Autor Thema: Verkühlung - "Grippe" .........  (Gelesen 31011 mal)

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Gitti

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Verkühlung - "Grippe" - Verschleimt
« Antwort #25 am: 29. Februar 2012, 19:06 »




Akute Atemwegsinfekte: Pflanzliche Schleimlöser statt Antibiotika - BILD



   Wien (OTS) - Auch wenn der Husten noch so quälend ist und der
Druck im Kopf aufgrund einer Entzündung der Nasennebenhöhlen
(Sinusitis)  den Patienten das Leben schwer macht, der vermeintlich
erlösende Griff zu Antibiotika ist sehr oft falsch. Diese wirken
nämlich nur gegen Bakterien, das Krankheitsgeschehen in den Atemwegen
ist jedoch fast immer viral bedingt.

   "Die häufigste Fehlanwendung von Antibiotika erfolgt bei oberen
Atemwegsinfektionen. Diese sind zu mehr als 90 Prozent viral bedingt
und damit keine Indikation für Antibiotika", heißt es in der
aktuellen Leitlinie Antiinfektiva, die von der Österreichischen
Ärztekammer, der Apothekerkammer, dem Hauptverband der
Sozialversicherungsträger und dem Verband der pharmazeutischen
Industrie Österreich gemeinsam herausgegeben wurde. Und weiter:
"Damit Antibiotika nicht Gefahr laufen, wirkungslos zu werden, ist
ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen wichtigen Medikamenten
dringend erforderlich."

   Erste Wahl bei der Behandlung von akuten Atemwegsinfekten ist der
rechtzeitige Einsatz von guten schleimlösenden Medikamenten wie den
pflanzlichen GeloMyrtol-Kapseln. Pflanzliche Produkte sind bei Laien
als "sanfte" Medikamente beliebt, ihre klinische Wirksamkeit ist
jedoch umstritten, da für die meisten keine entsprechendenmodernen
Studien vorliegen.

Pflanzlicher Schleimlöser Myrtol wissenschaftlich sehr gut belegt

   "Pflanzliche Wirkstoffe sind Stoffgemische, manche ihrer Wirkungen
sind noch gar nicht ausreichend erforscht. Ihre therapeutische
Anwendung basiert häufig mehr auf Tradition und Erfahrung als auf
klinischer Evidenz. Myrtol ist jedoch ein gutes Beispiel für den
wissenschaftlich sehr gut untersuchten Beleg der klinischen
Wirksamkeit. Hier zeigt sich, dass pflanzliche Medizin hoch wirksam
sein kann und den Vergleich mit einem chemischen Wirkstoff nicht
scheuen muss, ihm z.T. sogar überlegen sein kann." sagte der HNO-Arzt
Univ.Prof. Dr. Andreas Temmel auf einem Pressegespräch im Herbst in
Wien. Auch in der kürzlich aktualisierten Rhinosinusitis-Leitlinie
der AWMF werden der Wirkstoff Myrtol für die Therapie empfohlen sowie
die vorliegenden Untersuchungen gewürdigt.

Myrtol löst und mobilisiert den Schleim

   Myrtol wird in speziellen Kapseln verabreicht (GeloMyrtol(R)  300
mg - Kapseln). Die Kapseln sind magensaftresistent überzogen und
lösen sich erst im Dünndarm auf. Dort wird der Wirkstoff in hoher
Konzentration aufgenommen und gelangt über das Blut bis in die
feinsten Verzweigungen der Bronchien und der Nasennebenhöhlen. Myrtol
wirkt also direkt in den Schleimhäuten und löst dort eine verbesserte
Reinigung der Atemwege aus. Myrtol regt die Drüsen an, vermehrt
dünnflüssiges Sekret zu produzieren. Zäher Schleim wird gelöst, und
derAbtransport des Schleims wird gefördert.

   Darüber hinaus wirkt Myrtol entzündungshemmend und hilft so, dass
die entzündlich veränderte Schleimhaut abschwillt; sie kann sich
verbessert regenerieren. Antimikrobielle Eigenschaften wirken
zusätzlich unterstützend im Kampf direkt gegen Krankheitserreger.
Besonders bei chronischen Formen von Atemwegserkrankungen sind zudem
die antioxidativen Eigenschaften von Myrtol wertvoll, um aggressive
Radikalen zu reduzieren und so die Struktur und Funktion der
Schleimhaut zu schützen.

   GeloMyrtol(R) 300 mg-Kapseln sind rezeptfrei in der Apotheke
erhältlich. Eine 20-Stück-Packung kostet 7,90 Euro, 50 Stück kosten
17,10 Euro. Für Erwachsene und für Kinder ab 7 Jahren. (Für Kinder ab
3 Jahren stehen die kleineren GeloMyrtol(R) 120 mg-Kapseln zur
Verfügung.)

Quellen:

   Leitlinie Antiinfektiva, Download auf www.arzneiundvernunft.info
Leitlinie "Rhinosinusitis" der Deutschen Gesellschaft für
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V,
AWMF-Registernummer 017 - 049, Stand: 01.03.2011, gültig bis
31.03.2014
Pressegespräch "Expektorantien auf dem Prüfstand - Stellenwert von
Schleimlösern bei der Therapie von Bronchitis und Sinusitis",
21.9.2011, Wien

   Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

~
   xtratour communication
   Mag. Elli Schlintl
   Kirchenstraße 11, 2344 Maria Enzersdorf
   Tel.: 02236-29924
   Mobil: 0699-15050700
   E-Mail: elli.schlintl@xtratour.com 

Gitti

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Nach einem Infekt nicht zu früh wieder Sport treiben
« Antwort #26 am: 06. August 2012, 22:48 »


Nach einem Infekt nicht zu früh wieder Sport treiben

Donnerstag, 2. August 2012

Frankfurt/M.– Vor einer Herzmuskelentzündung als Folge von Grippe oder vermeintlich banalen Infekten hat die Deutsche Herzstiftung gewarnt. Zwar seien die Olympischen Spiele in London für viele ein willkommener Ansporn, Sport zu treiben und die eigenen Leistungsgrenzen auszuloten. „Allerdings sollte man kerngesund sein“, betont die Stiftung. Gefährlich für das Herz könne es werden, wenn man sich krank oder noch geschwächt von einer Krankheit sportlich betätige oder anderen körperlichen Belas­tungen aussetze.

„Wer eine Grippe oder eine andere Infektion mit Gliederschmerzen und Abgeschlagen­heit hat, gehört ins Bett, denn es könnte der Herzmuskel beteiligt sein“, sagte Michael Böhm, Direktor der Klinik für Innere Medizin III/Kardiologie am Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar. Wer sich in dieser Phase körperlich belaste, riskiere sein Leben, betont das Beiratsmitglied der Deutschen Herzstiftung. Die Patienten sollten auf jeden Fall abwarten, bis alle Begleitsymptome wie Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Fieber abgeklungen seien.

Symptome einer Herzmuskelentzündung können Abgeschlagenheit und allgemeine Schwäche, Herzrhythmusstörungen, Luftnot oder Schmerzen in der Brust sein. „Eine spezielle Gefahr geht von den Rhythmusstörungen aus, weil sie abrupt in Kammer­flimmern übergehen können“, so Böhm.

Es sei für den Arzt oft nicht leicht, eine Myokar­ditis zu diagnostizieren, weil es kein spezifisches Symptom gebe. „Der Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung besteht, wenn die genannten Beschwerden im zeitlichen Zusammenhang mit einer viralen Infektion auftreten“, sagte Böhm. © hil/aerzteblatt.de

Evi

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Reizhusten: Honig mit Kaffee
« Antwort #27 am: 01. Februar 2014, 00:24 »




Honig mit Kaffee zur Bekämpfung von chronischem Reizhusten

Honig Honig mit Kaffee könnte das neue Mittel der Wahl bei der Therapie von chronischem Reizhusten werden.
(oksix )

Zur Behandlung von postinfektiösem, chronischen Reizhusten scheint Honig mit Kaffee wirksamer zu sein, als die Verwendung gängiger Steroide. Das besagt eine Studie des Universitätskrankenhauses in Teheran.

Infektiöser, chronischer Reizhusten tritt häufig nach Erkältungen oder Infektionen der oberen Atemwege auf. Der Husten kann dabei mehrere Wochen bis zu einige Monate andauern. Zur Behandlung von chronischem Reizhusten werden häufig Steroide verschrieben. Ziel der kürzlich veröffentlichten Studie aus Teheran war es, die Wirksamkeit eines Alternativprodukts – nämlich Honig mit Kaffee – im Vergleich zur Behandlung mit Steroiden nachzuweisen.

An der Studie nahmen 97 Personen (davon 55 Männer), mit einem durchschnittlichen Alter von 40,1 Jahren teil. Alle Probanden litten zum Beginn der Studie mindestens drei Wochen lang unter chronischem Reizhusten, der nach einer Erkältung oder Infektion bestehen blieb.

Um die Wirksamkeit der "Arzneien" vergleichen zu können, wurden die Teilnehmer zufällig in drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe bekam ein Präparat, das Kaffee und Honig enthielt. Die zweite Gruppe bekam ein Präparat, das Steroid-haltig war und die dritte Gruppe war die Kontrollgruppe, welche ein schleimlösendes Präparat erhielt. Damit weder die Untersucher noch die Probanden getäuscht werden konnten, waren alle Präparate in Bezug auf ihre Verpackung, Farbe, Form und Geschmack gleich. Somit wussten weder die betreuenden Ärzte, noch die Teilnehmer, wer welches Präparat bekam.

Die Teilnehmer wurden aufgefordert, einen bestimmten Teil des ihnen zugewiesenen Produkts in warmem Wasser aufzulösen. Die Lösung sollten die Teilnehmer alle acht Stunden und das eine Woche lang trinken. Um die Schwere des Hustens einschätzen zu können, wurden alle Probanden einmal vor der Intervention und einmal eine Woche nach der Intervention untersucht.

Das überraschende Ergebnis: Honig mit Kaffee scheint bei der Bekämpfung des chronischen Reizhustens eine bessere Wirksamkeit als Steroide zu haben. Die Kaffee-in-Honig-Variation könnte in Zukunft – als Alternative zu der Einnahme von Steroiden – verordnet werden.

Wenngleich der genaue Wirkmechanismus der beiden Naturprodukte nicht im Detail bekannt ist, sehen die Forscher die Ergebnisse als bemerkenswert an und möchten diese an einer größeren Patientengruppe testen.

Autoren:
Helga Quirgst MSc
Redaktionelle Bearbeitung:
Philip Pfleger

Quellen:
Raeessi MA et al: Honey plus coffee versus systemic steroid in the treatment of persistent post-infectious cough: a randomised controlled trial. Prim Care Respir J 2013; 22(3): 325-330.


http://www.netdoktor.at/therapie/honig-mit-kaffee-zur-bekaempfung-von-chronischem-reizhusten-5474226?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=kw5

admin

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Grippeimpfung 2015: Das müssen Sie wissen
« Antwort #28 am: 26. September 2015, 00:28 »




Grippeimpfung 2015: Das müssen Sie wissen


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150922_OTS0181/grippeimpfung-2015-das-muessen-sie-wissen-audio/?utm_source=2015-09-22&utm_medium=email&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest


Baierbrunn (OTS) - Anmoderationsvorschlag: Jedes Jahr das Gleiche, mit Herbstbeginn wird zur Grippeschutzimpfung aufgerufen, obwohl, gefühlt, der Sommer noch nicht vorbei ist. Max Zimmermann hat sich beim Fachmann erkundigt, warum man sich rechtzeitig impfen lassen sollte:

Sprecher: Frühzeitiges Impfen ist sinnvoll, da es ungefähr zwei Wochen dauert bis der Impfschutz aufgebaut ist. Am besten lässt man sich ab Ende September einen Termin geben, sagt Internist und Chefredakteur Dr. Andreas Baum, vom Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" und erklärt, wer die Impf-Zielgruppe ist:

O-Ton Andreas Baum: 16 Sekunden

Wer sich in jedem Fall impfen lassen sollte, das sind ältere Menschen über 60, Menschen mit chronischen Krankheiten, zum Beispiel
Herz- oder Lungenkrankheiten, Diabetes, dann auch Schwangere und alle Menschen mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko, also zum Beispiel medizinisches Personal, Busfahrer, Lehrer, Erzieherinnen.

Sprecher: Umgangssprachlich werden Erkältungen oft als Grippe bezeichnet, weil sich einige Krankheitsmerkmale ähneln. Es gibt aber klare Unterschiede:

O-Ton Andreas Baum: 18 Sekunden

Die Grippe wird aber nicht von Erkältungsviren sondern von sogenannten Influenza-Viren verursacht, und sowohl die Symptome als auch die Dauer und der Verlauf sind in der Regel bei der echten Grippe deutlich schwerer. Typisch ist zum Beispiel, dass die Grippe sehr plötzlich beginnt, dazu kommt dann oft schweres Krankheitsgefühl mit hohem Fieber, Kopf-, Hals und Gliederschmerzen.

Sprecher: Bis man wieder auf den Beinen ist dauert es meist deutlich länger, als bei einer einfachen Erkältung. Hat man eine Grippe überstanden, muss man sich weiterhin trotzdem jährlich impfen lassen:

O-Ton Andreas Baum: 16 Sekunden

Das Problem ist, dass sich die Grippeviren ständig ändern. Also, die kommen gewissermaßen jedes Jahr mit einer neuen Variante auf den Markt. Und die Abwehrstoffe, die der Körper nach der Impfung gebildet hat, die helfen dann nicht mehr. Deshalb sollte man sich wirklich jedes Jahr neu impfen lassen.

Abmoderationsvorschlag: Damit man die Grippeschutzimpfung nicht versäumt, sollte man am besten gleich einen Termin beim Hausarzt vereinbaren, rät der "Diabetes Ratgeber".

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.
Rückfragen & Kontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.diabetes-ratgeber.net