Autor Thema: Frauen schlafen anders   (Gelesen 8903 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

christina62

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 755
  • Geschlecht: Weiblich
Frauen schlafen anders 
« am: 09. Oktober 2007, 19:00 »

Frauen schlafen anders 

Die Kunst des Schlummerns ist eine Frage des Geschlechts. Männer beherrschen sie besser, während Frauen eher störanfällig sind. Bei Ihnen sind es meist Stress und Sorgen, der Hormonhaushalt oder ein schnarchender Bettnachbar, die als Schlafräuber in Frage kommen.

 Eine typische Situation in deutschen Betten: Sie liegt wach, grübelt und kann partout nicht schlafen, während er selig vor sich hin schlummert und ihr zudem schnarchend den Schlaf raubt. Mit dieser nächtlichen Schlaflosigkeit befinden sich Frauen in bester weiblicher Gesellschaft, denn Forschungsergebnisse belegen, dass der Schlaf von Frauen empfindlicher und störanfälliger ist. Fakt ist:

Schlafstörungen: Frauen leiden im Vergleich mit Männern doppelt so häufig unter Schlafstörungen.
Mehrbedarf: Frauen haben ein höheres Schlafbedürfnis als Männer: Sie benötigen etwa eine Stunde mehr Schlaf pro Nacht.
Leichtschläferinnen: Frauen brauchen länger um einzuschlafen, wachen nachts häufiger auf und haben einen leichteren Schlaf.
Alter: Je älter, desto störanfälliger wird der Frauenschlaf.
Wichtig: Das männliche Geschlecht ist im Gegenzug häufiger von Schnarchen und Atemaussetzern (Schlafapnoe) betroffen. Das raubt zwar meist nicht den Schlaf, kann die Gesundheit aber erheblich gefährden.

Wenn die Psyche nicht zur Ruhe kommt
"Frauen sind durch hormonelle Schwankungen, Stress und Konflikte, die sich auf die Schlafqualität auswirken können, besonders anfällig für Schlafstörungen", fasst Professor Thomas Penzel vom Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrum der Berliner Charité die weibliche Schlafproblematik zusammen. "Aber auch emotionale Faktoren wie Sorgen, Depressionen und Angstgefühle beeinträchtigen die Schlafqualität von Frauen."

Tatsächlich sind Sorgen die reinsten Schlafkiller. Denn Schlaf und Stimmung beeinflussen sich gegenseitig. Und gerade Frauen tendieren zum Grübeln im Bett - die Gedanken rattern im Kopf umher und halten wach.

Ein Grund für das nächtliche Wachliegen können aber auch ernsthafte Depressionen sein. Schlaflosigkeit gehört zu den häufigsten Symptomen, die bei dieser seelischen Erkrankung auftreten. Fatalerweise kann es aber auch umgekehrt sein: Chronische Schlaflosigkeit kann wiederum Depressionen auslösen.

Das kann helfen: Das gedankliche Abschalten vor dem Zubettgehen kann man durch Entspannungstechniken erreichen. Yoga, Autogenes Training, Meditation oder Progressive Muskelentspannung helfen dabei, den Alltagsstress zu bewältigen und die Sorgen loszulassen.

Hormonelle Schwankungen
Hormone spielen eine große Rolle bei der Steuerung unseres Schlafes. Insbesondere Frauen unterliegen im Laufe ihres Lebens großen Schwankungen im Hormonhaushalt:

Gestörte Schilddrüse:
Frauen leiden bis zu fünfmal häufiger an einer Fehlfunktion der Schilddrüse. Bei einer Überfunktion läuft der Körper auf Hochtouren und kommt nicht zur Ruhe. Bei einer Unterfunktion fehlt dem Körper die nötige Energie; die Betroffenen schlafen länger und fühlen sich trotzdem schlapp.

Menstruationszyklus: In der Zeit kurz vor der Menstruation leiden viele Frauen unter unruhigem Schlaf, nächtlichem Aufwachen und Träumen. Oft fühlen sie sich am nächsten Tag kaputt und müde. Viele haben ein vermehrtes Schlafbedürfnis. Auch beim prämenstruellen Syndrom können Anspannungen und Gereiztheit den Schlaf verändern.

Schwangerschaft: Schwangere haben ein erhöhtes Schlafbedürfnis, was vermutlich mit dem Hormon Progesteron in Zusammenhang steht, das während der Schwangerschaft vermehrt gebildet wird. Insbesondere in den letzten Monaten der Schwangerschaft verschlechtert sich die Schlafqualität, der Schlaf ist sehr unruhig und die Frauen liegen häufiger wach. Der wachsende Bauch kann nun die gewohnten Liegepositionen stören. Außerdem können Unwohlsein, Rückenschmerzen oder vermehrter Harndrang den Schlaf erheblich beeinflussen. Nach der Geburt bestimmt das Baby den Schlafrhythmus der Mutter, die dann selbst meist zu kurz kommt.

Wechselhafte Jahre: Die hormonellen Veränderungen in der Menopause stören das Schlafverhalten oft durch Hitzewallungen, Herzrasen und Angstzustände. Zudem nimmt die Schlaftiefe im Alter (auch bei Männern) ab, und die wichtigen Tiefschlafphasen verkürzen sich.
Nach den Wechseljahren: Mit zunehmendem Alter wird der Schlaf immer leichter, und das Durchschlafen fällt schwerer. Altersbedingte Erkrankungen und Schmerzen verhindern die Nachtruhe zusätzlich. Zudem leiden Frauen nach der Menopause deutlich häufiger unter Schnarchen oder Atemaussetzern. Die Folge: Tagsüber sind ältere Frauen oft müde.

Wichtig: Schlafstörungen sind sehr individuell und sollten in Absprache mit einem Arzt, Frauenarzt oder Schlafmediziner behandelt werden. Als Anhaltspunkt gilt: Chronische Ein- und Durchschlafprobleme, die über einen Monat in mindestens drei Nächten pro Woche auftreten, gehören in ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.


Selbsthilfemaßnahmen, die die hormonelle Berg- und Talfahrt abmildern können, sind eine gesunde Lebensweise, ausreichend viel Schlaf, feste Schlafenszeiten, eine ausgewogene Ernährung sowie Maßnahmen zur Stressreduktion.

www.ard.de
Jeder Tag ist ein kleines Leben.



Betreue die Unterforen Brustkrebs, Eierstockkrebs, Gebärmutterhalskrebs

Sissi

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 551
  • Geschlecht: Weiblich
Schlaf reinigt Gehirn von Giftstoffen
« Antwort #1 am: 18. Oktober 2013, 22:13 »



Schlaf reinigt Gehirn von Giftstoffen

"Abfallbeseitigung" einer der Hauptgründe für Ruhebedürfnis



Rochester (pte009/18.10.2013/10:30) - Das Gehirn nutzt den Schlaf, um Giftstoffe wegzuspülen, die sich während eines ganzen Tages intensiven Denkens angesammelt haben. Zu diesem Ergebnis kommt die University of Rochester Medical Centre http://urmc.rochester.edu . Das Team um Maiken Nedergaard geht davon aus, dass dieses "Abfallbeseitigungssystem" einer der Hauptgründe für den Schlaf an sich ist.

Gehirnzellen schrumpfen

Die in Science http://sciencemag.org veröffentlichte Studie hat auch gezeigt, dass Gehirnzellen während des Schlafes schrumpfen, um die Lücken zwischen den Neuronen zu öffnen und so Flüssigkeit zu ermöglichen, das Gehirn sauber zu "waschen". Das weist auch darauf hin, dass das Versagen dieses Reingungsmechanismus eine Rolle bei Erkrankungen des Gehirns spielen könnte.

Eine der großen Fragen für Schlafforscher ist, warum Tiere schlafen, wenn sie damit angreifbar für ihre Feinde werden. Es wurde bereits nachgewiesen, dass der Schlaf eine große Rolle bei der Verankerung von Erinnerungen im Gehirn und dem Lernen spielt. Jetzt gehen die Wissenschaftler aber auch davon aus, dass "Hausarbeit" einer der Hauptgründe für die Notwendigkeit zu schlafen, sein könnte.

Energie wird optimal genutzt

Laut Nedergaard hat das Gehirn nur eingeschränkt Energie zur Verfügung. Es scheint so zu sein, dass es zwischen zwei verschiedenen Funktionsarten wählen muss - und zwar wach und aufmerksam oder schlafen und reinigen. Die Forscherin vergleicht diesen Mechanismus mit einer Hausparty. "Entweder unterhält man die Gäste oder man räumt das Haus auf. Beides gleichzeitig geht nicht wirklich."

Die Forschungsergebnisse basieren auf einer Entdeckung, die erst im Vorjahr gemacht wurde. Es handelt sich dabei um ein Netzwerk von "Rohrleitungen" im Gehirn, das sogenannte glymphatische System, das Abfallstoffe aus dem Gehirn transportiert. Wissenschaftler haben bereits an den Gehirnen von Mäusen sichtbar gemacht, dass das glymphatische System zehn Mal aktiver war, wenn die Tiere schliefen.

Annahmen sind reine Spekulationen

Gehirnzellen, wahrscheinlich die Gliazellen, die Nervenzellen am Leben erhalten, schrumpfen während des Schlafes. Damit vergrößert sich der interstitielle Raum, erweitern sich also die Lücken innerhalb des Gehirns. Damit kann mehr Flüssigkeit durchgepumpt und Giftstoffe weggeschwemmt werden. Dabei handelt es sich laut Nedergaard um eine für das Überleben entscheidende Funktion.

Sie scheint im wachen Zustand jedoch nicht durchgeführt werden zu können. Es handelt sich hierbei jedoch um eine reine Spekulation. Es sehe so aus, als ob das Gehirn sehr viel Energie verliere, wenn es eine Wasserlösung durch das Gehirn pumpt, und das dürfte nicht mit der Verarbeitung von Informationen kompatibel sein. Laut Nedergaard lässt sich die wahre Bedeutung dieser Ergebnisse erst nach Studien mit Patienten einschätzen. Es dürfte jedoch relativ einfach sein, entsprechende Experimente mit einer MRT-Anlage durchzuführen.


-------------------------------------------------


auch hier: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/56243
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2013, 00:41 von admin »

Josef

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 914
  • Geschlecht: Männlich
15 Tipps für besseren Schlaf
« Antwort #2 am: 19. März 2014, 13:02 »



15 Tipps für besseren Schlaf

Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen machen vielen zu schaffen. Dabei ist eine erholsame Nacht essentiell für die Gesundheit. Wir haben die besten Tipps für einen ausgeruhten Morgen gesammelt.

http://www.lifeline.de/beauty-und-wellness/gesunder-schlaf/15-tipps-fuer-besseren-schlaf-id105611.html#utm_source=lifeline&utm_medium=newsletter&utm_content=artikelteaser1&utm_campaign=newsletter-19-märz-2014
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Josef

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 914
  • Geschlecht: Männlich
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Josef

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 914
  • Geschlecht: Männlich
Albträume - Wie Sie den Horror besiegen
« Antwort #4 am: 02. November 2015, 20:39 »




Albträume - Wie Sie den Horror besiegen
 
Die einen schlummern sanft, andere bekämpfen im Schlaf Dämonen oder rennen um ihr Leben. Das betrifft nicht nur Kinder – viele haben noch bis ins hohe Alter Albträume. test.de erklärt, wann und warum wir träumen – und wie sich Albträume besiegen lassen.


Zum Special   https://www.test.de/Albtraeume-Wie-Sie-den-Horror-besiegen-4806540-0/?mc=news.2015.11-02_Schlafst%C3%B6rungen&m_i=8EF8AQMIlXr68N2Z4CiLah4fB4rv9bnDXcp3ZMfDJXanvkfm00W_IbiN2F2G9sIL_SpGpI7KtePjFGkiqygjoHPec2_Su



   



Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 5.057
  • Geschlecht: Männlich
So ein Blödsinn - gibt es Passivschlaftote?
« Antwort #5 am: 02. November 2015, 21:40 »




Zucker so gefährlich wie Rauchen...
Sitzen so gefährlich wie Rauchen...
Wurst so gefährlich wie Rauchen...
Milch und Eier so gefährlich wie Rauchen...
Solarien so gefährlich wie Rauchen...

und jetzt auch noch Schlafmangel so gefährlich wie Rauchen...

Auch wenn es nicht stimmt, fast alles ist plötzlich so gefährlich, wie das Rauchen, hmm... wem nützt das wohl?

https://www.tz.de/leben/gesundheit/schlafmangel-gefaehrlich-rauchen-schlafforscher-juergen-zulley-5738717.html