Autor Thema: Tumormaker  (Gelesen 11309 mal)

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christina62

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Tumormaker
« am: 09. Oktober 2007, 18:41 »

So meine Lieben!
Ich habe eine Frage an Euch:

Wenn man "gesund" ist,kann dann der Tumormaker auch erhöht sein????
Meine Arbeitskollegin war bei der Blutabnahme und da wurden die erhöhten Werte festgestellt. Aber angeblich ist das seit 4 Jahren schon so. Lunge und Leber ist ok. sie hat aber schon sehr lange Durchfall (aber noch geformt).
Jetzt schickt sie der Arzt zur Darmspiegelung.

Aber wie gesagt, können nur Tumorpatienten erhöhten Tumormaker haben,oder auch gesunde???

lg christina
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Erika

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Tumormaker
« Antwort #1 am: 10. Oktober 2007, 09:44 »
Liebe Christina,

das hab ich auch schon gehört, dass Tumormarker nicht nur bei Krebspatienten erhöht sein können. Folgendes hab ich dazu im Internet gefunden (meduniqa.at):

Da Tumormarker innerhalb gewisser Grenzen jedoch auch im Blut gesunder Menschen vorkommen und ihre Konzentration bei einzelnen gesunden Personen sehr unterschiedlich sein kann, ist es nicht möglich, anhand eines Tumormarkers die Diagnose einer Krebserkrankung zu stellen. Trotzdem besitzen diese Substanzen in der Medizin eine wichtige Bedeutung. Sie eignen sich dazu, den Verlauf und den Erfolg einer Krebstherapie zu beurteilen. Außerdem lassen sich mit ihrer Hilfe Rückfälle (Rezidive) nach der Therapie frühzeitig erkennen. Entscheiden ist dabei, vor Beginn der Behandlung einen Wert zu bestimmen, mit dem sich alle danach gemessenen Werte vergleichen lassen.
 
Allerdings werden die Markerwerte werden auch durch von der Krebserkrankung unabhängige Faktoren und Erkrankungen wie Rauchen, Schwangerschaft, Leberzirrhose, Nierenerkrankungen, Gifte und Infektionen beeinflusst. Außerdem differieren die Werte je nach Labormethode und sollten deshalb immer im gleichen Labor bestimmt werden.
 

Ja, div. Untersuchungen sind einfach wichtig (gerade bei uns Krebspatienten), aber manchmal darf man sich auch nicht nur auf eine einzelne Untersuchungsmethode verlassen. Paßt zwar jetzt nicht ganz hierher, aber wenn ich z. B. an das MRT denke, das bei MS-Patienten gemacht wird, da korrelieren die Befunde auch oft nicht mit dem Ist-Zustand. Mein Neurologe ist immer ganz erstaunt, wenn er mich sieht, denn lt. meinem MRT-Befund müßte ich schon viiiieeel schlechter beisammen sein (ich sag immer: besser so als umgekehrt). Andererseits kenne ich einige, bei denen die Befunde seit Jahren gleich sind, trotzdem geht es ihnen schon schlecht und sie brauchen den Rollstuhl  ???

Alles Gute deiner Kollegin, dass nichts Schlimmes gefunden wird!

Liebe Grüße, Erika


Admin: Danke für das wichtige Thema.
            Weitere Infos dazu jetzt unter:

            http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,903.0.html
 
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2007, 11:36 von admin »
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

christina62

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Tumormaker
« Antwort #2 am: 10. Oktober 2007, 14:02 »
Hallo Erika!

Also findest du,wenn ich richtig verstanden habe,dass sie was haben könnte??
Steh ein wenig daneben heut ;D.
Bin schon wieder so verkühlt. Werde immer von irgendwem angesteckt.

Ok, ich hätte noch gern einige Meinungen von euch!!!
Schreibt doch mal dazu!!!!

lg christina
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Erika

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Tumormaker
« Antwort #3 am: 11. Oktober 2007, 11:58 »
Liebe Christina,

nachdem ich doch noch nicht verreist bin, weil mich die Deutsche Bahn mit ihren Streikdrohungen zermürbt hat (aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!), kann ich dir gleich mal antworten.

Der Tumormarker ist eben kein alleiniger sicherer Nachweis für Krebs. Auch Dietmar hat das so schön aus eigener Erfahrung geschildert im verschobenen Beitrag. Wenn man Krebs alleine mit dem Tumormarker sicher feststellen oder auch ausschließen könnte, hätten wir vermutlich bei den Kontrollen eben immer nur die Laboruntersuchung. Wenn die in Ordnung ist, war es das. Wenn nicht, dann folgen die weiteren Untersuchungen. Als ich noch in der Therapie war, habe ich auch 1 x im Jahr nur die Laboruntersuchung gehabt, aber mindestens einmal im Jahr ist eben das "volle Programm" gemacht worden mit Ultraschall, Mammographie usw. und das bleibt auch so.

Ob deine Bekannte jetzt "WAS" hat (und das WAS muß nicht Krebs sein), werden wohl nur die nachfolgenden Untersuchungen aussagen. Ich bin sicher, dass die Ärzte dem nachgehen werden, denn natürlich läßt ein erhöhter Tumormarker aufhorchen.

Liebe Grüße, Erika
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2007, 12:08 von Erika »
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Dietmar E.

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MANN, OH MANN! HEUTE DIE GROßE CHANCE: ...............
« Antwort #4 am: 05. März 2009, 10:48 »
Frauen, begleitet eure Männer!
Der neue Tumormarker ist für Frauen und Männer,
Gesunde oder Tumorpatienten, interessant!

GEMEINSAM sind wir stark! Und WIR sind für dich da:

Siehe:
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1345.msg8207.html#msg8207

aber auch:
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3081.msg8130.html#msg8130


Und somit:
Bist du von Wien oder in der Nähe:
Komm heute zum kostenfreien alternativen PSA-Test, dem "imPSA" lt.
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3081.msg8130.html#msg8130

Rufe vorher an, dann bekommst du Spezialunterlagen, die ich dir zu DEINER Krebsart geben kann.

Vielen ist es aufgefallen,
im Kurier und der Krone, vorher auch in der TT, Presse, Standard und in den
Bezirksblättern, Bezirksjournalen etc., waren sowohl zum Weltkrebstag - aber auch
diese Woche täglich - unsere Wortanzeigen.
Alleine Mo., Di., Mi. haben 54 Personen angerufen und sich über ihr Krebsleiden
erkundigt. Durchschnittliche Gesprächsdauer rund 30 Minuten. Gestern erfolgten
18 Postzusendungen mit gewünschten Unterlagen.
Bitte unterstütze uns:
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3080.msg8129.html#msg8129
« Letzte Änderung: 05. März 2009, 10:50 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Tanja

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Mann oh Mann, geht heute nicht außer Haus!
« Antwort #5 am: 05. März 2009, 12:28 »

Hallo Dietmar, schau dir mal die heutigen Wiener Pressekonferenzen und Veranstaltungen an.
Deren 28 gibt es - alles von und über die Frau: Weltfrauentag oder so!

Mann oh Mann, und für euch gibt es ......... richtig: nichts!
Nicht einmal ein Männerministerium.

Und auch im weltbekannten AKH Wien seid ihr "nichts",
denn die öffentliche Komplementärmedizinische Abteilung
dürft ihr seit 2 Jahren nicht mehr betreten.
Und wer hilft euch armen Männer dabei, dass dies wieder
zurück genommen wird? Richtig: niemand! Nicht einmal die
Wiener oder Österr. Krebshilfe. Zudem hat letztere mit ihrem
rauchenden Promianwalt im Vorstand sowieso an dessen
blöden Aussagen zu nagen.

Also:
Heute Anreise zum Praterstern nur unterirdisch (U-Bahn)
und dann die 50 m zum Cafe Heine im Eiltempo - hihi!