Autor Thema: Was tun gegen Stress?  (Gelesen 12069 mal)

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christina62

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Was tun gegen Stress?
« am: 08. Oktober 2007, 16:30 »

Zeit ist eines der wertvollsten Güter, die wir besitzen. Unsere wichtigste Aufgabe im Leben ist es, so viel wie möglich und vor allem das Beste aus dieser Zeit zu machen."

Stress ist überwiegend "hausgemacht". Das heisst, für meinen Stress bin in erster Linie ich selbst verantwortlich. Arbeit, auch viel Arbeit, bedeutet noch lange nicht Stress. Wenn Sie eine schwierige Aufgabe gelöst haben, sind Sie stolz und mit sich zufrieden. Stress entsteht angesichts von unbewältigten Aufgaben, aus Angst vor dem was getan werden muss bzw. dem Gefühl es nicht zu schaffen. Auch Nichtstun kann zu Stress führen, wie Untersuchungen an Arbeitslosen gezeigt haben.

Stress ist die Art des Körpers auf Anforderungen zu reagieren. Angemessener Stress hält den Körper funktionsfähig. Es gibt negativen und positiven Stess. Negativer Stress, wie etwa Prüfungsstress führt zur Beschleunigung des Herzschlages und Verminderung der Gehirnfunktion - Angst und Panik steigen auf. Auf positiven Stress, wie etwa einen Sieg im Sport, reagiert der Körper mit Freude und Glücksgefühlen. In der Regel entscheidet meine persönliche Einstellung ob eine Situation als Herausforderung (positiv) oder als Überforderung (negativ) erlebt wird.

 
 
Was tun gegen Stress?

Berücksichtigen Sie bei der Arbeitseinteilung Ihre persönliche Leistungskurve
Organisieren Sie Ihre Arbeit und rationalisieren Sie Arbeitsmethoden
Setzen Sie Prioritäten - was ist wichtig und dringend, was kann warten
Entspannungsübungen helfen beim Abschalten. Auch ein gutes Gespräch kann entspannend wirken
Positives Denken steigert die Belastbarkeit und beugt Stress vor
Setzen Sie sich realistische Ziele und belohnen Sie sich für den Erfolg
Erlauben Sie sich "NEIN" zu sagen, wenn andere etwas von Ihnen wollen und Sie genug eigene Aufgaben zu erledigen haben
 
 
bva.at
Jeder Tag ist ein kleines Leben.



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Jutta

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Was tun gegen Bürostress?
« Antwort #1 am: 07. April 2008, 15:38 »

Warum Dauerstress krank macht, wie richtige Bewegung dabei hilft, ihn abzubauen,
und wie Sie mit gezielten Übungen dem angespannten Büroalltag entkommen.


Was für ein Tag. Zuerst der Stau, dann eine Besprechung nach der anderen, dazu der übliche Ärger im Büro und zu guter Letzt wollte der Chef den Bericht dann doch noch am Abend am Tisch haben. Stress ist mehr als nur das Gefühl, überfordert zu sein. Auf belastende Situationen reagiert auch der Körper - und zwar mit einer Extraladung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol.

Die körperlichen Folgen: Der Blutdruck steigt, das Herz pumpt schneller, die freien Fettsäuren und der Blutzucker sind erhöht, der Säurewert im Blut verändert sich. Zur gesundheitlichen Belastung wird der Stress, wenn er zum Dauerzustand wird. Wie Sie mit der richtigen Bewegung Stress abbauen können, verraten Ihnen die beiden Sportmediziner Georg Fritsch und Robert Schmidhofer.

Nur kein Stress beim Sport. Eine Partie Squash gleich nach Dienstschluss? "Nur für trainierte Sportler!", empfiehlt Fritsch. Alle anderen sollten spazieren gehen, walken, moderat schwimmen oder leicht laufen. Denn: "Nur Sport in der richtigen Intensität beseitigt im Körper den Stressmüll", betont der Mediziner. Mehr Ausdauer im Job. Wer regelmäßig trainiert, erholt sich nicht nur rascher nach einer Stressbelastungsreaktion. "Damit verbessert man auch die Konzentrationsfähigkeit, den Schlaf, die berufliche Ausdauer und die Zufriedenheit", ergänzt der Kärntner Sportarzt Robert Schmidhofer.

Bringen Sie Bewegung ins Büro. "Sitzen oder einseitige Bewegungen führt zu Verspannungen, belastet den Gelenksknorpel und das Bandscheibengewebe," sagt Fritsch. "Dauersitzer" sollten zwischendurch Ausgleichsgymnastik einbauen.

Für Sie und Ihn. Hilft bei Verspannungen im Nacken, die von einer Verkürzung des Trapezmuskels hervorgerufen werden. Den Kopf eine halbe Minute zur Seite neigen, die andere Schulter Richtung Boden ziehen. Dann wechseln. Übrigens ein typisches Frauenleiden wie Studien zeigen. Männer plagt hingegen eher eine Verkürzung im Bereich der Oberschenkelrückseite: Die Ferse auf einen Sessel legen, das Knie leicht beugen, Oberkörper nach vorne neigen und die Spannung in der Rückseite des Oberschenkels 30 Sekunden halten.

Richi

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Was tun gegen Stress?
« Antwort #2 am: 22. April 2008, 10:35 »

Wer hat schon Zeiiiiiiiiiit ????

Oder vielleicht doch?

Wozu?

Für ein Mittagsschläfchen!

Warum?

Weil .................

http://www.lifeline.de/cda/podcasts/radio_fit_und_gesund/content-182360.html


Evi

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Re: Was tun gegen Stress?
« Antwort #3 am: 27. Oktober 2008, 23:28 »

Aktiv dem Stress den Kampf ansagen

Viele Menschen empfinden ihr Leben als ein Hamsterrad. Überfordert durch die von außen und von sich selbst an sie gestellten Anforderungen, reagieren sie mit Stress.


Wenngleich von den Betroffenen hierfür zumeist vorrangig äußere Einflüsse als Ursache verantwortlich gemacht werden, ist (negativer) Stress keine Zwangsläufigkeit, der man etwa hilflos ausgesetzt wäre, im Gegenteil. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie die Weichen für ein stressfreieres Leben stellen und sich gegen Stress erfolgreich wappnen können.

„Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser Zeit fast keine bleib, es zu genießen“. (Jean Jacques Rousseau)

Nur wer über genügend Achtsamkeit und Selbstbeobachtung verfügt, kann letztlich darüber entscheiden, ob er die Stressreaktionen weiter aufschaukeln lässt oder doch lieber eingreifen möchte. Stresssignale offenbaren sich dem wachen und geübten Auge auf der

Körperlichen Ebene

Schneller, flacher Atem, Pulsbeschleunigung, erhöhter Blutdruck, häufige Schweißausbrüche, trockener Mund und Kehle, verspannte Muskulatur, steife Gelenke, Händezittern, gestörte Durchblutung, Haarausfall, gestörte sexuelle Potenz, Neigung zu Infekten, etc.

Emotionalen Ebene

Gereiztheit, ständiges Herumkritisieren, innere Unruhe, Überdrehtheit, Überaktivität, Rückzug, eisiges Schweigen, Konzentrationsschwäche, Gedanken weit weg, Lust- und Antriebslosigkeit, plötzliche Erschöpfungsanfälle, Ungeduld, Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, etc.

Kognitiven Ebene

Eingeengte Wahrnehmung, Konzentrationsverlust, Zerstreutheit, Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen, negatives Denken, Kritikempfindlichkeit, Vergesslichkeit, geistige Blockaden, Gedankenkarussell, etc.
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Verhaltensebene
•   Griff nach „schnellen Stresslösern“, wie z.B. Zigaretten, Kaffee, Alkohol, Süßigkeiten (Konsum steigt unter Stress an),
•   Spannungsabfuhr durch Überaktivität (der Workaholic stürzt sich in Arbeit, lenkt sich ab und gibt dem Adrenalin eine Richtung),
•   Flucht in Müdigkeit (vorwiegend bei privatem und familiären Aktivitäten),
•   Entwicklung von Ticks (ständig mit den Füssen und Beinen wippen, mit den Fingern trommeln, etc.),
•   Neigung zu häufigeren „Pannen“ und Unfällen (aggressiveres Fahrverhalten, Rücksichtslosigkeit, mangelnde Konzentration), vermehrtes Geldausgeben,
•   Grimassenschneiden (auf den Lippen kauen, Stirn und Nase runzeln, ständiges Augenblinzeln, etc.)
•   übersteigertes Sexualverhalten (zwanghaftes Ablenken und sich-beweisen-müsssen),
•   etc.
Um besser mit Stresssituationen umgehen lernen zu können, gilt zuerst den Ursachen und dem eigenen Stressverhalten über folgende Fragen auf den Grund zu gehen:
•   Wo erlebe ich Stress in meinem Leben? Was belastet mich? Womit belaste ich mich selbst?
•   Welche persönlichen Stressoren setzen mich unter Stress?
•   Welche Reaktionen zeige ich auf eine Stresssituation?
•   Auf welche Weise habe ich bisher versucht, damit umzugehen? Oder habe ich gar noch keine Strategie dafür entwickelt?
Wenn man sich über diese Dinge im Klaren ist, gibt es eine Vielfalt von Stressbewältigungsstrategien. Diese gilt es nicht nur zu erlernen, sondern auch zu prüfen, ob sie für mich in dieser oder jener Situation die richtige Strategie darstellen. Prinzipiell kann man zwei grundsätzliche Wege unterscheiden:
1.   Problemorientierte oder langfristige Stressbewältigung

Hierher gehören alle Methoden, die entweder die Stresssituation selbst oder den Menschen, der diese Situation als Stress empfindet, zu ändern versuchen. Dabei wird der Organismus grundsätzlich stressresistenter gemacht.

2.   Körperorientierte Stressbewältigungstechniken

Die körperliche Ebene umfasst alle Methoden spontaner oder gezielt systematischer Spannungsregulation, wie z.B. Muskeltonus, Atmung, etc. Die wohl bekannteste körperorientierte Stressbewältigungstechnik ist heute zweifellos die sog. Progressive Muskelentspannung, welche Anfang der 30er-Jahre von Edmund Jacobson entwickelt wurde. Die positiven Auswirkungen der moderaten körperlichen Bewegung sind durch verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt. Sie werden im Alltag häufig unterschätzt. Ein täglicher halbstündiger Spaziergang wirkt z.B. sehr entspannend.
Positive Selbstgespräche

Wissenschaftler schätzen, dass jeder Mensch täglich etwa 3000 bis 5000 kurze Selbstgespräche führt, in denen bewertet, kritisiert, geprüft, verworfen, aber ........
http://www.dashoefer.de/cgi-bin/news_more/news_more_print.pl?mitte=01&rechts=Detail&Article_ID=32307&NEWSCLASS_ID=

Jutta

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Nahrung gegen Stress?
« Antwort #4 am: 05. Oktober 2010, 13:41 »
Nüsse gegen Stress

Walnüsse senken stressabhängigen Blutdruck

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312088.html

Gitti

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Ernährung gegen Stress?
« Antwort #5 am: 06. Dezember 2015, 14:14 »



http://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/galerie-13-lebensmittel-gegen-stress-id121972.html

Nüsse, Bananen, Eigelb, Zitrone, Hülsenfrüchte, Brokkoli, Rotkraut, Schokolade
Haferflocken, Trockenfrüchte, Milch, Milchprodukte, Kräutertee, Rotwein