Autor Thema: Meine Schilddrüse und ich  (Gelesen 4247 mal)

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christina62

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Meine Schilddrüse und ich
« am: 09. Oktober 2007, 18:54 »
Habe diesen Artikel im Internet gefunden. Da ich selber auch an Schilddrüsenüberfunktion leide,gefiel mir dieser Artikel sehr gut. Passt doch auch einiges auf mich.Nur mit dem Gewicht tu ich mir trotzdem schwer.
Ich nehme nicht leicht ab. Aber die anderen Symtome kenne ich nur zu gut. ;D

Aber liest selber!!!



Meine Schilddrüse und ich


von hexe-liesbeth | Langenfeld | 

Wie ich mich so durchboxe, denn viele Menschen wissen gar nicht.....
Es fing vor ca. 15 Jahren an. Ich arbeitete damals in einem mittelständischen Betrieb als Einkaufs-Sachbearbeiterin. Ich schleppte morgens immer meine Butterbrote und sonstiges Zeug zum Essen ins Büro. Viel habe ich in mich reingeschlungen. Mir selber ist es erst gar nicht aufgefallen, dass ich immer weniger wog. Meine Kollegen sprachen mich aber immer wieder an, ich sollte doch mal zum Arzt gehen, es gäbe einen Internisten direkt um die Ecke. Ich wäre ja so abgemagert. Eigentlich war ich schon immer dünn, aber als ich mich dann zu Hause mal auf die Waage stellte, war ich schockiert. Was mag das sein? Wieso bin ich von 54 auf 45 kg runter? Und das innerhalb von 3 Monaten? Ich war verzweifelt und machte dann einen Termin beim Arzt.

Er nahm mir erst mal Blut ab und ich musste ein paar Tage auf das Ergebnis warten. Dann wurde ich noch mal in seine Praxis zitiert. Mir wurde Angst und Bange, denn er hätte doch schon am Telefon was sagen können. Eine Ungewissheit überflog mich. Ich hatte richtige Angst.

Ich bin dann also noch mal in die Praxis. Der Arzt sagte mir dann, dass ich ein Problem mit der Schilddrüse hätte. Ich konnte damit erst mal überhaupt nichts anfangen. Letztendlich verschrieb er mir Jodtabletten, aber die Fragen die er zwischendurch stellte, brachten mich doch sehr zum nachdenken.

Was haben sie denn noch für Beschwerden, außer der rapiden Gewichtsabnahme? Erzählen sie einfach drauf los.

Ich bin oft sehr nervös, habe schwitzige Handflächen, traue mich manchmal nicht zu telefonieren. Ich habe teilweise immer gewartet, bis alle meine Kollegen aus dem Büro waren, um mit einem Lieferanten zu verhandeln. Ich habe manchmal Angst und mich bringt oft was aus der Ruhe, werde leicht depressiv. Meine Unterschenkel sind großporig, meine Haare dünn. Ich auch, und meine Fingernägel sind auch nicht vom feinsten. Manchmal zittere ich, obwohl mir nicht kalt ist. Ich bin oft flatterhaft. Nachts bzw. wenn es draußen schon dunkel ist sehe ich nichts; gerade beim Auto fahren, wenn mir ein anderes Auto mit seinen Scheinwerfern entgegen kommt, sehe ich einfach nichts. Ich kann essen was ich will und ich nehme einfach nicht zu. Und ich esse viel!

Tja, das war’s dann wohl: schilddrüsenkrank. Jeden Morgen eine halbe Tablette mit 50 mµ g schlucken. Mir ging es dadurch schon etwas besser und ich nahm 10 Kilo wieder zu. Wenn aber jetzt jemand glaubt ich sei geheilt, so irrt sich der. Nachtblind bin ich immer noch. Ab und zu von kleineren Angstzuständen gibt es auch noch, wo doch dann meine Handflächen wieder schwitzig werden. Meine Flatterhaftigkeit kommt auch ab und zu noch durch.

Viele Menschen verstehen es einfach nicht, dass es einem manchmal durch diese Krankheit nicht so gut geht. Öfters stehe ich an der Kasse beim Aldi und bekomme Schweißausbrüche und weiß nicht wie ich jetzt den Geldschein rüberreichen soll, oder ich habe sonst wo einen Termin und werde flatterhaft. Dass ich essen kann was ich will, ohne zuzunehmen finde ich eigentlich ganz praktisch, aber die vielen anderen Nebenwirkungen?!? Es ist gar nicht so einfach damit zu leben und es leiden Millionen Menschen daran. Ich muss immer wieder erklären und erklären.

Aber ich bin auch stark. Mal so mal so - wie meine Schilddrüse es gerade will! Sie ist einfach unberechenbar.

Jeder Tag ist ein kleines Leben.



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Tanja

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Schilddrüse und Leber - "Hand in Hand"
« Antwort #2 am: 09. März 2019, 13:32 »
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Schilddrüse und Leber arbeiten zusammen

    von Jutta Bruhn 8 Kommentare

Schilddruese und Leber

Die häufigste Störung der Schilddrüse ist die Unterfunktion.



Das wirkt sich auf viele Organe aus und so versteht man, warum es so viele Symptome und Beschwerden gibt bei Unterfunktion wie Frieren, Verstopfung, Haarausfall, Müdigkeit und andere mehr.

Die Standardbehandlung ist die Verordnung von Hormontabletten, um die Schilddrüse anzukurbeln. Das hilft manchmal, manchmal nicht, manchmal nur eine Weile.

Was dabei erstaunt: Niemand stellt die Frage, warum die Schilddrüse in Unterfunktion ist.

Die Frage nach dem Warum ist aber wichtig, denn man möchte doch die Ursache für die Unterfunktion beheben, nicht wahr? Also schau’n wir mal.
Schilddrüse und Leber arbeiten zusammen

Ein häufiger Grund für die Unterfunktion der Schilddrüse kann eine träge Leber oder eine Fettleber sein. Ist die Leber schwach, kann sie nicht effektiv arbeiten und ist ebenfalls in Unterfunktion.

Das wirkt sich auf die Schilddrüse aus, denn in der Leber werden 60 % der Hormone T4 in die aktive Form T3 umgewandelt.

In deutschen Arztpraxen scheint es nicht üblich zu sein, einen Zusammenhang zwischen Leistung der Leber und Leistung der Schilddrüse herzustellen. Oder hat Sie Ihre Ärztin / Ihr Arzt schon mal nach den Leberwerten statt nach den Schilddrüsenwerten gefragt?

Mir ist aufgefallen, dass es ........

https://www.jutta-bruhn.de/schilddruese-und-leber/?fbclid=IwAR2tP5a3XP7_9ToFneK0sKXJcPKBtz8k_-u2wH6X_f1djsEbAftZM-_mTHo



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