Autor Thema: einfach mal Hallo sagen  (Gelesen 3230 mal)

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Erika

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einfach mal Hallo sagen
« am: 18. September 2007, 10:56 »
Ich will jetzt mal dieses "private Eckerl" des Forums nutzen und einfach mal ein herzliches Hallo in die Runde sagen.


Das Leben hab ich geändert, ich lebe bewußter, gesünder und vor allem hab ich in dieser Zeit auch gesehen, dass ich eine tolle Familie und Freunde habe, hab mir so meine "emotionalen Tankstellen" fürs Wohlbefinden eingerichtet.
Ach ja, lachen ist auch gesund - und das mache ich immer wieder gerne. Auch wenn es schon Zeiten gab, in denen ich gelacht habe, nur um nicht weinen zu müssen.

Ich wünsch euch allen hier eine gute Zeit, dass ihr nie die Hoffnung verliert und aus jedem "Kampf" gestärkt hervor geht!

Liebe Grüße, Erika
« Letzte Änderung: 25. März 2008, 11:17 von Erika »
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

katzenmama

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... einfach mal Hallo sagen
« Antwort #1 am: 14. November 2007, 13:27 »
hallo erika. das man manchmal lacht um nicht zu heulen kann ich gut nachvollziehen,obwohl meine freundin das bei mir immer  galgenhumor nennt.ich habe zwar kein ms,aber dafür epilepsie, gicht und diabetes.zum glück ist bei mir auch alles gut eingestellt,so das ich damit keine großen probleme habe.die epilepsie kommt bei mir nur in großen stresssituationen durch.mein großer hat adhs und mein kleiner wird grad geprüft ob er auch ads allerdings mit autistischen zügen hat.ich glaub das ist für mich das schlimmste.es war mit dem großen schon so schwer.nicht ich hatte das wirkliche problem damit,aber die umwelt.somit letzlich auch ich.nun ist rene schon 17 und die probleme haben sich etwas verringert.aber nun haben sie mit dem kilie,er ist 6 jahre,diesen verdacht.ich kämpfe schon seit er 2 ist um therapien,weil er nicht richtig gesprochen hat,aber da hieß es immer warten sie ab,das wird schon.erst mit 3 1/2 bekam ich endlich nach einer oddysee von ärzten logo verschrieben.da war seine verhaltensauffälligkeit schon ziehmlich offensichtlich.nun kamen wieder  etliche arztbesuche damit das abgeklärt wurde.letztes jahr war er 4 wochen zur diagnostik im krankenhaus.dann wurde uns gesagt das er zwar verhaltensauffälligkeiten hat,aber es wohl auch am elternhaus liegen könnte(wir würden ihm zu viel abnehmen und nicht richtig fordern,kilie zu sehr wie ein kleinkind behandeln)so geht das jetzt schon seit 6 jahren,schlag auf schlag.wenn du denkst es geht aufwärts,denkste,man könnte sich ja an ruhe gewöhnen ;D.auch wenn sich das jetzt bestimmt echt blöd anhört.aber oft ,wenn ich sehe wie schlecht es anderen geht,geht es mir gleich viel besser.frei nach dem motto,siehste,es könnte noch viel schlimmer kommen.letzt hab ich mir was neues ausgesucht(brustkrebs)und ich weiß nicht wie ich es dem großen sagen soll.er hat es schon schwer genug mit seiner erkrankung umzugehen.aber mir werden die haare ausfallen und irgendwie muß ich ihm das erklären.wie habt ihrdas euren kindern erzählt?habt ihr das überhaupt erzählt?ich stell mich da echt nicht gut an.vielleicht kann  mir ja jemand dazu etwas sagen,das würde mir wahrscheinlich ziemlich helfen.liebe grüße katzenmama
« Letzte Änderung: 14. November 2007, 16:24 von admin »

Erika

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einfach mal Hallo sagen
« Antwort #2 am: 14. November 2007, 14:09 »
Hallo katzenmama,

na du gehörst wohl auch zu den Unersättlichen, die immer "hier" schreien  :(

Epilepsie ist auch nicht ohne, einen Epi-Anfall hatte ich im vergangenen Sommer, ausgelöst durch Überanstrengung und die MS. Fein, wenn du das alles wenigstens im Griff hast.

Meine Tochter ist ja schon lange erwachsen, das Problem, "wie sag ich es meinem Kind und wie wird mein Kind damit umgehen", hatte ich also GsD nicht. Ich denke aber, dass es nicht sinnvoll ist, wenn man einem Kind so etwas Gravierendes verschweigt, weil Kinder, egal wie alt sie sind, schon ein enormes Gespür für Veränderungen/Stimmungen und dergleichen haben. Von dem abgesehen leidet jeder, der uns lieb hat, einfach mit uns mit. Manchmal ist es für Angehörige und Freunde sogar schwerer als für uns selbst, damit umzugehen. Bei deinen Kindern, die eben selbst Probleme haben, wird das leider doppelt schwer werden. Ich wünsch euch alles Gute beim Verarbeiten deiner Diagnose und deinen Kindern, dass sie trotz aller Probleme gut durchs Leben marschieren können und euch allen miteinander viel, viel Kraft!

Ich sage meinen Lieben schon, wenn es mir schlecht geht, bitte sie aber auch immer gleich, dass sie mich jetzt trotzdem "normal" behandeln sollen, dass es mir einfach lieber ist, wenn wir gemeinsam lachen als gemeinsam weinen (obwohl letzteres auch manchmal sein muß).... und vor allem lasse ich sie auch an meinem Optimismus teilhaben. Das ist ansteckend  ;)

Liebe Grüße, Erika
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

katzenmama

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einfach mal Hallo sagen
« Antwort #3 am: 09. Februar 2008, 13:59 »
hallo erika :)
auch wenn ich spät antworte,das thema,wie sag ichs den kindern ist jetzt vom tisch.der große hat es recht gut verkraftet und der lütte versteht das nicht,nur wenn ich ihm mitdingen komme ,wie mir ist schlecht.das versteht er(hängt mit seinem aspie zusammen).allerdings gehen wir damit recht"locker" um.wenns mir nicht gut geht,geht mir halt eben nicht gut.da sie das von der epilepsie kennen(zumindest der große)hat sich eigentlich nicht groß geändert,nur die häufigkeit ;D .
das mit dem "immer hierschreien"stimmt so auch nicht ganz.beim lotto hörts immer keiner ;)