Autor Thema: Vit. D  (Gelesen 44934 mal)

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Vitamin-D-Mangel bei Corona Virus - Dr. Jacobs
« Antwort #50 am: 19. Juli 2020, 18:50 »
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Vitamin-D-Mangel


10-fach erhöhtes Risiko für tödliche Coronavirus-Infektion

Je niedriger der Vitamin-D-Wert, desto schwerer die COVID-19-Verläufe in klinischen Studien


https://www.presseportal.de/pm/113214/4643519






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Vit. D mit K
« Antwort #52 am: 16. Februar 2021, 22:22 »




Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben auf Basis dreier Metaanalysen der letzten Jahre für die Situation in Deutschland errechnet: Bei einer Vitamin-D-Supplementierung aller Deutschen über 50 Jahre könnten möglicherweise bis zu 30.000 Krebstodesfälle pro Jahr vermieden und mehr als 300.000 Lebensjahre gewonnen werden. Offenbar sinkt die Krebssterblichkeit durch Vitamin D-Supplementierung um rund 13 Prozent – über alle Krebserkrankungen hinweg.

Viele Menschen setzen viel Hoffnung in Vitamin D – in allen möglichen Bereichen. Um den Nutzen von Vitamin D wird dabei teils kontrovers bis leidenschaftlich gestritten, vor allem im Bereich der Prävention. Die DAZ 35/2018 ging der Frage „Vitamin D für alle?“ nach – darin zu finden ist auch eine Tabelle der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) von 2015.
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Sie gibt einen Überblick über die Evidenzbewertung der präventiven Effekte von Vitamin D für ausgewählte Erkrankungen. Die Evidenz für präventive Effekte auf Krebserkrankungen (gesamt) galt damals als unzureichend. Für das kolorektale Karzinom wurde eine „mögliche“ Risikosenkung durch Vitamin-D-Supplementation angegeben (in Interventionsstudien) beziehungsweise mit steigenden 25(OH)D-Serumkonzentrationen (in Beobachtungsstudien). Bei Brustkrebs galt als „möglich“, dass kein Zusammenhang mit Vitamin D existiert, bei Prostatakrebs galt dies als „wahrscheinlich“, ebenso bei malignen Tumoren des Endometriums, Ösophagus und Magens, der Nieren, der Ovarien sowie bei Non-Hodgkin-Lymhomen. Bei Pankreaskrebs wurde sogar eine umgekehrte Beziehung als „möglich“ festgestellt: eine Risikoerhöhung mit steigenden 25(OH)D-Serumkonzentrationen (in Beobachtungsstudien) bei Serumkonzentration > 100 nmol/l.

Auch das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) schreibt in einer aktuellen Pressemitteilung, dass seit einigen Jahren Wissenschaftler:innen den Einfluss einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin D auf die Prognose zahlreicher Erkrankungen untersuchen. Im Fokus stünden dabei insbesondere entzündliche Krankheiten, Diabetes, Atemwegserkrankungen und Krebs. Das DKFZ kommt laut Mitteilung nun zu dem Ergebnis:

    Zur Frage, wie sich die Vitamin-D-Versorgung auf die Sterberaten an Krebs auswirkt, sind in den vergangenen Jahren gleich drei Metaanalysen großer klinischer Studien erschienen. Die Untersuchungen kamen zu einem übereinstimmenden Ergebnis: Um rund 13 Prozent sinkt bei einer Vitamin D-Supplementierung die Krebssterblichkeit – über alle Krebserkrankungen hinweg.“

Mitteilung des DKFZ Nr. 07 | 11.02.2021

An dieser Stelle ist anzumerken, dass es hier nicht um die Prävention von Krebs geht, sondern die Prognose eines Krankheitsverlaufs. Das wird auch in den Fazits der drei angegebenen Studien deutlich. Alle drei Studien stammen aus dem Jahr 2019:

    „Vitamin D supplementation and total cancer incidence and mortality: a meta-analysis of randomized controlled trials“; Fazit: „In einer aktualisierten Meta-Analyse von RCTs reduzierte eine Vitamin-D-Supplementierung signifikant die Gesamtkrebssterblichkeit, aber nicht die Gesamtkrebsinzidenz.“
    „The role of vitamin D supplementation for primary prevention of cancer: meta-analysis of randomized controlled trials“; Fazit: „Unter Einbeziehung von Studien, die Vitamin D nicht primär zum Zweck der Krebsprävention oder zur Senkung der Krebsmortalität untersuchten, hebt unsere Meta-Analyse hervor, dass die Verwendung von Vitamin-D-Supplementierung zur primären Prävention von Krebs empfohlen wird, da sie möglicherweise die krebsbedingte Mortalität senkt, sobald Krebs diagnostiziert wurde; sie hat jedoch keine Rolle oder Wirkung auf die Krebsinzidenz.“
    „Meta-analysis of randomized controlled trials on vitamin D supplement and cancer incidence and mortality“; Fazit: „Unsere Ergebnisse unterstützen einen vorteilhaften Effekt der Vitamin-D-Ergänzung auf die Senkung der Krebsmortalität, insbesondere in Subpopulationen ohne Krebsvorgeschichte, ohne zusätzliche Einnahme von Vitamin D oder Calciumergänzung.“

Das DKFZ schreibt, dass in die Metaanalysen ausschließlich methodisch hochwertige randomisierte Studien aus allen Teilen der Welt einbezogen wurden. Welche biologischen Mechanismen dem positiven Effekt von Vitamin D zugrunde liegen könnten, sei jedoch noch nicht genau geklärt.



Einsparung von jährlich 254 Millionen Euro durch Vitamin D

Hermann Brenner, Epidemiologe vom DKFZ, hat nun mit Kollegen errechnet, welche Kosten durch eine Vitamin D-Supplementierung der gesamten Bevölkerung Deutschlands ab einem Alter von 50 Jahren entstehen würden. Ein Vitamin-D-Mangel sei in der älteren Bevölkerung und insbesondere bei Krebspatienten weit verbreitet. Für die Berechnung legten die Wissenschaftler:innen eine tägliche Gabe von 1.000 internationalen Einheiten Vitamin D zu einem Preis von 25 Euro pro Person und Jahr zugrunde. Bezogen auf das Jahr 2016, da lebten in Deutschland circa 36 Millionen Menschen über 50 Jahre, errechneten sich jährliche Kosten für die Supplementierung von 900 Millionen Euro.

Dieser Summe stellten die Forscher:innen mögliche Einsparungen für Krebstherapien gegenüber. Die Kosten einer Krebsbehandlung wurden der wissenschaftlichen Literatur entnommen, zudem wurde von zusätzlichen mittleren Behandlungskosten von 40.000 Euro allein für das letzte Lebensjahr der an Krebs verstorbenen Patienten ausgegangen. Das Ergebnis: „Eine um 13 Prozent verringerte Krebssterblichkeit in Deutschland entsprach im Jahr circa 30.000 weniger krebsbedingten Todesfällen, deren Behandlungskosten sich in der Modellrechnung auf 1,154 Milliarden Euro beliefen. Verglichen mit den Kosten für die Vitamin-Supplementierung errechnet sich in diesem Modell eine Einsparung von jährlich 254 Millionen Euro.“
Keine Spiegelbestimmung nötig bei 1.000 I.E.

Kosten und Aufwand einer routinemäßigen Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels hält Brenner laut Mitteilung für verzichtbar. Denn bei einer Supplementierung von 1.000 Internationalen Einheiten sei eine Überdosierung nicht zu befürchten. Eine solche vorherige Bestimmung sei auch in den klinischen Studien nicht vorgenommen worden.

„Angesichts der möglicherweise erheblichen positiven Effekte auf die Krebssterblichkeit – zusätzlich verbunden mit einer möglichen Kostenersparnis – sollten wir nach neuen Wegen suchen, die in Deutschland in der älteren Bevölkerung weit verbreitete Vitamin D-Unterversorgung zu verringern. In einigen Ländern werden sogar Nahrungsmittel seit vielen Jahren mit Vitamin D angereichert – etwa in Finnland, wo die Sterberaten an Krebs um rund 20 Prozent niedriger sind als in Deutschland. Ganz abgesehen davon, dass sich die Hinweise auf weitere positive Gesundheitseffekte einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung verdichten, etwa bei den Sterberaten an Lungenerkrankungen“, sagt Brenner.
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Um den eigenen Vitamin D-Spiegel völlig kostenfrei zu verbessern, empfiehlt der Krebsinformationsdienst des DKFZ übrigens, sich bei Sonnenschein im Freien aufzuhalten: „Zwei- bis dreimal pro Woche für etwa zwölf Minuten. Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen sollten für diese Zeitspanne unbedeckt und ohne Sonnenschutz sein.“


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Vitamin D und Covid-19: Hinweise auf Immunschutz
« Antwort #53 am: 17. Februar 2021, 21:08 »
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Vitamin D und Covid-19: Hinweise auf Immunschutz

Vitamin D findet weiterhin nicht nur in der Anregung des Immunsystems bei Krebserkrankungen, sondern auch mit seinen Möglichkeiten zur unterstützenden Behandlung bei Corona Erkrankungen zu wenig Beachtung. Die Gabe von Vitamin D kann den Verlauf und den Schweregrad von COVID-19-Erkrankungen abmildern. Darauf weisen die Ergebnisse einer Reihe von Studien hin. Der Vorteil des Vitamins: Es ist günstig, leicht verfügbar und praktisch ohne Nebenwirkungen. In Schottland und England erhalten Ältere und Vorerkrankte Vitamin-D-Präparate mittlerweile kostenlos. Die GfBK empfiehlt – besonders jetzt in den Wintermonaten – für eine ausreichende Vitamin D-Versorgung zu sorgen.

 „Kein Nachweis für Anti-Corona-Wirkung von Vitamin D“, meldete SPIEGEL-Online vor kurzem und bezog sich auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Die hatte jedoch geschrieben, dass die „aktuelle Studienlage einen potenziellen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin D-Serumspiegel und einem erhöhten Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion bzw. für einen schweren COVID-19-Verlauf vermuten“ lässt. Auch wenn die DGE (noch) keine konkreten Supplementationsempfehlungen gibt, stellt sie fest: „Die Häufigkeit einer unzureichenden Versorgung mit Vitamin D in Deutschland ist jedoch hoch.“ Die Fachgruppe COVRIIN am Robert Koch-Institut, die medikamentöse Therapien bei COVID-19 bewertet, ist mittlerweile etwas weiter. Sie empfiehlt die Substitution des Vitamins „bei Patient*innen mit nachgewiesenem oder vermutetem Mangel, bei denen ein erhöhtes Risiko für COVID-19 besteht oder bereits eine COVID-19-Erkrankung vorliegt.“ Bei kritisch kranken Patient*innen empfiehlt sie die Substitution bei nachgewiesenem Vitamin D-Defizit. Mediziner*innen, Fachgesellschaften, zahlreiche Medien und auch die Politik in Deutschland tun sich schwer mit dem Vitamin, dessen antientzündliche und immunstabilisierende Wirkung auch in zahlreichen Studien der Krebstherapie nachgewiesen ist. Das ist kaum verständlich und schwer vertretbar.

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Krebs: Möglicher Gewinn an Lebensjahren durch Vitamin D
« Antwort #54 am: 17. Februar 2021, 21:27 »





Krebs: Möglicher Gewinn an Lebensjahren durch Vitamin D


Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben auf Basis dreier Metaanalysen der letzten Jahre für die Situation in Deutschland errechnet: Bei einer Vitamin-D-Supplementierung aller Deutschen über 50 Jahre könnten möglicherweise bis zu 30.000 Krebstodesfälle pro Jahr vermieden und mehr als 300.000 Lebensjahre gewonnen werden. Offenbar sinkt die Krebssterblichkeit durch Vitamin D-Supplementierung um rund 13 Prozent – über alle Krebserkrankungen hinweg.




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Covid 19 im Winter - Vitamin D, Dr. Jacobs
« Antwort #55 am: 17. Februar 2021, 21:31 »




Warum ist COVID-19 im Winter so viel tödlicher? Was haben Kälte und Vitamin D damit zu tun?

Rolle von Temperaturschwankungen, Schleimhaut-Immunbarriere und Vitamin D



Der saisonale Zyklus von Viruserkrankungen der Atemwege ist seit langem bekannt, da jährliche Epidemien von Erkältungs-, Corona- und Influenza-Viren die menschliche Bevölkerung fortwährend in der Wintersaison treffen.

Die Veränderung der Umweltparameter beeinflusst zum einen die Determinanten für das Virus selbst und zum anderen Immunsystem und Schleimhäute. Kalte Luft und starke Temperaturschwankungen sind ein entscheidender Auslöser von Virusinfekten, weil die Schleimhäute angreifbar werden und Viren diese erste und wichtigste Immunbarriere überwinden können.

Die Verläufe von Atemwegsinfekten sind auch deshalb im Winter am gefährlichsten, weil die Vitamin-D-Spiegel von Januar bis März am niedrigsten sind. Was sind die wichtigsten Tipps zur Vermeidung von schweren COVID-19-Verläufen? Wie stärkt man das Immunsystem am besten? Wieso sollte man eine Unterkühlung unbedingt vermeiden?

https://www.drjacobsweg.eu/warum-ist-covid-19-im-winter-so-viel-toedlicher-was-haben-kaelte-und-vitamin-d-damit-zu-tun/?utm_source=ActiveCampaign&utm_medium=email&utm_content=Warum+ist+C-19+im+Winter+so+viel+t%C3%B6dlicher%3F+%2B+Startschuss+Online-Kongress&utm_campaign=newsletter-djw-februar-2021-2




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Vit. D und Immunität
« Antwort #56 am: 17. Februar 2021, 21:35 »




VITAMIN D & IMMUNITÄT


Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Vitamin D als zentralem Immunfaktor
Der Kongress richtet sich an Fachkräfte in Heil- und Gesundheitsberufen wie Ärzte, Pflegekräfte, Heilpraktiker, Ernährungsfachkräfte, Gesundheits- und Ernährungsberater, Physiotherapeuten, PTs, Verantwortliche im betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie alle, die gesundheitlich interessiert sind und in dieser Infodemie nach fundierten und wissenschaftlich belegten Informationen über Gesundheit und Prävention suchen.

Kongress: https://vitamind.science/kongress/?utm_source=ActiveCampaign&utm_medium=email&utm_content=Warum+ist+C-19+im+Winter+so+viel+t%C3%B6dlicher%3F+%2B+Startschuss+Online-Kongress&utm_campaign=newsletter-djw-februar-2021-2