Autor Thema: A U F R U F zur anonymisierten Mitteilung  (Gelesen 10162 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 5.032
  • Geschlecht: Männlich
A U F R U F zur anonymisierten Mitteilung
« am: 12. September 2007, 00:28 »

DAS  AKH  RUFT  zum Geschlechterk(r)ampf!   



Warum gibt es nach 10 Jahren friedlichem Miteinander 

einen Geschlechterkampf am AKH?

Frauen werden an der hervorragenden Komplementärmedizinischen Abteilung behandelt -

Männer
bekommen KEINEN Termin.


Was bekamst du für eine Antwort, wenn du, männlich

1. bei der Komplementärmediz. Abt. tel. um einen Termin gefragt hast (Tel. 01-40400-0) ???

2. Was bekamst du für eine Antwort, wenn du (ambulant, stationär ?) an

"deiner" Tumorstation (Urologie, Pulmologie, Dermatologie ...., nach einer

komplementärmediz. Unterstützung gefragt hast?


Es ist wichtig! Bitte melde dich mit deiner Erfahrung dazu:

kontakt@krebspatient.at - 0650-577-2395
« Letzte Änderung: 12. September 2007, 00:57 von admin »

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 5.032
  • Geschlecht: Männlich
Die Krebshilfe, nur 100 m weg vom Geschehen, mußte ich erst darauf aufmerksam machen
über den unguten Zustand für Männer. Ich erfuhr es auch erst durch Betroffene,
die sich um Hilfe an uns wandten.

Der Ärztliche Leiter aber tut so, als ob nichts wäre. Naja, für ihn nicht,
er ist - hoffentlich - nicht an Krebs erkrankt, der Herr Prof. Dr. R. Krepler. Ich wünsche ihm
ein langes Leben ohne Krebs, ohne der Notwendigkeit die Komplementärmediz.
Abteilung (nur mehr für Frauen) in seinem AKH aufsuchen zu wollen.
Aber er ist glaublich erst 55; da kann noch viel passieren, gerade im urogenen Bereich! Der
Blasenkrebs entsteht durchschnittlich 27 Jahre bevor man ihn entdeckt, Herr Dr. Krepler.

Auf den Vorwurf, dass Frauen weiterhin die Kompl. Mediz. Abteilung aufsuchen können, Männer nicht,
geht er gar nicht ein.
Sollen etwa Männer zu Schamanen, zu deutschen Heilpraktikern die keinerlei mediz. Ausbildung
haben, oder dürfen österr. Männer nur die Dr. R. Vitamine aus Holland schlucken, und das war es?


Durch die Sperre der Kompl. Mediz. Abt. am AkH für Männer ist der Scharlatanerie ein
weiterer Nährboden zugeflossen. Angeblich verteilen Studenten schon dementsprechende
Flugzettel!
Auch in der Kronenzeitung war österreichweit am Sonntag ein
Viertelseiten-Inserat (die Vitaminpillen des Dr. R. heilen Krebs oder so ähnlich);
ist das die Alternative für Männer, nachdem Sie sie, Herr Dr. Krepler, ausgesperrt haben?
Haben Sie auch die letzte Samstag Krone gesehen, wo halbseitig die Urteilsveröffentlichung
gegen Dr. R. steht?
Und Sie verbieten es, dass nach über 10 Jahren bester Zufriedenheit, die Männer als
Krebspatienten von Ihren Spezialisten (Prof. Auerbach, MR. Dr. Hellan, etc.) behandelt werden.
Seien Sie froh, dass es neben dem skandalträchtigen Prof. Huber noch derart super Leute
am AKH gibt, wo Krebspatienten eine oft weite, äußerst beschwerliche Anreise in Kauf
nehmen (Anmerkung: Super-Pathologen laufen Ihnen anscheinend davon; warum wohl?)!

Schämen Sie sich! Gehen Sie mit Fendrich ins Kloster! Und ändern Sie dies sofort, dass wie früher
Frauen und Männer die Komplementärmedizinische Abteilung für Krebspatienten aufsuchen könnn!


Wörtlich meint dieser "Ärztliche Direktor" am 3.9., erhalten heute:

".... dass derartige Angebote im niedergelassenen Bereich (Anmerkung: außerhalb vom AKH) reichlich
anzutreffen sind und selbstverständlich alle Krebspatienten, die an Kliniken und Abteilungen des
Allgemeinen Krankenhauses in Behandlung stehen, eine diesbezügliche Beratung erhalten."

Eine Ungeheuerlichkeit, wenn Krebspatienten den Tatsachen - dem Tod - ins Auge sehen,
und der Ärztl. Direktor seine Augen schließt!

Eine Ungeheuerlichkeit, wenn sich gerade am letzten Donnerstag beim Krebspatienten-Treffen
totale Verzweiflung bei Männern auftat, weil man an den Fachabteilung am AKH nur streng
eingegrenzte Schulmedizin erhält, und lediglich erfährt:

Das komplementärmedizinische Zeug nutzt nichts - bei uns sind sie in besten Händen!


Dietmar Erlacher
« Letzte Änderung: 12. September 2007, 20:54 von admin »

Dietmar E.

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.889
  • Geschlecht: Männlich
AKH Wien ohne Komplementärmediz. Abt. für Männer
« Antwort #2 am: 17. Februar 2008, 00:01 »
Diese Woche hatten wir drei Anfragen zur Komplementärmerdizinischen
Abteilung am AKH Wien.

Leider muss ich erinnern an:
http://www.pte.at/pte.mc?id=94448

Es wurde zwar von Prof. Dr. Reinhard KREPLER, Ärztl. Direktor am AKH Wien gesagt,
die betreffende Abteilung übernehmen das. Das stimmt nicht! Bei Lungenkrebs, Prostatakrebs,
Blasenkrebs, Hautkrebs, Darmkrebs, Magenkrebs und weiteren Krebsarten erfolgt dies nicht,
wie uns betroffene Männer in den Selbsthilfegruppen regelmäßig mitteilten!


Bitte setze auch du dich dafür ein, dass das AKH auch für Männer wieder zugänglich ist,
dass jedes Bezirkskrankenhaus 2 x wöchentlich Komplementärmedizinische Sprechstunden hat!
Auch fordern wir ein Ende der Situation, dass in Österreich kein Rehabilitationszentrum eine
Urologische Abteilung hat, und es auch keinen Lehrstuhl für Komplementärmedizin an der Med. Univ. gibt!


Schreibe bitte Emails oder Faxe an das AKH, Dr. Krepler, Ärztlicher Direktor, oder an Mag.a StR.in Wehsely, BM. Stöger,
deinen Nationalräten in deiner Umgebung, den Medien, z. B.


werner.faymann@spoe.at, josef.proell@bmf.gv.at, alois.stoeger@bmg.gv.at, sonja.wehsely@spw.at, sabine.oberhauser@parlament.gv.at, gabriele.kotzegger@spoe.at, buergerservice@bmg.gv.at, klub@spoe.at, anfrage@oevpklub.at, erwin.rasinger@parlament.gv.at, parlamentsklub@fpoe.at, dagmar.belakowitsch-jenewein@fpoe.at,
parlamentsklub@bzoe.at, wolfgang.spadiut@parlament.gv.at, infopool@gruene.at, kurt.gruenewald@gruene.at
                   
post_akh_adr@akhwien.at; Reinhard.Krepler@akhwien.at, manfred.blasoni@akhwien.at, wolfgang.schuetz@meduniwien.ac.at, christine.perle@bmbwk.gv.at,
wilhelm.marhold@wienkav.at, susanne.herbek@wienkav.at, elisabeth.kromus@wien.gv.at, marianne.springerkremser@meduniwien.ac.at, christine.mannhalter@meduniwien.ac.at, ingrid.nikolay-leitner@bka.gv.at, gaw@bka.gv.at, post@wpa.wien.gv.at


Zum Beispiel:


Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Krepler,

mir wurde bekannt, dass Patienten, speziell Krebspatienten, an Ihrer Komplementärmedizinischen Abteilung am AKH Wien
eine hervorragende, schulmedizinisch begleitende Betreuung bekommen. Das bereits seit über 10 Jahren.

Leider sind Männer seit fast 2 Jahren davon ausgeschlossen. Die Ärzte der einzelnen Fachambulanzen wie Pulmologie, Urologie,
Orthopädie, Innere Medizin etc. sind leider nicht in der Lage dies zu übernehmen, da auch nicht hierfür ausgebildet, 
und tun es richtigerweise auch nicht.

Daher ersuche ich Sie, die Komplementärmedizinische Abteilung am AKH auch für Männer sofort wieder zu öffnen!

MfG.

N.N.
« Letzte Änderung: 11. Juni 2009, 18:14 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 5.032
  • Geschlecht: Männlich
A U F R U F zur anonymisierten Mitteilung
« Antwort #3 am: 03. Juni 2009, 09:41 »

Anläßlich des Kongresses am Freitag im AKH zu "Krebs und Komplementärmedizin"

möchten wir erinnern an ...............

Werner

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 866
  • Geschlecht: Männlich
AKH sperrt Krebspatienten aus !!!
« Antwort #4 am: 02. März 2011, 15:29 »
DDE8


Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Mittwoch, 02. März 2011 10:06
An: 'buergerforum@orf.at'; 'kundendienst@ORF.at'
Betreff: Heute: ORF - Bürgerforum - "Todgeweihte" ohne Halbe/Halbe?
Wichtigkeit: Hoch


Mi. 2.3.10, ORF Bürgerforum - Halbe/Halbe?


Wir KrebspatientInnen konnten als begleitende Schulmedizin seit rund 15 Jahren Komplementärmedizinische Beratungen am AKH Wien bekommen.

Vor ca. 3 Jahren wurden die Männer ausgeschlossen.

Geht man so mit "Todgeweihten" um?

Muss der EU-Gerichtshof wegen Diskriminierung angerufen werden?

Dietmar Erlacher, Bundesobmann vom Verein Krebspatienten für Krebspatienten, www.krebsforum.at

Näheres:
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,817.msg3164.html#msg3164
oder
http://www.pte.at/pte.mc?id=94448


            
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                           Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
      kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann


PS: erst vor 10 Tagen titelte "Heute" auf Seite 1 mit "600 Krebstote mehr wegen ......."






« Letzte Änderung: 02. März 2011, 15:40 von admin »