Autor Thema: Meine persönliche "Tankstelle"  (Gelesen 4349 mal)

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Erika

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Meine persönliche "Tankstelle"
« am: 18. Oktober 2007, 15:22 »
Hallo!

Geht's euch auch manchmal so, dass es einfach "zwickt" im Leben, dass ihr Ärger oder Kummer habt, ja fast aus der Haut fahren möchtet? Ich such dann immer eine meiner persönlichen "Tankstellen" auf, Tankstellen, um wieder positive Gedanken, Lebensfreude und einfach ein gutes Gefühl zu finden.

Dazu gehören bei mir manchmal einfach Zurückziehen, ein gutes Buch lesen - entweder liegend unterm Baum im Garten oder jetzt, wenn es kalt ist, in der zwar warmen Wohnung, aber trotzdem eingekuschelt in eine Kuscheldecke, daneben ein Glas heißen Tee, ein Duftlamperl angezündet,
oder auch gute Musik hören, einen schönen Film ansehen,
in Fotoalben blättern und in Erinnerungen schwelgen,
lange in der Badewanne liegen und vor mich hinträumen,
kochen und essen (noch kann ich mir das Essen erlauben, meine Figur spielt noch mit  ;) ),
Pläne für zukünftige Unternehmungen machen,
mit lieben Freunden zu einem lustigen Tratscherl treffen,
mit meinem Enkel spielen (früher war es eben meine Tochter) und die Welt wieder mal mit Kinderaugen sehen.

Ich finde sie wichtig meine Tankstellen..... und ihr, habt ihr auch Dinge, die euch die manchmal nicht so einfachen Tage wieder positiv sehen lassen, die euch wieder Lebensfreude und Kraft geben?

Liebe Grüße, Erika
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2007, 23:52 von admin »
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

blümle

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Meine persönliche "Tankstelle"
« Antwort #1 am: 24. Oktober 2007, 09:34 »

Hallo Erika, :)

ja klar habe ich auch solche "Tankstellen".

Am besten kommt morgens gleich bevor der Tag beginnt mit einer Meditations CD
und zwischendurch ein gutes Buch, gutes Essen, Spaziergänge....
genügend schlafen.........
leider habe ich nur eine Dusche und keine Badewanne.
Die fehlt mir eigentlich zu meinem Entspannungsglück.

Da ich keiner regelmäßigen Arbeit nachgehe, habe ich den unschätzbaren
Vorteil, daß ich mir die Tage einteilen kann wie ich es möchte und
wie es meinen Bedürfnissen entspricht.
Kommt mir vor wie ein Privileg.
Die meisten Menschen haben immer "keine Zeit" für diese doch so
wichtigen Ruhemomente. Dann denke ich mir immer, wie habs ich doch gut.
Naja,.........relativ, denn ich würde lieber arbeiten Können und nicht mit
Brustkrebs leben. Aber...............da es nun so ist wie s ist, lernt man
ja auch so zu leben.

Liebe Grüße und einen schönen Tag,
vom blümle.
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2007, 23:52 von admin »

christina62

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Meine persönliche "Tankstelle"
« Antwort #2 am: 04. November 2007, 08:51 »
Hallo Erika und Blümle!
AUCH ICH HABE EINE TANKSTELLE ! ;)
Die ist für mich jetzt sehr wichtig. Ich feue mich auf ein Tasserl Kaffee, im Internet stöbern und ein gutes Buch lesen, damit ich abgelenkt bin. Ab moren fängt der Streß wieder an,mein erster Arbeitstag nach 2 Wochen, mit meiner Tochter zum Neuro wegen EEg , mein Handy abholen und so weiter. Aber mir macht das nichts,denn wie gesagt,dann bin ich abgelenkt. Denn ich habe mich dabei ertappt,dass ich wirklich,wenn ichnichts zu tun habe,sofort an meine Mutter denke und die schöne und vielleicht auch nicht so schöne Zeit,die wir hatten. Obwohl ich selber wirklich nur als Kind manchmal nicht plegeleicht war,aber dass wirklich nur selten.

Ich kann es imme noch nicht glauben,dass ich wirklich alles "gut" überstanden habe. Da sieht man erst,was Mensch alles wegsteckt.

lg christina
« Letzte Änderung: 04. November 2007, 08:51 von christina62 »
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katzenmama

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Meine persönliche "Tankstelle"
« Antwort #3 am: 14. November 2007, 12:15 »
hy erika :)
ich glaube so eine tankstelle hat jeder,auf seine weise.wenn es mir mal nicht so gut geht,dann fange ich an zu backen(kann es mir leisten,ist eh nicht mehr viel zu versauen ;D).wenn es mir richtig schlecht geht hör ich bon yovi und tanz bis ich nicht mehr kann,alleine in der wohnung rum.dann bin ich so hochgeputscht das ich mich wieder gut fühle.liebe grüße  :) ;)katzenmama
« Letzte Änderung: 14. November 2007, 16:25 von admin »

christina62

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Meine persönliche "Tankstelle"
« Antwort #4 am: 15. November 2007, 17:56 »
Hallo Katzenmama!
Bon Jovi  hört sich gut an, ich höre ihn auch gern und hae einige CD`s von ihm. Aber nichts gegen Robbie ;D.
Bin froh,dass ich voriges Jahr im August bei seinem Konzert in Wien war. Und wenn er wieder kommt, geh ich wieder und wenn ich dann auch schon verschrumoelt bin. 8)
Aber ich finde es toll,was du da machst. Aber Backen würde ich mir grad nicht aussuchen,hihi!! Mir gelingt da nie was.
Viel Spass
Christina
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katzenmama

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Re: Meine persönliche "Tankstelle"
« Antwort #5 am: 06. Februar 2008, 21:40 »
robbi find ich auch gut.ich mag allgemein soft und hartrock.das putscht mich hoch,wenn ich unten bin.hilft auch,wenn ich bügeln muß ;D .das backen hab ich schon von meiner mutter gelernt.aber das hat nicht nur gute seiten.man muß es dann schließlich auch essen.bei manchen fällts durch den rost,bei mir bleibst garantiert hängen. ;D

Erika

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Meine persönliche "Tankstelle"
« Antwort #6 am: 07. Februar 2008, 10:09 »
Hallo Mädels!

Ja, Musik find ich auch immer wieder gut. Bei mir ist der Musikgeschmack ganz nach Stimmung und jeweiliger Tätigkeit. Beim Putzen brauch ich auch was Flottes, damit ich in Fahrt komme, beim Bügeln mag ich den Bolero von Ravel (jaaa, wirklich, den kann man auch beim Bügeln genießen  ;D), beim Autofahren sind mir am liebsten Schnulzen, bei denen ich mitträllern kann - zumindest wenn ich alleine unterwegs bin, Beifahrern würde ich meinen überwältigenden Gesang nicht antun  ;D, zum Entspannen lieb ich Klassik oder eben diverse Entspannungsmusik.

Backen und Kochen gehört auch zu den Beschäftigungen, die ich gern hab - das anschließende Essen nicht zu vergessen. Noch kann ich mir das erlauben.

Ist schon richtig, Blümle, bei vielen scheitert es an der Zeit. Aber ich denke, es ist einfach eine Einteilungssache bzw. eine Sicht der Prioritäten. Natürlich ist das jetzt einfacher - auch bei mir, bin ja auch Pensionistin. Aber auch als ich noch voll im Berufsleben stand, hatte ich  immer einen Tag in der Woche, an dem ich bewußt Zeit nur für mich reserviert hatte. Ich habe dann immer gemerkt, dass das einfach wichtig ist. Hobbys, Freunde, Familie natürlich sowieso, aber man muß sich selbst auch wichtig nehmen.

Liebe Grüße, Erika

PS: Heute Abend tu ich mir auch was Gutes: Ich geh mit meiner Freundin erst mal zum Mongolen essen (find ich total lecker, weil es da ein Buffet gibt, wo man die frischen Zutaten auf den Teller gibt und diese werden dann erst zubereitet) und anschließend geht's ins Kino. Das wird zum Heulen und ich muß genügend Taschentücher mitnehmen:

An ihrer Seite

Filmbeschreibung:

Kann man loslassen, was man am meisten liebt?

Mehr als 40 Jahre sind Grant und Fiona verheiratet, auch wenn nicht immer alles einfach war. Doch der eine kann sich das Leben längst nicht mehr ohne den anderen vorstellen. Als Fiona an Alzheimer erkrankt, will sie Grant nicht belasten und besteht darauf, in ein Heim zu ziehen. Die vorgeschriebene Trennung zum Eingewöhnen stürzt Grant in tiefe Verzweiflung. Als er Fiona wiedertrifft, kann sie sich nicht mehr an ihn erinnern.

Mit der bisweilen regelrecht poetischen Verfilmung der Kurzgeschichte "The Bear Came Over the Mountain" von Alice Munro gibt Schauspielerin Sarah Polley ein beachtliches Regiedebüt. In ruhigen klaren Einstellungen erzählt sie ihre verschachtelte Geschichte über Liebe, Verlust und Vergebung, die mehr ist als eine Mitleid heischende Chronik einer Krankheit. Julie Christie glänzt in der Hauptrolle.

AUSGEZEICHNET mit 1 GOLDEN GLOBE (Darstellerin/Drama Julie Christie)

NOMINIERT für 2 OSCARS (Beste Darstellerin Julie Christie, adaptiertes Drehbuch)

Originaltitel: Away from Her
Regie: Sarah Polley
Schauspieler: Julie Christie, Gordon Pinsent, Olympia Dukakis


Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

katzenmama

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Meine persönliche "Tankstelle"
« Antwort #7 am: 09. Februar 2008, 15:06 »
hallo erika
ich schau mir momentan am liebsten lustige und aktion-filme an.am liebsten wenn beides in einem film zusammentrifft.wie zum beispiel tethal weppen .ich glaub ich habs völlig falsch geschrieben,aber vielleicht kannst du ja erkennen welchen ich meine.oder der kindergartencop und sowas. ;D
naja,so hat jeder seinen geschmack.bei dramen muß ich immer heulen und das hasse ich ;)