Gitti

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Alle Vitamine stärken die Körperabwehr ...............
« Antwort #5 am: 09. November 2008, 11:28 »


Alle Vitamine stärken die Körperabwehr - Experten sagen: stimmt nicht


Tomaten sollen vor Tumoren schützen, Joghurts das Immunsystem anregen, Vitamine vor Erkältungen bewahren: Werbeversprechen oder Wirklichkeit? Wissenschaftlich bewiesen ist jedenfalls nur wenig.

Vitamine, so die verbreitete Meinung, sind immer gesund: Sie helfen gegen Erkältungen und beugen Krebs vor. Fachleute widersprechen dem heftig: "Die vermehrte Einnahme von Betakarotin beispielsweise kann das Risiko für Lungenkrebs erhöhen", sagt Jürgen Schrezenmeir vom Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe.

Betacarotin wird im Körper in Vitamin A umgewandelt: Offenbar sind Vitamine oder Vorstufen davon nicht immer gesund. Das gilt besonders für Raucher. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin hat daher die erlaubte Menge an Betakarotin in Nahrungsergänzungs-Mitteln seit dem Jahr 2005 begrenzt.

Umstritten: Tomaten als Krebsschutz

Tomaten machen unser Immunsystem gegen Krebszellen fit, haben Wissenschaftler herausgefunden. In einigen Studien wurde die stärksten Effekte bei Prostata-Krebs, Tumoren der Bauchspeicheldrüsen, Eierstock-Krebs und Magen-Karzinomen nachgewiesen.

Die Gründe dafür sind Wissenschaftlern noch unbekannt. Eine Rolle könnte Lycopin spielen, eine Substanz, die in Tomaten in hohen Konzentrationen enthalten ist. Sie wirkt als Radikalenfänger: Sie neutralisiert Stoffe, die bei Alterungsprozessen von Zellen beteiligt sind.

Allerdings kommen die einzelnen Studien zu widersprüchlichen Ergebnissen. Deshalb hat die US-amerikanische Zulassungsbehörde Food an Drug Administration (FDA) davon abgesehen, Tomaten oder Tomatensauce als Vorbeugung gegen verschiedene bösartige Tumore zu empfehlen.

Weiter.............
http://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/:Ern%E4hrung-Immunsystem-Kann-Essen/615759.html

Werner

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Welche Vitamine schützten - nicht?
« Antwort #6 am: 18. November 2008, 09:26 »
Ärzte Zeitung, 18.11.2008

Vitamine C und E beugen nicht Krebs vor

BOSTON (ars). Die Vitamine C und E nutzen weder zur Prävention von Krebs allgemein noch von Prostatakrebs im Besonderen.

Das berichtete bei einem AACR-Symposium Dr. Howard Sesso aus Boston, der von 15 000 Ärzten über zehn Jahre Daten gesammelt hatte.

Fast 2000 erkrankten an Tumoren, davon die Hälfte an denen der Prostata, 523 mit Placebo und 490 mit Verum - ein nichtsignifikanter Unterschied. Die Dosis betrug abwechselnd 400 IE Vitamin E und 500 mg Vitamin C täglich.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/prostatakrebs/default.aspx?sid=521694

Tanja

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Vitamine - kein Schutz vor Krebs
« Antwort #7 am: 26. November 2008, 00:21 »
23. November 2008

Nachdem seit Jahrzehnten gepredigt wird, dass es möglich ist, mit der Zuführung von Vitaminen die Entstehung von Krebs zu verhindern, hat eine aktuelle Langzeitstudie nun Gewissheit geschaffen. Über zehn Jahre wurden rund 15.000 Probanden regelmäßig untersucht.

Ein Glas heiße Zitrone, der Klassiker unter den Vitamin-C-Lieferanten. Eine Langzeitstudie hat bewiesen, dass Vitamin C und E keine krebspräventive Wirkung haben.

Washington - Auf der 7. jährlichen internationalen Konferenz zur Krebsprävention wurde eine Studie vorgestellt, während der fast 15.000 männliche Ärzte über einen Zeitraum von mindestens acht Jahren regelmäßig untersucht wurden. Zum Zeitpunkt des Studienbeginns waren sie mindestens 50 Jahre alt. Die Studie beweist, dass die Langzeiteinnahme von Vitamin E keinen positiven Effekt gegen Prostatakrebs hat. Ebenfalls nachgewiesen wurde, dass die Langzeiteinnahme von Vitamin C keinen Effekt gegen Krebs im allgemeinen hat.

Studienleiter Howard D. Sesso fasst die Ergebnisse zusammen: “Nach fast zehn Jahren ergänzender Einnahme von Vitamin E oder C konnten wir keinen Beweis finden, der die These der Krebsprävention durch Vitaminen unterstützt.” Ergänzend fügt er hinzu, dass zwar keines der beiden Vitamine einen positiven Effekt gehabt habe, aber geschadet hätten sie auch nicht.

Kein reduziertes Krebsrisiko

Der Grund für die Studie waren vorhergehende Studien und Beobachtungen, die von krebspräventiven Erfolgen einer vitaminreichen Diät berichteten und so die Vermutung nahe legten, dass die zusätzliche Einnahme von Vitaminen einen Schutz vor Krebs haben könne. Daher bekamen die Probanden entweder jeden zweiten Tag 400 Internationale Einheiten (IE) Vitamin E, täglich 500 Milligramm Vitamin C oder ein Placebo. Nach acht Jahren wurde bei rund 2000 Probanden Krebs diagnostiziert, etwa die Hälfte von ihnen hatte Prostatakrebs. Weder Vitamin C noch E reduzierte das Risiko von Prostatakrebs oder anderen Krebsarten wie Darmkrebs oder Lungenkrebs.

Von den Männern aus der Vitamin-E-Gruppe bekamen 490 Prostatakrebs, von denen, die nur Placebos bekommen hatten, wurde er bei 523 Männern gefunden. Insgesamt gab es 978 Krebsfälle in dieser Gruppe gegenüber 965 in der Placebogruppe. Ähnlich sah das Ergebnis in der Vitamin-C-Gruppe aus: 964 Krebsdiagnosen stehen 965 Fällen in der Placebo-Gruppe gegenüber. Basierend auf ihrer und anderen ähnlich gelagerten Studien konstatiert Sesso: “Wir sehen momentan keinen zwingenden Grund für eine zusätzliche Einnahme von Vitamin C oder E zur Krebsverhütung.”

Jutta

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Jetzt asuf einmal: Vitamin-Supplements schützen nicht vor Krebs
« Antwort #8 am: 10. Dezember 2008, 21:03 »
Vitamin-Supplements schützen nicht vor Krebs

10.12.08 - Eine Nahrungsergänzung mit den Vitaminen C und E sowie mit Selen zeigt keinerlei Effekt auf die Inzidenz von Prostatakrebs oder anderen Tumorerkrankungen. Das belegen zwei groß angelegte Studien.

http://www.aerztlichepraxis.de/artik...2289194538.htm

Evi

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Multivitamine nicht sinnvoll bei Erkältung
« Antwort #9 am: 14. Dezember 2008, 19:49 »

Multivitamine nicht sinnvoll 
 
Viele Kinder haben im Winter eine Erkältung nach der anderen und das Naselaufen scheint kein Ende zu nehmen. Aufgrund dessen herrscht bei Herstellern von Multivitaminsäften und –tabletten Hochkonjunktur. Doch diese helfen nicht sonderlich dabei, das Immunsystem der Kleinen zu unterstützen und sind darüber hinaus recht teuer. Viel besser hingegen beugt man der Infektanfälligkeit mit frischem Obst oder auch frischgepressten Obst- und Gemüsesäften vor.

Im Übrigen sind vier bis neun Infekte im Jahr bei Säuglingen und Kleinkindern und bis zu fünf bei Schulkindern ganz normal. Diese im Vergleich zum Erwachsenen sehr hohe Anfälligkeit ist auf das noch „unreife“ Immunsystem von kleinen Kindern zurückzuführen. Viele Krankheitserreger sind für den jungen Körper neu, werden also noch nicht erkannt und können daher nicht sofort bekämpft werden.
 
 Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion 
 

Dietmar E.

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Multivitamine - noch in Aktion
« Antwort #10 am: 20. Dezember 2008, 16:13 »

Der Nutzen über die Einnahme von Multivitamine ist von Studie zu Studie anders.

Wie in den Selbsthilfegruppen berichtet wurde, bekommt man bis 31.12.08

in den Ö. Apotheken statt 100 St. bereits 130 Stück "Centrum, Generation 50+"


Das Angebot gilt auch, wenn es jetzt bestellt und erst im Jänner ausgefolgt wird.

Mitglieder der Selbsthilfegruppen bekommen noch

bis 30.12.08 - bei Bestellung unter kontakt@krebspatient.at - 10 %.

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Re: Vitamine allgemein: Zur Erinnerung
« Antwort #11 am: 24. Dezember 2008, 11:28 »
Zur Erinnerung
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Sissi

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12/02/09,08:02

Elsevier

Von Mary Ann Moon

Multivitaminpräparate beeinflussen das Risiko für Krebs und CVD bei postmenopausalen Frauen nicht


Aus einer aktuellen Studie mit mehr als 160.000 Frauen wird berichtet, dass Multivitaminpräparate einen geringen oder gar keinen Einfluss auf das Risiko für Krebs oder kardiovaskuläre Erkrankungen haben. (Photo Credit: Graça Victoria/iStockphoto.com).

Die Einnahme von Multivitaminpräparaten verändert das Risiko für eine Reihe häufiger Krebserkrankungen und kardiovaskulärer Probleme oder Tod bei postmenopausalen Frauen nicht, wie es in einem Artikel heißt, der am 9. Februar in den Archives of Internal Medicine erschienen ist.

Daten zu 161.808 Frauen, die an der Women’s Health Initiative teilnahmen, “lieferten überzeugende Beweise dafür, dass die Einnahme von Multivitaminpräparaten [in dieser Population] nur geringen oder gar keinen Einfluss auf das Risiko für Krebs oder CVD hat", erklären Dr. Marian L. Neuhouser vom Fred Hutchinson Cancer Research Center, Seattle, und ihre Kollegen.

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=8&profileAOIName=Allgemeinmedizin&articleItemId=61908c5bcb873cc08057f98310817ea4

Dietmar E.

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Beeinflussung des Vitaminstatus durch Arzneimittel
« Antwort #13 am: 28. Juli 2009, 01:14 »
Oft vergessen: Beeinflussung des Vitaminstatus durch Arzneimittel

Arzneimittel und Vitamine begegnen sich im Organismus bei Resorption, Verteilung, Metabolisierung und Elimination. Interaktionen können sowohl die Wirkung des Arzneimittels als auch die physiologische Funktion des Vitamins stören.

Risikogruppen

Besonders bei bereits bestehender unzureichender Nährstoffversorgung sowie bei Langzeit- und Polypharmakotherapie sind Interaktionen zwischen Arzneimitteln und Vitaminen relevant und sollten in die Therapieüberlegungen einfließen. Dies betrifft beispielsweise chronisch Kranke unter Dauermedikation und ältere, multimorbide Menschen, die mehrere Medikamente benötigen. Auch Personen, die gewohnheitsmäßig z. B. Antazida, Laxanzien und Analgetika einnehmen, tragen ein erhöhtes Risiko für Störungen des Vitaminstoffwechsels.

Zahlreiche Medikamente beeinflussen über verschiedene Mechanismen Resorption und Stoffwechsel der B-Vitamine Folsäure, Vitamin-B6 und Vitamin-B12 und erhöhen damit potentiell den Serumspiegel des Risikomarkers Homocystein (Tabelle 1). B-Vitaminmangel bzw. Hyperhomocysteinämie sind mit einem erhöhten Herz-Kreislaufrisiko und mit pathobiochemischen Effekten auf das Zentralnervensystem assoziiert, die an der Progression neurodegenerativer Erkrankungen beteiligt sind [2, 3].

Tabelle 1: Potentielle Interaktionen zwischen Arzneimitteln und B-Vitaminen [1, 6]:
http://www.journalmed.de/wview.php?id=68
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Tanja

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5.7.10, Stuttgart: Vitamin - Unterversorgung?
« Antwort #14 am: 14. Juni 2010, 21:26 »
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=100614027 [ Pressemappe ]
pts100614027
Forschung/Technologie, Medizin/Wellness
Vitaminversorgung in Deutschland - ein Grund zur Sorge?
Universität Hohenheim veranstaltet am 5.7.2010 öffentliche Podiumsdiskussion
Stuttgart (pts/14.06.2010/16:28) - Öffentliche Podiumsdiskussion: Vitaminversorgung in Deutschland - ein Grund zur Sorge?

Debatte mit dem Herausgeber der Nationalen Verzehrstudie, dem Präsidenten der Dt. Gesellschaft für Ernährung, Ernährungsmedizinern u.a.

Montag, 05. Juli 2010 von 19:00 - 21:00 Uhr, LBBW-Forum, Landesbank Baden-Württemberg, Am Hauptbahnhof 2, 70173 Stuttgart

Zu wenig contra zu viel, als Zusatz notwendig versus schädlich: Die öffentliche Diskussion um Vitamine mutet wie ein Glaubenskrieg zwischen zwei Lagern an.

Zur fundierten Diskussion über das strittige Thema führt die Universität Hohenheim deshalb die führenden Köpfe aus Wissenschaft und wissenschaftlicher Politikberatung zusammen - darunter den Herausgeber der Nationalen Verzehrstudie, Prof. Dr. Gerhard Rechkemmer, und den Präsidenten der Dt. Gesellschaft für Ernährung, Prof. Dr. Peter Stehle.

Vitamine spalten die Nation - diese Schlagzeile könnte sich nahtlos in alle bisherigen widersprüchlichen Botschaften zu Vitaminen der letzten Jahre einreihen. Was sind denn Vitamine nun tatsächlich: Nährstoffe, mit denen wir in Deutschland eher über- oder eher unterversorgt sind?

Sind künstliche Vitamine als Zusatz zur Ernährung überflüssige bis schädliche Stoffe, die nur die Industrie bereichern? Oder handelt es sich um sinnvollen Gesundheitsschutz für das Individuum?

Fest steht: Zu wenig Vitamine schaden der Gesundheit unserer Bevölkerung. Aber haben wir überhaupt ein Problem mit Vitaminen und wenn ja wer, und welches?

Um diesen Fragen in allen Facetten Ziel führend nachzugehen, veranstaltet die Universität Hohenheim eine öffentliche Podiumsdiskussion, zu der neben Teilnehmern aus Wissenschaft bewusst auch Vertreter von Medien und Industrie beitragen.

Es werden debattieren:

Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Rechkemmer, Herausgeber der Nationalen Verzehrstudie, Präsident des Max-Rubner-Institut

Prof. Dr. rer. nat. Peter Stehle, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

Prof. Dr. med. H. K. Biesalski. Ernährungsmediziner, Universität Hohenheim

Prof. Dr. med. Berthold Koletzko, Pädiater, Universitätsklinikum München

Prof. Dr. med. Ralf-J. Schulz, Geriater, Universitätsklinikum Köln

Prof. Dr. med. Stephan C. Bischoff, Ernährungsmediziner, Universität Hohenheim

Dr. rer. nat. Manfred Eggersdorfer, Senior Vice President, DSM Nutritional Products

Dr. med. Felicitas Witte, Freie Journalistin.

Pressemitteilung der

UNIVERSITÄT HOHENHEIM

Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft
Prof. Dr. med. H.K. Biesalski
Garbenstrasse 30
70593 Stuttgart
Telefon: +49(0)711 - 459-24113/-22291
Fax: +49(0)711 - 459-23822

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49(0)711 - 459-22001/22003
Fax: +49(0)711 - 459-23289
E-Mail: presse@uni-hohenheim.de
Internet: http://www.uni-hohenheim.de
(Ende)


Aussender: UNIVERSITÄT HOHENHEIM - Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft
Ansprechpartner: Frau Dipl.-Biol. Jana Tinz
email: jana.tinz@uni-hohenheim.de
Tel. +49(0)711 - 459-22291

Geri

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Vitamine allgemein
« Antwort #15 am: 29. März 2011, 18:00 »


Vitamine? Ja, aber... sie können nützlich, überflüssig oder sogar schädlich sein - AUDIO =

OAS0001 5 CA 0127NAA 29.Mar 11

Vitamine? Ja, aber... sie können nützlich, überflüssig oder sogar schädlich sein =

AUDIO zu OTS - Vitamine - sie haben ein unglaublich positives Image und gelten als kleine Alleskönner, denn unser Körper braucht täglich eine Vielzahl an Vitaminen, damit wir gesund und fit bleiben. Unser Organismus kann bis auf wenige Ausnahmen Vitamine nicht selbst herstellen, sondern muss sie über die Nahrung aufnehmen, schreibt das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Und damit man besonders leistungsfähig bleibt, nehmen viele Menschen gerne noch eine tägliche extra Portion Vitaminpräparate. Aber hilft viel auch tatsächlich viel? haben wir den Chefredakteur und Allgemeinmediziner Dr. Andreas Baum gefragt.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110329_OTS0015/vitamine-ja-aber-sie-koennen-nuetzlich-ueberfluessig-oder-sogar-schaedlich-sein-audio

admin

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Multivitaminpräparate könnten Krebsrisiko senken
« Antwort #16 am: 27. Oktober 2012, 23:40 »



Multivitaminpräparate könnten Krebsrisiko senken / Aktuelle Studie zeigt acht Prozent weniger Krebsfälle bei Einnahme einer Kombination aus Vitaminen und Mineralstoffen.

Friedrichsdorf (Taunus) (ots) - Ein tägliches Multivitaminpräparat
könnte offenbar doch nützlich sein. Das jedenfalls zeigen die
jüngsten Ergebnisse einer amerikanischen Studie: Deren Teilnehmer,
die im Durchschnitt 11 Jahre lang jeden Tag eine Pille mit einer
Kombination aus Vitaminen und Mineralstoffen einnahmen, hatten ein um
acht Prozent geringeres Krebsrisiko als die Probanden aus der
Placebogruppe. Das Forscherteam unter Leitung von Dr. J. Michale
Gaziano vom Brigham and Women's Hospital in Boston hatte die Daten
von 14.641 männlichen US-Ärzten im Rahmen der so genannten
Physicians' Health Study II ausgewertet. Die Autoren der Studie sehen
in Multivitamin-/Mineralstoff-Präparaten durchaus ein Potential zur
ergänzenden Krebsvorbeugung bei Männern ab der Altersmitte. Letztlich
hätte die Studie auch gezeigt, dass die langfristige, regelmäßige
Einnahme des Multivitamins in der Studie sicher sei, so die
Wis-senschaftler.

In Kommentaren zu der Studie betonten Experten, dass eine Reduktion
des allgemeinen Krebsrisikos von acht Prozent ein beachtlicher Faktor
sei: Betrachte man allein die 1,6 Millionen neuer Krebsfälle pro Jahr
in den USA, so würde dies dort jährlich 130.000 Krebsfälle weniger
bedeuten.

In Deutschland steigt die Zahl der Krebsfälle ständig. Allein im Jahr
2008 ekrankten nach aktueller Schätzung des Berliner
Robert-Koch-Instituts (RKI) hierzulande rund 470.000 Menschen neu an
dieser Krankheit. Das sind bis zu 80.000 mehr als zehn Jahre zuvor.
Für 2012 rechnet das RKI mit knapp 490.000 neuen Krebserkrankungen.
Könnte man davon acht Prozent verhindern, beträfe dies 39.300
Menschen - ganz zu schweigen von den Kosten, die diese
Krankheitsfälle für das Gesundheitswesen bedeuten würden.

Die Wissenschaftler aus den USA erläuterten ferner, dass
Vitaminpräparate keinesfalls einen gesunden Lebensstil und
ausgewogene Ernährung ersetzen könnten. Jedoch leisteten
Multivitaminpräparate einen kosten-günstigen, sicheren Beitrag zur
Gesunderhaltung.

Quelle:

Gaziano J. M. et al. Multivitamins in the Prevention of Cancer in Men
- The Physicians' Health Study II Randomized Con-trolled Trial. JAMA.
Published online October 2012.

Josef

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Machen künstliche Vitamine krank? Die Vitaminfalle
« Antwort #17 am: 01. November 2012, 16:13 »



Machen künstliche Vitamine krank? Die Vitaminfalle

Sendung vom Dienstag, 9.10. | 0.40 Uhr | SWR Fernsehen

Vitaminpräparate sollen Mangelerscheinungen vorbeugen. Anhand wissenschaftlicher Studien kommt man allerdings zu anderen Ergebnissen.

Vitaminpräparate sollen Mangelerscheinungen vorbeugen. Anhand wissenschaftlicher Studien kommt man allerdings zu anderen Ergebnissen.

Mit Vitaminen tut man sich etwas Gutes. Und wer nicht genügend Obst und Gemüse isst, für den gibt es ja Ersatz in Form von Brausetabletten oder Pillen. Schon lange mahnen Wissenschaftler, dass dies so nicht stimmt: Kein Mensch braucht bei normaler Ernährung ergänzende Vitamine.

Künstliche Vitamine machen krank?

Paprika statt Pillen

    Paprika statt Pillen ...

Jetzt aber gibt es alarmierende neue Fakten: Immer mehr Studien zeigen, dass zu viel künstliche Vitamine sogar krank machen und Krebs auslösen können. Was ist dran an diesen Gefahren? Und drohen sie nur bei hochdosierten Brausetabletten oder auch schon durch Lebensmittel mit Vitaminzusatz? Viele Theorien über die segensreiche Wirkungsweise von Vitaminen jedenfalls scheinen nicht mehr haltbar zu sein.

Ein Film von Frank Wittig

http://www.swr.de/betrifft/vitamin-brausetablette-kuenstlich-krebs/-/id=98466/nid=98466/did=5894268/xp9gju/
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

admin

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Vitamine und Mineralstoffe - gesund oder gefährlich?
« Antwort #18 am: 02. Mai 2013, 13:37 »


Der Gesundmacher: Vitamine und Mineralstoffe - gesund oder gefährlich?

Jeder dritte Deutsche kauft Nahrungsergänzungsmittel. Die Versprechen sind endlos: "für mehr Energie", "zur Steigerung der Leistungsfähigkeit" oder "gegen Müdigkeit" ist auf den Packungen zu lesen. Aber können die Mittel wirklich halten, was sie vorgeben zu leisten?
Dr. Carsten Lekutat mit der Fussballmannschaft des SV Essen-Burgaltendorf; Rechte: WDR / Solis TV

Dr. Carsten Lekutat macht mit der Mannschaft des SV Essen-Burgaltendorf ein Experiment.
Bild vergrößern   

Der "Gesundmacher" Dr. Carsten Lekutat zeigt, welche Produkte wirklich gut für uns sind. Wirken teure Mittel besser als die billigen vom Discounter?

Und was ist von Vitaminpillen aus dem Internet zu halten: Im World Wide Web werden hunderte Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Diesen unübersichtlichen Markt nutzen auch schwarze Schafe. Die Mittel sind oft zu hoch dosiert, Gesundheitsgefahren drohen. Die Händler setzen das Wohlergehen ihrer Kunden aufs Spiel. Dr. Carsten Lekutat auf den Spuren eines unseriösen Anbieters.

Außerdem: der große Ernährungstest. Wie gesund essen wir wirklich? Eine Familie aus Duisburg macht den Test. Muss es immer Vollkorn, Obst und Gemüse sein, oder reicht normales Essen aus, um unseren Nährstoffgehalt zu decken? Doktor Lekutat rechnet nach - mit überraschendem Ergebnis.

Und: Wirkung ohne Wirkstoff - Das Placebo-Experiment. Der "Gesundmacher" wagt mit einem selbstgebastelten Schein-Medikament den Versuch.

6-teilige Reihe mit: Dr. Carsten Lekutat
Redaktion: Klaus Brock

Weitere Folgen bis zum 3. Juni 2013,
montags um 20.15 Uhr im WDR Fernsehen.

http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/fernsehen/13/04/29_2015_w.php5

Gitti

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Vitamine allgemein
« Antwort #19 am: 02. Oktober 2016, 11:25 »

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Vitamin D3 und/mit K2
« Antwort #20 am: 08. Januar 2022, 19:03 »
22 339




Hast du damit Erfahrung?

Wie waren deine (Gratis)Laborwert von Vit.D, B12, etc.?

Schaust du diese überhaupt an, und wie veränderst du diese ins Positive?


Emails an Admin Dietmar Erlacher, info@krebsforum.at


Infos: https://www.vitaminexpress.org/at/vitamin-d3-5000-plus-k2-200-vitamin-d-kapseln?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=AT%20%7C%20Vitamin&gclid=EAIaIQobChMIh-Looa-i9QIVFo9oCR1G7QVREAAYASAAEgIkgvD_BwE