Autor Thema: Osteoporose kann sich auch wieder bessern  (Gelesen 7620 mal)

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Erika

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Osteoporose kann sich auch wieder bessern
« am: 02. Oktober 2007, 12:41 »
Nachdem bei mir nach der BK-Therapie (AHT) eine Osteoporose diagnostiziert wurde (li. Oberschenkel) und auch eine Osteopenie re. (die Vorstufe zur Osteoporose) wurde eine Behandlung mit Fosamax und Maxikalz eingeleitet und mir viel Bewegung und kalziumreiche Ernährung nahegelegt.

Das mit der Bewegung ist bei mir aufgrund der MS nicht soooo einfach, aber ich mache schon lange regelmäßige Physio- und Gymnastikübungen und bin trotzdem so viel wie möglich zu Fuß unterwegs. Die Cortison-Stoßtherapien, die ich in Schubzeiten bekomme, sind auch nicht gerade gut, aber es geht halt manchmal nicht anders. Mit kalziumreicher Ernährung hatte ich nie ein Problem, weil ich Milchprodukte sowieso sehr gerne esse. Während meiner Berufstätigkeit, die ich ja noch während der BK-Therapie ausgeübt habe, habe ich auch 6-7 Tassen Kaffee pro Tag getrunken, weil ich sonst einen Arbeitstag vor lauter Müdigkeit nicht überstanden hätte. Das hab ich jetzt natürlich auch geändert, trinke nur mehr zum Frühstück eine Tasse - aber die brauch und genieße ich auch.

Nach einem Jahr bei der Kontrolle war beidseitig nur mehr eine Osteopenie feststellbar, Fosamax konnte abgesetzt werden und ich habe nur mehr regelmäßig CalDeVita eingenommen. Am Montag war wieder Knochendichtemessung am Programm -  und hurra, meine Osteopenie hat sich weiter verbessert, ich bin mit den Werten schon fast im "grünen Bereich".

Also bitte nicht die Hoffnung verlieren, falls bei euch mal die Diagnose Osteoporose gestellt wird, auch das kann man wieder in den Griff bekommen.

Liebe Grüße, Erika

Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Edi

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Osteoporose und Strontium
« Antwort #1 am: 01. November 2007, 13:54 »

In Wien ist bald ein Osteoporosetag!

Da interessiert mich, hat jemand von euch eine Therapie mit Strontium
gemacht. Wie war das ergebnis!


Siehe auch:

5.8.2007, 13:42
JürgenS
Benutzer   


Übersetzung/Auszug aus Dr.Lam`s Osteoropose Prävention Protokoll, in dem Strontium ein Bestandteil ist. http://www.DRLAM.com


Strontium
Strontium (nicht zu verwechseln mit dem gefährlichen und radioaktiven Strontium 90) ist ein essenzielles Element, kommt in der Erdkruste häufiger vor als Kohlenstoff und ist das verbeitetste Spurenelement im Meereswasser. Seine Eigenschaften sind denen des Calciums sehr ähnlich. Wegen dieser struktuellen Eigenschaft zu Calcium, kann es Calcium bis zu einen gewissen Grad in verschiedenen biochemischen Vorgängen ersetzen.

Strontium ist ein sehr wirkungsvolles Mineral. Es verstärkt nicht nur das Calcium, es kann auch zusätzliches Calcium in die Knochen ziehen und somit die Aufnahme von Calcium in den Knochen unterstützen. Strontium ist ungiftig, selbst wenn es in hohen Dosierungen über einen langen Zeittraum eingenommen wird. Es ist eines der wirksamsten Substanzen bei der Behandlung und Vorbeugung von Osteoporose.

Klinische Studien über Strontium und Osteoporose wurden bereits seit den 1940er Jahren unternommen.
In letzter Zeit wurde die Wirkung von Strontium in der Form von Strontium Ranelat bei der Behandlung und Prävention von Osteoporose untersucht. Eine Studie umfasste 353 an Osteoporose erkrankte postmeno-
pausale Frauen mit mindestens einer Rückenwirbelfraktur und einer niedrigen Knochendichte der Lenden-
knochen. Die Probandinnen erhielten zwei Jahre lang entweder ein Placebo oder Strontium Ranelat mit Dosierungen von 170, 340 und 680 mg/tägl. Es zeigte sich eine bedeutsame, positive Veränderung im Knochenstoffwechsel und ein Rückgang bei den Rückenwirbelfrakturen im zweiten Jahr in der Gruppe, die 680 mg/tägl. erhielten. Es besteht kein Zweifel daran, dass Strontium Ranelat die Hüftknochenmineraldichte erhöhen und das Vorkommen von Rückenwirbelfrakturen verringern kann.

Strontium ist ebenfalls bei der Behandlung von knochenmetastasierten Krebspatienten angewendet worden, mit Dosierungen von lediglich 274 mg/tägl. Strontiumdosierungen von bis zu 1,5g/tägl. scheinen ein sicheres und kosteneffektives Herangehen bei der Prävention und Behandlung von Osteoporose zu sein. In den meisten Studien wurden Dosierungen von 680 mg/tägl. gegeben. Obwohl in den neuesten Studien Strontium Ranelat verwendet wurde, wurden frühere Studien mit anderen Formen von Strontium, die Strontium Carbonat, Strontium Lactat, Strontium Gluconat beinhalteten, durchgeführt.

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In Deutschland ist Strontium Ranelat (Protelus) bei postmenopausalen Frauen mit diagnostizierter Osteoporose indiziert. Vielleicht ist es auch bei PK eine nebenwirkungsarme Alternative zu Biphosphonaten.
http://www.oeaz.at/zeitung/3aktuell/..._2005tara.html

http://www.aerztekammer-bw.de/25/10p...ie/0505amt.pdf


JürgenS